Der Weg zum neuen Betriebssystem

Seit dem 22. Oktober 2009 ist Windows 7 im Handel erhältlich und hat sich seitdem als stabiles und zuverlässiges Betriebssystem bewährt. Ein Upgrade macht daher gerade aus Sicht von Benutzern des veralteten Windows XP und des immer noch unausgewogenen Windows Vista Sinn. Doch mit welcher Methode schafft man sich das neue Betriebssystem am geschicktesten an? Als Upgrade oder Vollversion? Zusammen mit neuem PC oder doch auf der alten Kiste? Und was muss man beim Umstieg beachten? Wir geben Ihnen in unserem Ratgeber Aufschluss über alle wichtigen Details und führen Sie zuverlässig zu Ihrem neuen Computersystem mit Windows 7.

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Preise und Versionen

Windows 7 ist für deutsche Anwender in drei verschiedenen Versionen erhältlich: Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate. Einen ausführlichen Vergleich der Funktionen und Preise finden Sie in unserem Überblick.

Dabei kann Windows 7 stets als Vollversion, Upgrade oder System-Builder Variante erworben werden. Eine neue Vollversion im Einzelhandel zu kaufen ist bei der Home Premium Version noch absolut unnötig, da diese mit einem 80 Euro teurerem Preis im Vergleich zum Update zu Buche schlägt (199,99€ zu 119,99€). Bei Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate hingegen ist der preisliche Unterschied vom Upgrade zur Vollversion nur noch marginal und beläuft sich beiderseits auf zirka 20€.

Sparfüchse greifen zur System-Builder-Version, da diese technisch identisch mit den teureren Retail-Vollversionen ist und lediglich den Support-Anspruch von Microsoft sowie eine zweite DVD (entweder 32 oder 64 Bit - die Vollversionen beinhalten beides) vermissen lässt.

Preise (UVPs)

Edition

Upgrade

Vollversion

System-Builder

Windows 7 Home Premium

99,99 €

199,99 €

90 €

Windows 7 Professional

285 €

309 €

120 €

Windows 7 Ultimate

299 €

319 €

160 €

Grund für einen neuen PC-Kauf?

Hardwaretechnisch gesehen brauchen sich Besitzer von Windows Vista keine Gedanken um unzureichende PC-Leistung zu machen, wenn es nicht schon bisher Probleme gab - Windows 7 besitzt nämlich genau die gleichen Systemvoraussetzungen wie Vista. XP-Benutzer sollten dahingegen einen Blick auf die Mindestanforderungen werfen:

  • CPU: 1 GHz oder schneller (32-Bit- oder 64-Bit-CPU)

  • Hauptspeicher: 1 GB RAM (32-Bit) oder 2 GB RAM (64-Bit)

  • Freier Festplattenspeicherplatz: 16 GB (32-Bit) oder 20 GB (64-BIt)

  • Grafikkarte: DirectX 9-GPU mit Treibern für WDDM 1.0 oder höher

Obwohl Microsoft den benötigten Festplattenspeicher deutlich niedriger angibt, empfehlen wir Windows 7 für den reibungslosen Ablauf nur auf einer Partition mit mindestens 50GB Speicherplatz zu installieren.

Wenn es doch zu einer PC-Neuanschaffung kommt, lohnt es sich meistens nicht einen Rechner ohne Windows 7 zu erwerben, da der Nachlass meistens genau dem Preis einer System-Builder Version entspricht, die Sie dann aber noch zusätzlich installieren müssten.

Vorbereitungen für das Upgrade

Von XP und Vista auf Windows 7 : Vor der Installation sollten Sie auf Ihrem XP- oder Vista-PC den Windows 7 Upgrade Advisor ausführen. Er testet Soft- und Hardware für den Umstieg. Vor der Installation sollten Sie auf Ihrem XP- oder Vista-PC den Windows 7 Upgrade Advisor ausführen. Er testet Soft- und Hardware für den Umstieg. Bei einem Upgrade zu Windows 7 auf dem gleichen PC sollten Sie vorher überprüfen ob Ihre Rechnerkomponenten zu Windows 7 kompatibel sind und die installierte Software nach dem Neuaufsetzen des Systems noch funktioniert. Dazu laden Sie sich vor der Installation den Windows 7 Upgrade Advisor herunter. Dieser unterzieht Ihr System 3 Prüfungen und teilt Ihnen anschließend mit ob die grundlegenden Hardwareanforderungen erfüllt sind, ob bekannte Inkompatibilitäten vorliegen und ob auf der Festplatte Software installiert ist, die unter Windows 7 für Probleme sorgt.

Hinweis:
Das Programm erkennt aber meistens nur einen Bruchteil der installierten Software - es gibt also keine Garantie, dass alle Programme wegen eines bestandenen Tests reibungslos auf Windows 7 laufen.

Ist meine Software kompatibel zu Windows 7?

Da der Windows 7 Upgrade Advisor nicht immer die komplette Soft- und Hardware einordnen kann, können Sie zusätzlich noch das Microsoft Kompatibilitäts-Center über einen entsprechenden Link im Upgrade Advisor besuchen. Die Online-Datenbank enthält deutlich mehr Informationen über Programme, die unter Windows 7 laufen und wird stetig mit Updates versorgt. Falls alles nichts hilft und Ihnen sowohl der Upgrade Advisor als auch das Kompatibilitäts-Center nicht Aufschluss darüber geben, ob Ihre Lieblingssoftware unter Windows 7 problemlos startet, können Sie immer noch einen Blick auf die entsprechende Herstellerseite werfen und sich direkt informieren ob eine Windows 7-Version verfügbar ist.

Tipp:
Im Normalfall genügt sogar schon eine Vista-Version, da sich die beiden Betriebssysteme im Aufbau sehr ähneln und in den meisten Fällen Inkompatibilitäten nur bei den XP-Versionen entstehen.