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Filmkritik zu Monsters

Roadtrip durch Aliennation

Regie-Newcomer Gareth Edwards schickt in dem überraschend gut aussehenden Low-Budget-Streifen Monsters ein junges Paar durch das Alien-verseuchte Mexiko.

Von Christian Mester |

Datum: 10.12.2010


Monsters : Mit Monsters und Skyline (ab 23.12.) laufen in der diesjährigen Vorweihnachtszeit gleich zwei Alienfilme, die der typischen Festtagskost im Kinosaal trotzen wollen. Beide sind kleine Independent-Projekte, in denen gewaltige Aliens flächendeckend die Erde angreifen, und das, obwohl die Macher verglichen mit thematisch ähnlichen Hollywood-Produktionen wie Independence Day nur relativ wenig Geld zur Verfügung hatten.

Während der US-Film Skyline von den Machern von Aliens vs. Predator 2 zumindest zehn Millionen Dollar Budget zusammen bekommen konnte, versucht es der britische Monsters jetzt mit gerade einmal 500.000 Dollar. Ob der Herausforderer mit seinen geringeren Mitteln gut vorlegen kann?

Die Story

Nachdem eine Raumkapsel mit gesammelten Proben fremder Planetenoberflächen in Mexiko abstürzt, entwickelt sich in der Nähe der Absturzstelle außerirdisches Leben. Gigantische Monster tauchen auf, die fortan von der amerikanischen und mexikanischen Armee gejagt werden. Zusammen versuchen die Regierungen, eine Ausbreitung der unerwünschten Besucher einzudämmen. Das Land wird zur Gefahrenzone deklariert.

Sechs Jahre später existieren die Monster noch immer und gehören längst zum Alltag. Der Photojournalist Andrew (Scoot McNairy) arbeitet im bekannten Krisengebiet und bekommt eines Tages den Auftrag, die verletzte Tochter (Whitney Able) seines Arbeitgebers zurück in die Staaten zu bringen. Weil eine strikte Quarantäne bevorsteht, wird ihre Reise durch das von Monstern besetzte Gebiet zum tödlichen Rennen gegen die Zeit.

Der Tag des Tentakels

Das Wichtigste vorab: Monsters ist trotz des Titels und der angedeuteten Invasionshandlung kein gewöhnlicher Horror- oder Actionfilm. Die Aliens sind zwar gefährlich und liefern sich harte Kämpfe mit der Army, doch der junge Regisseur Gareth Edwards interessiert sich nicht für typische Genremomente. Bleihaltige Kämpfe gegen die Eindringlinge oder plötzliche Attacken sind kurz und ohne größeres Spektakel inszeniert, echter Grusel oder Aufregung bleiben außen vor. Das spielt aber auch keine Rolle, da sich Edwards insgeheim lieber für seine beiden Hauptfiguren und deren Beziehung zueinander interessiert.

Eine Romanze im Land der Tentakelmonster? Das wäre sicherlich eine übertriebene Beschreibung, da die Beziehung der beiden zwar im Vordergrund steht, aufgrund der Umstände aber sehr unüblich ausfällt. Im Gegensatz zu typischen Jennifer-Aniston-Romanzen ist die Stimmung in Monsters eher melancholisch und still angelegt. Die Hauptfiguren reden nur wenig miteinander und finden auch nur schwerlich zueinander, da sie beide noch genug mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind.

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Avatar Trollierung1337FreutBernd
Trollierung1337FreutBernd
#1 | 10. Dez 2010, 17:04
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Uli78
Uli78
#2 | 10. Dez 2010, 17:10
"doch fehlende Action- und Horrorelemente dürfte alle die enttäuschen, die sich einen neuen Cloverfield oder District 9 erwarten."

Öhm ja genau, Action in Cloverfield, wo war die jetzt genau? Das Vieh hat man vielleicht 2min im Film gesehen, die gesamte Action betrug 4-5min...der Rest war stupides rumgerenne bei extrem Kopfschmerzverdächtiger Wackelkamera!

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Avatar yenlowang2010
yenlowang2010
#3 | 10. Dez 2010, 17:35
Zitat von Uli78:
"doch fehlende Action- und Horrorelemente dürfte alle die enttäuschen, die sich einen neuen Cloverfield oder District 9 erwarten."

Öhm ja genau, Action in Cloverfield, wo war die jetzt genau? Das Vieh hat man vielleicht 2min im Film gesehen, die gesamte Action betrug 4-5min...der Rest war stupides rumgerenne bei extrem Kopfschmerzverdächtiger Wackelkamera!



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Ich habe auch die ganze Zeit gewartet das IRGENDETWAS passiert...und dann war der Film auch schon aus.

Klarer Fall von mehr Werbung als Film.
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Avatar xVaultboy
xVaultboy
#4 | 10. Dez 2010, 18:10
Zitat von yenlowang2010:


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Ich habe auch die ganze Zeit gewartet das IRGENDETWAS passiert...und dann war der Film auch schon aus.

Klarer Fall von mehr Werbung als Film.


Ich zwar kein Cloverfield oder District 9 erwartet, aber was im Endeffekt bei dem Film rauskam war doch eher ernüchterned um nicht zu sagen langweilig.
Also Roadtrip-Film sicherlich ganz ok, aber hier mit Sätzen wie "The best Giant-Monster Movie I`ve seen in years" ist dann doch schlichtweg Unsinn
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Avatar Zoxis
Zoxis
#5 | 10. Dez 2010, 18:13
omg bin schon beim trailer eingeschlafen
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Avatar BeRse
BeRse
#6 | 10. Dez 2010, 18:46
film ist sehr spartanisch (knappes budget halt) aber macht das beste aus den vorhandenen möglichkeiten
der titel monsters ist meiner meinung nach extrem unglücklich gewählt da man genau diese eigentlich nie (und wenn bei nacht) sieht

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Avatar Uran
Uran
#7 | 10. Dez 2010, 20:38
Pseudo Dokumentationen im Kino schaue ich mir nicht mehr an.
Nach Cloverfeld und District 9, reicht mir der Mist auch endlich.

Ich habe sowieso den verdacht, das "nach diesen Filmen".
Alle diese Pseudo Dokus nur noch gemacht werden, um Effect Kosten einzusparen.
Schnell mal für 2 Minuten Computer Effekte, und das nur verwaschen. Damit es nicht auffällt, wie mies sie sind. Das ganze soll dadurch auch so Intellektuell wirken. Das sich die Kinogänger dann auch noch so fühle können. Als hätten sie eine wirklich wichtigen Film angesehen.
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Avatar Asmodina82
Asmodina82
#8 | 10. Dez 2010, 21:49
Zitat von BeRse:

der titel monsters ist meiner meinung nach extrem unglücklich gewählt da man genau diese eigentlich nie (und wenn bei nacht) sieht



Mit "Monsters" sind ja auch nicht die Aliens gemeint, sondern deren Feinde. ;)

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Avatar nightm4re
nightm4re
#9 | 11. Dez 2010, 00:36
kann der meinung einiger vorposter nur zustimmen, cloverfield war einfach nur schnarchlangweilig. bevor auch nur irgendetwas passiert ist, war der film auch schon wieder aus...
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Avatar RacerX
RacerX
#10 | 11. Dez 2010, 01:42
Also mir hat Cloverfield damals eigentlich ganz gut gefallen. Ich habe nix erwartet und fand es dennoch ganz Unterhaltsam und nicht wirklich schlecht gemacht.

District 9 fand ich jetzt auch nicht so furchtbar. Auch wenn ich da ein bisschen mehr Erwartet habe.

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