Grafikschnittstelle Vulkan : Doom unterstützt Vulkan und der Engine-Programmierer Alex Gneiting hält Vulkan für eine bessere Wahl als DirectX 12. Doom unterstützt Vulkan und der Engine-Programmierer Alex Gneiting hält Vulkan für eine bessere Wahl als DirectX 12.

Der Trend zu hardwarenahen und schnelleren Grafikschnittstellen für Spiele wurde durch AMD mit Mantle ausgelöst, das letztlich auch starken Einfluss auf die Entwicklung von DirectX 12 hatte und viel zur offenen Alternative Vulkan beigetragen hat. Während DirectX 12 von Microsoft auf Windows 10 und die Xbox One beschränkt wird, kann Vulkan theoretisch mit fast jeder Hardware vom Smartphone bis hin zum High-End-Spielerechner verwendet werden.

Der Engine-Programmierer Axel Gneiting von id Software hat sich daher bei Twitter sehr verwundert darüber geäußert, dass viele Spiele-Entwickler nicht Vulkan, sondern DirectX 12 verwenden. Er widerspricht auch vielen vorgebrachten Gründen für DirectX 12. Manche Entwickler würden DirectX 12 verwenden, damit sie nur einen Codepfad für den PC und die Xbox One pflegen müssten, doch das sei nicht korrekt. DirectX 12 unterscheide sich auf der Xbox One von der PC-Version, wenn die volle Leistung ausgenutzt werden soll, und mache damit ebenfalls zwei Code-Pfade notwendig.

Die wachsende Unterstützung von DirectX 12 macht für Gneiting »buchstäblich keinen Sinn«, da Vulkan im Gegensatz zu DirectX 12 problemlos mit dem noch immer weit verbreiteten Windows 7 funktioniert und dort eine Leistung bietet, die mit DirectX 12 unter Windows 10 vergleichbar sei. Auch Mantle habe ja unter Windows 7 funktioniert. Behauptungen, dass Vulkan schlechter sei oder weniger wichtige Features biete, bezeichnete Gneiting sogar als "Microsoft-Propaganda", der man keinen Glauben schenken solle. Erst gestern hatten wir darüber berichtet, dass id Software mit dem aktuellen Shooter Doom nun auch Vulkan unterstützt.

Quelle: Gamingbolt