Windows 7 : Windows 7 wird ab Anfang 2015 zwar nicht mehr erweitert oder verbessert, erhält aber trotzdem noch Updates gegen Sicherheitslücken. Windows 7 wird ab Anfang 2015 zwar nicht mehr erweitert oder verbessert, erhält aber trotzdem noch Updates gegen Sicherheitslücken.

Update: Für die meisten Nutzer von Windows 7 stellt das Ende des Mainstream-Supports auf den ersten Blick kein Problem dar, da das Betriebssystem bis 2020 weiterhin Sicherheitsupdates erhält. Doch die Tatsache, dass mit dem Ende des Mainstream-Supports auch verbunden ist, dass Microsoft einem Betriebssystem keine neuen Features mehr spendiert, könnte für PC-Spieler doch unangenehme Konsequenzen haben.

Microsoft ist dafür bekannt, neue DirectX-Versionen oft an eine neue Windows-Version zu binden. Es ist also durchaus denkbar, dass Microsoft auch das bislang erst angekündigte und Hardware-nähere DirectX 12 nicht mehr für Windows 7 bereitstellen wird. Sollte DirectX 12 ein Teil von Windows 9 werden, ist es wahrscheinlich, dass Windows 8.1 noch ein Update erhält, Windows 7 dann jedoch außen vor bleibt.

Zudem verwendet Microsoft seit Windows 8.1 ein laut eigener Aussage deutlich leistungsfähigeres Treiber-Modell. AMD bietet deswegen beispielsweise seine neuesten Catalyst-Treiber nur noch für Windows 8.1, aber nicht mehr für Windows 8 an. Auch Grafikkartentreiber für DirectX 12 dürften auf das dann aktuellste Treiber-Modell von Windows setzen, das es für Windows 7 nicht gibt.

Originalmeldung: Microsoft hat seine Support-Webseite aktualisiert, auf der nun auch das Ende der umfangreichen Unterstützung von Windows 7 angekündigt wird. Damit nähert sich zwar auch das sehr beliebte Betriebssystem langsam dem Ende seiner Lebenszeit, allerdings besteht für Nutzer von Windows 7 kein Grund, sich nach einem anderen OS umzusehen oder sich Sorgen zu machen.

Die Einstellung des meistens fünf Jahre langen »Mainstream Supports« bedeutet schlicht, dass Microsoft für Windows 7 ab diesem Termin keine neuen Features einbauen oder vorhandene Funktionen verbessern wird. Kostenlose Updates, die für die Sicherheit des Betriebssystems notwendig sind, oder für spezielle Kundenprobleme gedachte und daher kostenpflichtige Hotfixes wird es aber weitere fünf Jahre geben. Diese Phase, die Microsoft »Extended Support« nennt, dauert also mindestens noch bis Anfang 2020.

Bis zu diesem Zeitpunkt ändert sich für private Windows-7-Nutzer nichts, denn das Betriebssystem erhält weiterhin Patches gegen neue gefundene Sicherheitsprobleme oder Softwarefehler. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass Microsoft den im Raum stehenden Termin 2020 für das tatsächliche Ende der kostenlosen Sicherheitsupdates verschiebt, da Windows 7 so weit verbreitet ist. Auch bei Windows XP sah sich Microsoft deswegen gezwungen, den Zeitraum des Extended Support zu verlängern.

Windows 1.0 (1985)
Mit Windows 1.0 startete Microsoft seinen Versuch, einen grafischen Aufsatz für MS-DOS zu etablieren. Überlappende Fenster gab es aber erst ab Windows 2.0 von 1987.