Microsoft Windows 7

Betriebssysteme   |   Datum: 22.10.2009
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8

Windows 7: Jugendschutz

Für Eltern: Spiele & Internet im Griff

Das Jugendschutz-System von Windows 7 erlaubt Eltern, die PC-Nutzung ihrer Kinder zu regeln. Mit unserer Anleitung stoppen sie den Zugriff auf nicht jugendfreie Spiele und Internet-Seiten.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 20.07.2009


Windows 7, das neue Betriebssystem von Microsoft, soll am 22. Oktober 2009 im Handel stehen. Doch schon jetzt lässt sich das Betriebssystem mit einem Release Candidate, einer weit fortgeschrittenen Vorab-Version, ausführlich testen. Für Eltern bietet Windows 7 diverse Möglichkeiten, ihre Kinder vor Spielen und Programmen zu schützen, die nicht dem Alter des Nachwuchses entsprechen.

Auch die Zeiten, zu denen ein Kind den PC nutzen darf, können mit Windows 7 festgelegt werden. Ist der Rechner an das Internet angeschlossen, empfiehlt sich der Download der kostenlosen Software Family Safety, einem Programm aus dem Windows-Live-Angebot von Microsoft. Es ermöglicht Ihnen, den Zugang auf kindgerechte Webseiten zu beschränken und einzelne Webseiten gezielt zu erlauben oder zu blockieren. In Kombination können die Jugendschutz-Funktionen von Windows 7 und Family Safety den Rechner effektiv für den kindgerechten Gebrauch absichern. Das allermeiste dieser Anleitung lässt sich zudem auf Windows Vista übertragen.

» Alles über Windows 7 lesen Sie im Windows-7-Kanal von GameStar.de

Sicheres Kennwort

Wir starten mit einem frisch installiertem Windows 7 mit allen verfügbaren Updates. Wichtig ist, dass der erste Nutzer, der Administrator-Rechte besitzt und alle Einstellungen verändern kann, bei der Installation ein sicheres Passwort erhält. Davon, ob ein Kind dieses Wort erraten kann, hängt letzlich die Sicherheit des Jugendschutzes ab. Wir nutzen dann den Internet Explorer, um auf der Microsoft-Seite Windows Live das Programm Family Safety herunterzuladen.

Windows Live

Windows 7: Jugendschutz : Nach dem Klick auf Download öffnet sich eine Sicherheitswarnung, da es sich bei der angeboteten Datei um eine ausführbare Datei handelt. Nach dem Klick auf Download öffnet sich eine Sicherheitswarnung, da es sich bei der angeboteten Datei um eine ausführbare Datei handelt.

Windows 7: Jugendschutz : In diesem Fall nutzen wir der Einfachheit halber die Funktion »Ausführen«, da es sich um ein Web-Setup handelt, dass die eigentlichen Installations-Dateien erst herunterlädt. Diese Vorgehensweise ist jedoch nur in Ausnahmefällen empfehlenswert, wenn, wie in diesem Fall keinerlei Zweifel daran bestehen, dass das auszuführende Programm sicher und frei von Viren oder anderen Schädlingen ist. In diesem Fall nutzen wir der Einfachheit halber die Funktion »Ausführen«, da es sich um ein Web-Setup handelt, dass die eigentlichen Installations-Dateien erst herunterlädt. Diese Vorgehensweise ist jedoch nur in Ausnahmefällen empfehlenswert, wenn, wie in diesem Fall keinerlei Zweifel daran bestehen, dass das auszuführende Programm sicher und frei von Viren oder anderen Schädlingen ist.

Family Safety installieren

Windows 7: Jugendschutz : Das Setup-Programm bietet nun die Möglichkeit, die verschiedenen Programme von Windows Live zu installieren. Wichtig ist hier für den Jugendschutz der Punkt Family Safety. Den Internet Explorer sollten Sie vor dem Klick auf Installieren schließen, ansonsten erhalten sie eine Warnmeldung, die genau dazu auffordert. Das Setup-Programm bietet nun die Möglichkeit, die verschiedenen Programme von Windows Live zu installieren. Wichtig ist hier für den Jugendschutz der Punkt Family Safety. Den Internet Explorer sollten Sie vor dem Klick auf Installieren schließen, ansonsten erhalten sie eine Warnmeldung, die genau dazu auffordert.

Windows 7: Jugendschutz : Während des Downloads beschreibt Microsoft auf Texttafeln die verschiedenen Programme und Funktionen. Hier sehen wir einen wichtigen Punkt: Für die Nutzung ist leider eine Windows Live ID notwendig, da die Kontrolle von Family Safety über das Internet erfolgt. Auch die Kinder benötigen eine eigene ID. Wie man eine solche ID angelegt, erklären wir etwas später. Während des Downloads beschreibt Microsoft auf Texttafeln die verschiedenen Programme und Funktionen. Hier sehen wir einen wichtigen Punkt: Für die Nutzung ist leider eine Windows Live ID notwendig, da die Kontrolle von Family Safety über das Internet erfolgt. Auch die Kinder benötigen eine eigene ID. Wie man eine solche ID angelegt, erklären wir etwas später.

Windows 7: Jugendschutz : Diesen Bildschirm kurz vor Ende der Installation sollten Sie nicht übergehen, sondern sich genau ansehen, ob Sie bei den verschiedenen Punkten wirklich ein Häkchen haben möchten oder nicht. Eventuell wird hier nach dem Klick auf »Weiter« ein Neustart des Rechners notwendig. Diesen Bildschirm kurz vor Ende der Installation sollten Sie nicht übergehen, sondern sich genau ansehen, ob Sie bei den verschiedenen Punkten wirklich ein Häkchen haben möchten oder nicht. Eventuell wird hier nach dem Klick auf »Weiter« ein Neustart des Rechners notwendig.

Diesen Artikel:   Kommentieren (18) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar CopyCat
CopyCat
#1 | 20. Jul 2009, 14:30
"Ein kompletter Ersatz dafür, dass Eltern auch selbst ein Auge darauf werfen, was ihre Kinder am Rechner machen, kann und darf dies aber nicht sein."

Sehe ich genauso, aber als hilfreiche Unterstützung für Eltern, finde ich so eine Funktion sehr gut.
rate (55)  |  rate (1)
Avatar Geschan
Geschan
#2 | 20. Jul 2009, 17:11
Ich bin zwar kein Elternteil, finde es aber gut, das GameStar sich dem Thema ein wenig annimmt.
Microsoft hätte das mit der LiveID beim erstellen aber nicht so kompliziert machen müssen.
rate (18)  |  rate (0)
Avatar Stoned Rhyno
Stoned Rhyno
#3 | 20. Jul 2009, 18:40
Ich will Jugendschutz nicht schlecht reden.

Aber mit dem Family Savety Programm gewöhnt man Kinder im frühen Alter schon an die Internet-Zensur.

Besser wäre ein Programm, daß ständig im Hintergrund läuft und alle angesurften Webseiten aufzeichnet.

Das Kind soll auch daraus lernen können, indem es etwas falsch macht und dann von den Eltern ermahnt oder belehrt wird. Das kann es nicht, wenn man ihm keine Gelegenheit dazu gibt.
rate (21)  |  rate (31)
Avatar -Suicide-
-Suicide-
#4 | 20. Jul 2009, 18:54
Zitat von Stoned Rhyno:
Ich will Jugendschutz nicht schlecht reden.

Aber mit dem Family Savety Programm gewöhnt man Kinder im frühen Alter schon an die Internet-Zensur.

Besser wäre ein Programm, daß ständig im Hintergrund läuft und alle angesurften Webseiten aufzeichnet.

Das Kind soll auch daraus lernen können, indem es etwas falsch macht und dann von den Eltern ermahnt oder belehrt wird. Das kann es nicht, wenn man ihm keine Gelegenheit dazu gibt.


Du vergisst nur eine winzige Kleinigkeit. Es geht nicht darum, dass das Kind etwas falsch macht, sondern es vor ungeeigneten Inhalten zu schützen.
Es bringt wenig, wenn das Kind ermahnt wird, [B]nachdem[/B] es im zarten Alter von 8 Jahren gesehen hat, wie sich zwei Frauen anpinkeln.

Und dein Argument, dass Kinder so frühzeitig zur Internet-Zensur erzogen werden, ist lächerlich.
rate (39)  |  rate (2)
Avatar Eldrik
Eldrik
#5 | 20. Jul 2009, 19:27
Zitat von Stoned Rhyno:

Besser wäre ein Programm, daß ständig im Hintergrund läuft und alle angesurften Webseiten aufzeichnet.


Eine gewöhnung an den Überwachungsstaat ist aber auch nicht so toll.

Zitat von -Suicide-:
Und dein Argument, dass Kinder so frühzeitig zur Internet-Zensur erzogen werden, ist lächerlich.


Irgendwie finde ich schon das er recht hat. Wenn man von klein auf nichts anderes kennt, als dass die "Obrigkeit" einem Informationen vorenthält, akzeptiert man das irgendwann. Ich würde das meinen Kindern halt eher wie ein "normales" Verbot verkaufen. Man verbietet ihnen schließlich auch auf den heißen Herd zu fassen oder ohne Vorsicht über die Straße zu gehen.
Zensur ist ja nur das, was eigentlich erlaubt sein sollte, einem aber vorenthalten wird. Und manche Dinge sind halt mit 6 Jahren nun mal verboten (My Bloody Valentine 3D zum Beispiel :D)
rate (13)  |  rate (1)
Avatar squieky
squieky
#6 | 20. Jul 2009, 19:49
Totaler Blödsin. Eltern haben sich um die Erziehung zu kümmern und nicht der PC.
Was man ihnen verweigert macht sie nur noch heisser. Dann werden sie es so richtig übertreiben wenn sie älter werden ! Die müssen einfach lernen mit ALLEM umzugehn !

----
Kindern sollte man grad Gewalt etc. zugänglicher machen.
Habt ihr schon ein Kind gesehn welches sich freut wenn jemand verletzt wird? Ich nicht. In der Zeit hat man noch Einfluss ob sowas als positiv oder negativ dargestellt wird.
Wenn man das Problem umgeht und die irgendwann in eine Situation geraten, so wie die Amokläufer, dann wissen die garnicht wie die reagieren sollen. Sehen alles viel zu eng und machen Mist !

Keiner rastet aus weil er Mist gebaut hat, sondern weil er keine Zukunft mehr sieht ! Bei so Depri Leuten hilft nur Aufklärung was die noch so alles machen können. Z.b. Schule nachmachen (geht bis 30 inkl. Bafög)..
rate (6)  |  rate (12)
Avatar Eldrik
Eldrik
#7 | 20. Jul 2009, 20:49
Zitat von squieky:
Totaler Blödsin. Eltern haben sich um die Erziehung zu kümmern und nicht der PC.
Was man ihnen verweigert macht sie nur noch heisser.

----
Kindern sollte man grad Gewalt etc. zugänglicher machen.


Sorry, aber das ist Blödsinn. PC ist Erziehung. Bei manchen mag das im Alleingang klappen. Die meisten brauchen beim Kennenlernen des World Wide Web eine führende Hand. Dinge wie Recht, Datenschutz, Pornografie und Gewallt erklären sich nicht von selbst. Wir reden ja schließlich über Kinder von 2 bis 6 oder so. Nicht von 16 Jährigen.
Meinst du jeden Grad von Gewalt zugänglich machen? Das währe nämlich äußerst kontraproduktiv. In jungen Jahren funktioniert die Wahrnehmung, das Realitätsverständnis, die Fantasie gänzlich anders wie bei einem jugendlichen/Erwachsenen.
rate (12)  |  rate (0)
Avatar Stoned Rhyno
Stoned Rhyno
#8 | 20. Jul 2009, 21:19
QUOTE:---------------------------------------- ----------
"Es bringt wenig, wenn das Kind ermahnt wird, nachdem es im zarten Alter von 8 Jahren gesehen hat, wie sich zwei Frauen anpinkeln."
---------------------------------------------- ------------
"Die meisten brauchen beim Kennenlernen des World Wide Web eine führende Hand. Dinge wie Recht, Datenschutz, Pornografie und Gewallt erklären sich nicht von selbst. Wir reden ja schließlich über Kinder von 2 bis 6 oder so. Nicht von 16 Jährigen."
---------------------------------------------- ------------QUOTE-END

Eltern sollten bei Kindern in diesem Alter auf jeden Fall daneben am PC sitzen, alles andere wäre Vernachlässigung der Erziehungspflicht.

Die Zensur ersetzt die Erziehung nicht, wiegt aber die Eltern in einer falschen Sicherheit, denn man kann das Internet nicht kontrollieren.
rate (4)  |  rate (1)
Avatar RainerD
RainerD
#9 | 20. Jul 2009, 21:53
Naja, mal ganz ehrlich... der Gedanke ist zwar super, aber jeder 10 Jährige kennt sich am PC besser aus als die Eltern. HAb letztens auch den PC einer Bekannten für den Sprössling "Jugendsicher" gemacht. Aber wenn der irgendeinen Kumpel hat der sich ein bisschen auskennt nützt das einen scheiss....

Vor 15 Jahren haben meine Eltern auch schon gemeint, meinen PC mit Passwort zu sichern, damit ich nur unter Aufsicht rankomme... hab ich gelacht ^^
rate (3)  |  rate (0)
Avatar Eldrik
Eldrik
#10 | 20. Jul 2009, 23:03
Zitat von RainerD:
Naja, mal ganz ehrlich... der Gedanke ist zwar super, aber jeder 10 Jährige kennt sich am PC besser aus als die Eltern. HAb letztens auch den PC einer Bekannten für den Sprössling "Jugendsicher" gemacht. Aber wenn der irgendeinen Kumpel hat der sich ein bisschen auskennt nützt das einen scheiss....


Nicht wenn du dann mal stolzer Papa bist. :D

Zitat von RainerD:
Vor 15 Jahren haben meine Eltern auch schon gemeint, meinen PC mit Passwort zu sichern, damit ich nur unter Aufsicht rankomme... hab ich gelacht ^^


Wenn der Schutz gut integriert ist, weis jetzt natürlich nicht ob dem so ist, sollte einem eigentlich nur das Formatieren etwas nutzen, um sein Konto zu ändern. Wohl ein wenig drastisch.
Wenn es aber nur ums Surfen usw. geht, reicht halt ein Linux Live oder Ähnliches. Ist der Kleine etwas versiert, bekommt er das hin.
rate (4)  |  rate (0)

PROMOTION
Nichts verpassen!
PREISE ZUM PRODUKT
Microsoft Windows 7 Professional w/SP1
ab 28,56 € Zum Preisvergleich
1 Angebote | Versand s. Shop
Microsoft Windows 7 Professional w/SP1
ab 28,56 € Zum Preisvergleich
1 Angebote | Versand s. Shop
Microsoft Windows 7 Home Premium w/SP1
ab 49,90 € Zum Preisvergleich
39 Angebote | Versand s. Shop
» weitere Angebote
NEWS-TICKER
Freitag, 25.05.2012
18:15
16:05
14:24
13:02
12:21
12:14
11:25
10:08
08:04
Donnerstag, 24.05.2012
18:16
17:52
17:00
16:35
15:37
15:12
14:51
14:26
14:15
14:06
13:39
»  alle Hardware-News
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten