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Filmkritik zu Die Chroniken von Narnia 3

Die Reise auf der Mittelmäßigkeit

Letzte Chance für die Narnia-Reihe. Teil 3, Die Reise auf der Morgenröte, muss zum Erfolg werden, sonst wird die Serie wahrscheinlich eingestampft. Aber hat der Film überhaupt das Zeug zum Fantasy-Hit?

Von Christian Mester |

Datum: 17.12.2010


Die Chroniken von Narnia 3 : Als Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia 2005 in die Kinos kam, suggestierte die Werbung, es werde der neue Fantasy-Pflichttitel für jeden, der schon die Herr-der-Ringe-Trilogie mochte. Im Kino folgte dann jedoch die große Ernüchterung, denn trotz aufwendiger Umsetzung entpuppte sich das erste Narnia-Abenteuer als wenig aufregender Fantasyfilm mit religiösem Unterton. Wenig überraschende Konsequenz: Der zweite Teil Prinz Kaspian von Narnia lockte nur noch halb so viele deutsche Zuschauer ins Kino. Eine Enttäuschung für die Walt Disney Studios, die sich von C.S. Lewis’ Epos einen neuen Fantasy-Dauerbrenner erhofft hatten. Einen, der sogar noch länger als die Tolkien-Reihe laufen würde, da sich die Narnia-Bücher immerhin über sieben Ausgaben erstrecken. Doch für Teil drei gab Disney die Federführung an 20th Century Fox ab, die die Serie nun zu retten versuchen.

Die Story

Beim Verwandtenbesuch kommt es zu einem Zwischenfall, der die beiden jüngsten Pevensie Kinder Lucy (Georgie Henley) und Edmund (Skandar Keynes) wieder nach Narnia führt. Im Schlepptau: Eustachius (Will Poulter), ihr nervtötender Cousin. Während sich die beiden Pevensies über ihre Rückkehr ins Fantasiereich freuen, begegnet der kleine Neuankömmling den Minotauren, sprechenden Riesenmäusen und Zauberwesen mit Arroganz und Angst.

Die Chroniken von Narnia - Die Reise auf der Morgenröte
Die Pevensies-Kinder treffen im Film erneut auf den aus Teil 2 bekannten Prinz Kaspian. (Bildrechte: Twentieth Century Fox)

Warum die Pevensies zurück geholt wurden, weiß zunächst keiner so genau, trotzdem begleiten sie erstmal ihren Freund, König Kaspian (Ben Barnes), auf eine abenteuerliche Schiffsfahrt durch die Ozeane Narnias. Seeschlangen, Drachen und gefährliche Verlockungen sorgen einmal mehr für Abenteuer in Aslans Welt.

Mittendrin, statt nur dabei

Bis heute haben die Lizenzinhaber der Die-Chroniken-von-Narnia-Bücher eines nicht verstanden: so fantasievoll die Geschichten auch sein mögen, mit all den sprechenden Kreaturen, den Zauberwesen und der Parallelwelt hinter dem Wandschrank - all das bedeutet relativ wenig, ist es nicht Teil einer mitreißenden Geschichte. Im ersten Film gab es wenigstens noch den Aha-Effekt des ersten Besuchs. Trotzdem fehlte es an Spannung, eine dürftige Handlung und langweilige Figuren fesselten einfach nicht lange genug.

Daran ändert sich auch im neuen Narnia-Film wenig. Keinen Moment lang glaubt man, dass irgendeine der Figuren je ernsthaft in Gefahr gerät. Narnia ist diesmal ein harmloser Kinderspielplatz, in dem man im schlimmsten Falle mal nass gemacht oder ausgelacht wird. Demzufolge spielt es keine Rolle, ob man in Schwertkämpfe oder Seeschlachten mit gewaltigen Wesen verwickelt wird. Es wird schlicht nie sonderlich aufregend. Was fehlt, ist das Gefühl, dass Schicksale auf dem Spiel stehen, das es um etwas geht, dass es mehr ist als ein spaßiger Urlaub mit sprechenden Mäusen. Narnia 3 will händeringend Episches auffahren, versagt dabei aber fast immer.

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Avatar ADMNtek
ADMNtek
#1 | 17. Dez 2010, 17:25
sorry aber der 2 teil war schon recht lahm nen 3 braucht echt niemand.
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Avatar FeketePako
FeketePako
#2 | 17. Dez 2010, 17:34
hmm davon überzeuge ich mich im kino! ich fand den ersten teil des films sau cool und den zweiten mochte ich auch :D
man kann halt nicht jedenfilm mit effekten vollpumpen! hauptsache es gibt was zu erzählen!!
ich hoffe nicht das die serie eingestampft wird! wenn dann sollte man vll darüber nachdenken den regieseur du wechseln
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Avatar Vetox
Vetox
#3 | 17. Dez 2010, 17:40
Zitat von FeketePako:
hmm davon überzeuge ich mich im kino! ich fand den ersten teil des films sau cool und den zweiten mochte ich auch :D
man kann halt nicht jedenfilm mit effekten vollpumpen! hauptsache es gibt was zu erzählen!!
ich hoffe nicht das die serie eingestampft wird! wenn dann sollte man vll darüber nachdenken den regieseur du wechseln
Nur das die Filme uns kaum bis gar nichts erzählen. Die Bücher sind da viel schöner.
Bei Herr der Ringe hat es gut geklappt, wenn auch nicht alles super war.
Der Regisseur scheint mir auch nicht wirklich so begabt für die Sparte an Filmen zu sein.
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nightm4re
#4 | 17. Dez 2010, 17:52
ich weiß nicht; irgendwie hat die Serie für mich nie das image von Kinderfilmen verloren. Die Filme sind zwar ohne Frage ganz nett aber einfach zu oberflächlich...
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Avatar KitFisto
KitFisto
#5 | 17. Dez 2010, 18:00
Die Filme waren erzählerisch totale Grütze.

Was in den Büchern schön ausgeschmückt war wurde für den Film in 2 1/2 std gestopft. Was man beim ersten Teil schon merkte. 4 Kinder kommen nach Narnia...oh was ist hier los...oh Krieg....yea wir machen alle platt.
Ja ne is klar.

Genau der selbe mist in Teil 2.
1000 Jahre vergangen oh alle sagen der eine ist Böse. Yea machen wir ihn platt.

Unglaublich schlecht, von der schauspielerischen Leistung möcht ich gar nicht erst reden.

Meine Meinung: Effekte sind super, Rest Mittelmaß bis schlecht. Braucht niemand.
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DVDfreex
#6 | 17. Dez 2010, 18:10
Vor allem sind die Narnia Teile viel zu kurz! Im vergleich zur Herr der Ringe Trilogy jeweils locker 100 Minuten kürzer... und vor allem ist der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Teilen viel zu groß, Der Herr der Ringe kam jeweils mit Abstand von einem Jahr ins Kino!
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Freeak
#7 | 17. Dez 2010, 18:11
Zwingt euch eigentlich wer, euch die Filme im Kino oder auf DVD zu sehen?

Mein Gott, wer es mag soll es sich ansehen, und wer verfechter ist soll es für sich Behalten, es gibt schon genügend Schwazmaler auf der Welt die alles und jeden verteufeln. Und genügend Kritiker gibt es auch auf der Welt, daher müsst ihr nich auch noch diesen herraushängen lassen.

@GameStar: Bitte bitte lasst deratige Kritiken von eurer Website verschwinden, und Berichttet über Spiele. Das könnt ihr noch immer am besten.
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Avatar Razortec
Razortec
#8 | 17. Dez 2010, 20:38
Wer auf unbedingt Religionsallegorien finden muss, ist selbst schuld. Natürlich kommt Narnia nicht an HdR ran aber man muss, Narnia so sehen wie es ist, nämlich ein schöner Fantasy-Film, mehr für Kinder aber sehr schön gemacht. Ich weiß auch nicht, warum Teil 1 so schlecht gemacht wird, wo Aslan stirbt, da fand ich das schon emotional. Filme wie Narnia sollen einen gewissen "Zauber" verbreiten, Fantasy sein, Bilder im Kopf projezieren, tolle Bilder und Landschaften zeigen, gefühlvolle Musik und eine Botschaft rüberbringen.... ich weiss nicht aber im Winter und Narnia gucken ? Wunderbar.......
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Avatar Break_Down
Break_Down
#9 | 17. Dez 2010, 21:43
Ich hatte das Gefühl nciht die Altergruppe zu sein, deshalb hat einfach alles bei mir versagt was mit Narnia zu tun hatte.
Ich sehe allg. ungern Kindern zu wie sie auf Erwachsen machen.
Hätten die paar ordentliche junge Erwachsene genommen, statt 12 Jährige Kinder, dann wäre es auch ein Erfolg geworden.

Es ist einfach so das der Großteil kein Bock auf Kinder haben die Krieg spielen und einen auf Chef machen. Die würden sich im Rl in die Hose Scheißen, das ganze ist einfach absolut unglaubwürdig.
Kinder können allerdings träumen, deshalb wohl bei Kids beliebt.
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Avatar Dee-Jay
Dee-Jay
#10 | 17. Dez 2010, 23:53
Ich denke der Hauptgrund warum die Narnia-Filme versagt haben ist die mangelnde Zielgruppenorientierung.

Die Buecher sind zunaechst Kinderbuecher, keine Frage, allerdings mit ernsthafte, Hintergrund. Mir hat man sie damals im Alter von ca. 8 vorgelesen, aber ich denke man wuerde sich sowas auch evtl. bis 12 gerne anhoeren.

Allerdings kann man keine Filme fuer so eine kleine Zielgruppe machen. Fuer uns Geeks und Herr der Ringe fans sind die Filme zu kindisch und langweilig und soviele 12 jaehrige interessieren sich nunmal nicht dafuer.

Ich denke "Der kleine Hobbit" der ja momentan verfilmt wird, wird die Sache besser angehen. Die Vorlage ist ebenso ein Kinderbuch, aber Peter Jackson weiss, dass er seinen Film hauptsaechlich fuer 16-35 jaehrige Macht. Das duerfte sich im Film widerspiegeln.
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