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Filmkritik zu Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Von der Impossible zur Funny Mission

Mit einer Menge gewitzten Charme und tollen Gadgets geht Tom Cruise in seinem vierten Mission: Impossible-Film Phantom Protokoll auf Klettertour. Ist das noch Mission: Impossible oder steht Agent Ethan Hunt schon in Diensten des britischen Geheimdienstes?

Von Christian Mester |

Datum: 14.12.2011


Zum Thema » 1. Interview zu Mission: Impossible Simon Pegg im Gespräch » 2. Interview zu Mission: Impossible Regisseur Brad Bird im Gespräch » Gewinnspiel zu Mission Impossible Fanpakete zu gewinnen Anderthalb Jahre ist es her, dass Tom Cruise das letzte Mal in einem Actionfilm zu sehen war: In Knight & Day , seiner Action-Komödie über einen vermeintlich verrückten Geheimagenten, ging es turbulent zur Sache. Wie in fast jedem seiner Filme zeigte Cruise als Darsteller vollsten Einsatz, doch blieb das Einspielergebnis weit hinter den Erwartungen zurück. Lag das daran, dass das Publikum Cruise nur in ernsten Actionfilmen sehen will?

Cruise will anscheinend das Gegenteil beweisen. Er lehnte eine Hauptrolle im Agentenfilm Salt ab und entschied, lieber seine bisherige Agentenreihe fortzusetzen - und zwar nicht ernst, sondern spaßig. Während Salt für Angelina Jolie umgeschrieben wurde, suchte Cruise sich ein neues Team für Mission: Impossible - Phantom Protokoll zusammen. Aus dem dritten Teil holte er sich den Briten Simon Pegg (Shaun of the Dead) zurück, der hier eine größere Rolle einnimmt. Hinzu kommt Jeremy Renner (The Hurt Locker), Tom Wilkinson, Michael Nyqvist aus der Verblendung-Trilogie und Paula Patton aus dem Horrorfilm Mirrors. Damit es mit dem Spaß klappt, wählte er für die Regie Brad Bird von Pixar, der zuvor Die Unglaublichen und Ratatouille gedreht hatte. Die Trailer sahen fraglos gut aus, doch jetzt im Dezember droht Cruise fraglos große Konkurrenz. Der neue Sherlock Holmes startet nur eine Woche später.

Handlung

Nach einem nur knapp geglückten Ausbruch aus einem russischen Gefängnis verschlägt es Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team von IMF-Agenten zum Kreml. Aus einem versuchten Einbruch wird ein Desaster, als der Terrorist Hendricks (Michael Nyqvist) dort plötzlich einen Sprengsatz zündet. Der Kreml wird zerstört, Hunts Team kann nur knapp entkommen. Mit Schrecken merkt Hunt jedoch, wie man den Anschlag anschließend der IMF in die Schuhe schiebt. Das sogenannte Phantom Protokoll wird ausgerufen: Alle IMF-Agenten sollen bis zur Auflösung der Krise suspendiert werden.

Mission: Impossible - Phantom Protokoll
Im Film ist Hunt größer als Benji. Im wahren Leben ist Simon Pegg allerdings sogar ein Stück größer als Tom Cruise.
(Paramount Pictures Germany)

Weil ihm der Verteidigungsminister (Tom Wilkinson) jedoch persönlich ans Herz legt, sich um die Sache zu kümmern, macht Hunt heimlich weiter. Mit Hilfe seines Teams und des Analysten Brandt (Jeremy Renner) folgt er den Terroristen bis nach Dubai. Dort gilt es unter anderem auf das höchste Gebäude der Welt zu klettern, um einen dritten Weltkrieg zu verhindern.

Vom Pech verfolgt

Schon die Anfangsminuten machen klar, dass dieser Mission: Impossible ein neues Kapitel ist. Hunt befindet sich in einem russischen Gefängnis und lässt sich von Peggs Hacker Benji die Türen öffnen. Anstatt jedoch brav Benjis Plan zu befolgen, dreht Hunt um und will zu einer Meute von Mördern und Vergewaltigern. Benji sagt frech "Nö" und weigert sich inständig, Hunts lebensmüden Irrsinn nachzukommen. Erst als Hunt ihm Prügel androht, gehen die Türen auf (siehe Filmclip unter diesem Absatz). Eine völlig neue Tonart, die sich so durch den gesamten Film zieht. Als Hunt bleibt Cruise nach wie vor ein ernster Vollprofi, doch dieses Mal ist er mit weit weniger Glück gesegnet.

Futuristische Hightech-Gadgets geben im Einsatz ihren Dienst auf. Feindliche Wachen agieren anders als geplant, Informanten tauchen zu früh auf und waghalsige Sprünge sind plötzlich viel zu hoch. Der Film wird zwar nie albern, lässt aber unentwegt schmunzeln, da Hunt einen neuen Erzfeind hat: Murphys Gesetz. Was schief gehen kann, geht schief. Das führt zu vielen lustigen, wiederum auch zu spannenden Momenten. Im 120sten Stock des Hochhauses Burj Khalifa aus dem Fenster zu klettern ist eine Sache, aber eine umso packendere, funktioniert die Ausrüstung dafür nicht, oder nur manchmal. Oder kommt ausgerechnet dann ein Sandsturm auf.

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Avatar justified
justified
#1 | 14. Dez 2011, 12:08
na wenn die filkritik hier schon sagt, dass er gut ist, dann nichts wie los ins kino ;)
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Avatar ManInNight
ManInNight
#2 | 14. Dez 2011, 12:26
Der Film ist einfach nur Schrott, sry GameStar euer Filmgeschmack lässt etwas zu wünschen übrig /:
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Avatar Albuin
Albuin
#3 | 14. Dez 2011, 12:35
Zitat von ManInNight:
Der Film ist einfach nur Schrott, sry GameStar euer Filmgeschmack lässt etwas zu wünschen übrig /:


Die Kritik kommt nicht von GameStar ;)
Und Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich und sicher nicht objektiv als "gut" oder "lässt zu wünschen übrig" abzustempeln.

Zum Film:
M:I 1 fand ich richtig gut, die anderen Teile konnten mich eher weniger überzeugen. Teil 4 wird dann wahrscheinlich auch erst im TV oder auf BluRay angesehen.
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Avatar ManInNight
ManInNight
#4 | 14. Dez 2011, 13:01
stimmt die Kritik ist nicht von GameStar, aber ich denke der Geschmack wird bei denen der gleiche sein, sonst würden sie die Kritik hier nicht veröffentlichen.

Ich finde es einfach Nervig das solche schlechten Filme hier so gute Kritiken bekommen, bis jetzt waren mehrmals Filme die einfach nur sau schlecht waren. Na GameStar macht ihr da etwa wieder Schleichwerbung???

PS ich fand der zweite war auch grad so in Ordnung

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Avatar HarryCane
HarryCane
#5 | 14. Dez 2011, 13:08
Zitat von ManInNight:
Der Film ist einfach nur Schrott, sry GameStar euer Filmgeschmack lässt etwas zu wünschen übrig /:


Du bist einfach nur dumm, sry ManInKnight deine Intelligenz lässt etwas zu wünschen übrig...

Aber hey, ist ja bald Weihnachten; da ist Wünschen ja erlaubt :-)
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Avatar ManInNight
ManInNight
#6 | 14. Dez 2011, 13:19
lol ok sehr qualifizierter Kommentar, aber hey =)
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Avatar BigTroubleInLittleChina
BigTroubleInLittleChina
#7 | 14. Dez 2011, 13:23
Film ist Schrott, Teil 1 ist und bleibt der Beste Teil.
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Avatar Junk1e
Junk1e
#8 | 14. Dez 2011, 13:25
Bei mir ist der Gang ins Kino zu MI4 schon fest für den 27.12.11 eingeplant. Die gute Kritik hier beruhigt mich. :)
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Avatar loquee
loquee
#9 | 14. Dez 2011, 13:27
Naja, Teil 2 und 3 waren ja eher unfreiwillig komisch.
Vielleicht ist das ja das richtige Rezept.
Freiwillig lustig zwischendurch und die Action dafür solider?

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Avatar andy0883
andy0883
#10 | 14. Dez 2011, 13:37
Der Film M:I4 - Phantom Protokoll (wird übrigens deutsch ausgesprochen) macht wirklich Spaß. Ich konnte ihn Dienstag Abend schon in der Vor-Vorabaufführung sehen.
Absolut sehenswerte Stunts, tolle Verfolgungsjagden in futuristischen Autos, jede Menge High-Tech und passender Schmunzel-Humor und die Darsteller sind wie für ihre Rollen gemacht.
Ich kann mich der Kritik nur anschließen: Der beste Mission: Impossible Film nach Teil 1.
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