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Filmkritik zu The Cabin in the Woods

Liebevoller Hassbrief an das Horror-Genre

Nichts ist wie es scheint in Joss Whedons neuem Horror-Fantasy-Spektakel. Mit Twists und Irreführungen wird das Publikum bei Laune gehalten. In den USA und bei Kritikern ist das Werk ein voller Erfolg. Trotzdem ist der Streifen alles andere perfekt.

Von Anne Facompre |

Datum: 05.09.2012


Zum Thema » Kino-Trailer zum Film Szenen aus The Cabin in the Woods » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen LG Google Nexus 4 ab 499,00 € bei Amazon.de Wenn der Name Joss Whedon fällt, ist das bei Fantasyfreunden ein ziemlicher Garant für Erfolg. Was mit Buffy in den 90ern überaus erfolgreich begann, wurde ganz schnell zu seinem Markenzeichen. Denn mittlerweile ist Whedons lässige und humorvolle Herangehensweise an Fantasygeschichten Kult. Da wundert es dann auch wenig, dass The Cabin in the Woods schon lange vor Kinostart überaus gehyped wurde.

Im Grunde erhielt der Film im Voraus schon einen Ruf, der die Erwartungen von Horror-Fans ins Unermessliche steigen ließ. Was steckt hinter dem Streifen, der das ganze Genre anscheinend revolutionieren soll, fragt man sich. Am Ende ist es leider so, dass der Produzent Whedon und der Regisseur Drew Goddard der vorausgeeilte Ruf zum Verhängnis wird. Das kennen wir schon von Serien wie Lost, bei denen der finale Showdown nicht an die immensen Erwartungen herankommt und die Zuschauer am Ende enttäuscht zurücklässt. Ein gewisses Unterhaltungspotential lässt sich dennoch nicht wegreden.

Die Story

Fünf Freunde Anfang 20 wollen die Zivilisation einmal hinter sich lassen und Ferien in einer abgelegenen Hütte im Wald machen. Und so packen Curt (Chris Hemsworth), Kiffer Marty (Fran Kranz), Holden (Jesse Williams), Dana (Kristen Connolly) und Jules (Anna Hutchison) das Nötigsten in ihr Wohnmobil und machen sie auf ins Nirgendwo. Hier gibt es weder Handyempfang, noch GPS-Signale und der alte Mann, der sie beim letzten Zwischenhalt an einer Tankstelle warnt, dass sie aus den Wäldern vermutlich nicht zurückkehren, schreckt die Gruppe auch nicht ab. Und so kommen die fünf bei der Hütte an und sind direkt begeistert. Hier lassen sich sicher ein paar nette Tage verbringen!

The Cabin in the Woods
Was führen diese Wissenschaftler nur im Schilde?

Aber das Örtchen ist dann doch nicht so verlassen, wie es scheint. Denn was die Freunde nicht wissen, ist, dass die Hütte komplett vernetzt und verkabelt ist und aus der Ferne von zwei offiziell anmutenden Männern (Richard Jenkins, Bradley Whitford) überwacht wird. Jegliche Geschehnisse im Wald unterliegen der Kontrolle der Fremden und die scheinen nichts Gutes im Schilde zu führen. Denn der nette Kurzausflug wird ganz schnell zum reinen Kampf um's Überleben. Die Gruppe weiß nicht, wie ihnen geschieht, als die Ereignisse sich plötzlich überschlagen und die Situation immer auswegloser erscheint.

Achtung, Spoiler!

The Cabin in the Woods : Chris Hemsworth mit kurzen Haaren. Das war noch vor Thor oder Snow White & the Huntsman. Chris Hemsworth mit kurzen Haaren. Das war noch vor Thor oder Snow White & the Huntsman. Tatsächlich ist es so, dass The Cabin in the Woods vor allem auf dem Überraschungsprinzip basiert und jegliche Spoiler den Spaß am Film sofort verderben. Allerdings lässt sich ein solcher Film weder rezensieren, noch kritisieren, ohne auf die verschiedenen Elemente einzugehen. Wir versuchen, nichts wirklich Wichtiges preiszugeben, wer sich also lieber eine komplett eigene Meinung bilden will, sollte sich das Weiterlesen vielleicht doch bis nach dem Kinogang aufheben.

Und so überrascht es wenig, dass auch der Trailer zum Film aus der Geheimniskrämerei keinen Hehl macht. Nur wenig wird preisgegeben, ein simples ›You think you know the story. Think again.‹ fungiert als Tagline und Lockmittel zugleich. Da wird Großes erwartet und eines muss man Whedon und Goddard lassen: Das Ende und die Auflösung des Films werden wohl die Wenigsten kommen gesehen haben.

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Avatar olaf313
olaf313
#1 | 05. Sep 2012, 16:09
Hmm. Der Trailer strotzte nur so von Backwood-Klischees, da hätte man stutzig werden sollen.
Mal schauen, es wird wohl in meinem Heimkino eine Aufführung geben...
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Avatar Falkenfluegel
Falkenfluegel
#2 | 05. Sep 2012, 16:13
Welcher Hype? Der Film ist super. Nicht mehr, nicht weniger. Und was anderes hab ich auch nirgens gelesen.
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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#3 | 05. Sep 2012, 16:14
Hab den Film in der Sneak gesehen und ich bin auch einer der leute, die den film nicht gut fanden. Auf www.filmstarts.de hat er 4,5/5Punkten bekommen aber da ist auch eine riesen diskussion weils viele leute gibt die den film auch super fanden und andere widerrum total schlecht.
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Avatar Ron Taboga
Ron Taboga
#4 | 05. Sep 2012, 16:14
Zitat von olaf313:
Hmm. Der Trailer strotzte nur so von Backwood-Klischees, da hätte man stutzig werden sollen.
Mal schauen, es wird wohl in meinem Heimkino eine Aufführung geben...


Die hat schon vor paar Wochen stattgefunden ;-)
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Avatar thrawnjan
thrawnjan
#5 | 05. Sep 2012, 16:17
Hab ihn im Kino gesehen als er hier rauskam. Hype oder nicht Hype, der Film laeuft auf mehreren Ebenen ab und das Ende ist schon gut durchdacht, meiner Meinung nach. Aber es ist mehr eine konsequente Schlussmessage fuer die unterschwellige Botschaft des Film als ein grossartiges Storyende. Dazu gibt es bei ImDb ganz schoene Forendiskussionen.
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Avatar hoodie
hoodie
#6 | 05. Sep 2012, 16:25
Hab den vor ein paar Wochen im Flugzeug gesehen. War nicht so dolle - wäre vielleicht ein super Film gewesen als ich noch jung & bekifft war ^^
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Avatar Pomann
Pomann
#7 | 05. Sep 2012, 16:27
Nach Batman der zweite Film, den ich mir dieses Jahr ansehen werde :)
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Avatar Coregamer24
Coregamer24
#8 | 05. Sep 2012, 16:31
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar KingLamer
KingLamer
#9 | 05. Sep 2012, 16:40
das "genre revolutionieren" und dann das:
Zitat von :
Fünf Freunde Anfang 20 wollen die Zivilisation einmal hinter sich lassen und Ferien in einer abgelegenen Hütte im Wald machen.


no comment...

EDIT: es ging mir darum, dass man das genre revolutionieren will und dann den 0815-hundertmalverwendet-standard-rahmen nimmt. aber wie ich jetzt aus den kommentaren rauslese, soll das keine revolution sein, sondern eine abstruse mischung aus persiflage, verzwickter story und splatterfilm...
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Avatar Fried_Ice
Fried_Ice
#10 | 05. Sep 2012, 16:42
Hab ihn mal in der Sneak erwischt.
Meiner Meinung nach lohnt sich der Streifen nicht, gerade wenn´s am Ende in Splatter übergeht.
Die Geschichte ist so dermaßen Abstruß, dass es sogar für einen Horrorfilm überzogen ist.

Zum Thema Logiklücken, unlogische Handlungen:

Person 1 zu den anderen, als sie den angriff bemerken:"Lasst uns zusammenbleiben, dann sind wir sicherer."
Person 2 darauf:" Nein, wenn wir uns aufteilen koennen wir die Fenster viel schneller schließen."

WTF Regisseur? Sowas kauft euch doch keiner ab...der soll mal L4D spielen^^
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