Windows 8 : Wie Leslie Sobon, bei AMD zuständig für Desktop-Produkte, gegenüber The Verge erklärt, seien die revolutionären Schritte, die Microsoft mit Windows 8 unternimmt, eine gute Sache für »Underdogs« wie AMD. Bisher habe Intel den Prozessorbereich für PCs durch die schiere Größe des Unternehmen uneinholbar dominiert.

Das »Chaos« und die Ungewissheit, die Windows 8 mit sich bringe, sei daher aus Sicht von AMD zu begrüßen. Zwar handle es sich nach wie vor um einen Marathon gegen Intel und nicht um einen Sprint, aber AMD wolle in den besonders großen Marktsektoren für Geräte um 500 US-Dollar das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten. Den Nutzern sei letztlich egal, von wem die Komponenten in einem Gerät stammen, wenn sie mit dessen Leistung und Features zufrieden seien.

Außerdem werde Grafikchip-basierte Hardwarebeschleunigung auch in Betriebssystemen wie Mac OS X und auch in Windows immer wichtiger und in diesem Bereich gewinne AMD gegen Intel. Die APUs von AMD, die eine CPU mit einem leistungsfähigen Radeon HD-Grafikkern verbinden, würden dazu beitragen. Umso ausgereifter die GPU-Nutzung in Software werde, desto besser könne sich AMD von Intel oder ARM-Prozessor-Herstellern absetzen. Intel habe von der ruhigen, gleichmäßigen Entwicklung über Jahre profitiert, doch mit ARM und den Veränderungen von Windows 8 gebe es jetzt neue Möglichkeiten.