Windows 7 & Windows 8.1 : PCs mit AMDs Ryzen und Kaby Lake erhalten nur unter Windows 10 noch Updates. PCs mit AMDs Ryzen und Kaby Lake erhalten nur unter Windows 10 noch Updates.

Zum Thema Windows 7 ab 6,89 € bei Amazon.de Schon vor vielen Monaten hatte Microsoft angekündigt, dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlichte Prozessoren nur noch durch Windows 10 unterstützt werden. Damit waren die Kaby-Lake-Prozessoren von Intel wie der Core i7 7700K und die eben erst veröffentlichten AMD-CPUs wie der Ryzen 7 1800X gemeint. Bisher wurde diese Ankündigung so verstanden, dass ältere Betriebssysteme wie Windows 7 oder Windows 8.1 dann mangels Unterstützung nicht in der Lage sein werden, alle Features der neuen Prozessoren zu nutzen, doch offensichtlich hatte Microsoft etwas ganz Anderes gemeint.

Windows Update mit Fehlermeldungen

Wie mehrere Berichte im Internet behaupten, funktioniert Windows Update nun unter Windows 7 und Windows 8.1 nicht mehr, wenn dieses Betriebssystem auf einem PC mit einem der neuen Prozessoren läuft. Windows meldet dann, dass im Rechner eine nicht unterstützte Hardware arbeitet und keine Updates mehr erhält, außerdem kann es Fehlermeldungen geben, wenn Windows Update nach Aktualisierungen sucht.

Microsoft bestätigt dieses Vorgehen im eigenen Support-Bereich, sodass es sich nicht um einen Fehler mit manchen Rechnern handeln kann. Ausdrücklich heißt es dort, dass der Fehler auftritt, weil neue Prozessor-Generationen das neueste Windows für die Unterstützung benötigen.

Nur Windows 10 für neue CPUs

Windows 10 sei die einzige Windows-Version, die die 7. Generation von Intel-Prozessoren (Kaby Lake) und AMDs »Bristol Ridge« - also Ryzen - unterstützt. Ganz klar macht es Microsoft dann im folgenden Satz: Geräte mit Windows 8.1 und Windows 7, die diese oder noch neuere Prozessoren verwenden, werden nichtmehr in der Lage sein, nach Updates zu suchen oder diese über Windows Update oder Microsoft Update herunterzuladen.

Besitzer einer solchen Kombination aus älterem Windows und neuer CPU müssen demnach entscheiden, ob sie Windows 10 nutzen wollen - oder ein immer unsicherer werdenderes Windows ohne aktuelle Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen.

Quelle: Microsoft