Zum Thema » Gewinnspiel zu G.I. Joe 2 Festplatten und Filmplakate gewinnen » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Dass Spielzeugverfilmungen nicht unbedingt floppen müssen, wissen wir spätestens seit Michael Bays Transformers-Reihe. Bei Hasbro zog man also die logischen Konsequenzen und brachte 2009 zunächst »G.I. Joe: Geheimakte Cobra« in die Kinos. Die beliebten Spielzeugsoldaten spielten damals immerhin 300 Millionen US-Dollar ein.

Mit den Transformers-Filmen konnte das zwar nicht mithalten, aber genug für eine Fortsetzung war es allemal. Eigentlich wollte man die »Joes« schon 2012 wieder in den Kinos haben, doch daraus wurde nichts. Eingefleischte Hasbro-Fans mussten sich also erstmal mit Battleship die Zeit vertreiben. Nun darf Dwayne Johnson, Bruce Willis und Channing Tatum aber getrost wieder beim Ballern zugeguckt werden. Was will der Actionfan mehr?

Die Story

Die Elite Einheit der G.I. Joes steht unter Beschuss: Anführer Roadblock (Dwayne Johnson), Elite Spezialist Duke Hauser (Channing Tatum) und die restliche Truppe sollen komplett ausradiert werden. Hinter dem Anschlag steckt ausgerechnet der amerikanische Präsident, der bereits am Ende des ersten Films von der Bösewicht-Organisation Cobra gegen einen Doppelgänger ausgetauscht wurde.

G. I. Joe: Die Abrechnung
Soldatin Jaye (Adrianne Palicki) ist das einzige weibliche Aushängeschild der Joes.

Die wenigen Überlebenden des Überraschungsangriffs schwören Rache. Dafür müssen sie es mit schlagfertigen Gegnern und Cobras Anführer Zartan (Arnold Volsoo) aufnehmen, der die Gestalt des US-Präsidenten angenommen und somit das ganze Land unter seine Kontrolle gebracht hat.

Doch die Joes sind nicht allein. Unverhofft bekommen sie Unterstützung von Bruce Willis …ähm General Joe Colton natürlich …, dem Gründer und Namensgeber der Elite-Einheit. Der ist eigentlich längst im Ruhestand, doch wenn es um den Weltfrieden geht, lässt sich ein Joe nicht zweimal bitten.

Es lebe das Klischee!

Wenn man Dwayne Johnson, Channing Tatum und Bruce Willis Kanonen in die Hand gibt und einfach immer schön draufhält, ist die Story zugegebenermaßen fast schon hinfällig. Das macht sich Regisseur Jon M. Chu natürlich zu Nutze und versucht erst gar nicht, eine mitreißende Geschichte zu erzählen. Der Plot ist simpel. U.S. Regierung infiltriert, G.I. Joes attackiert, Weltfrieden in Gefahr. Auch wer den halben Film verschläft, wird den Anschluss nicht verlieren.

Stattdessen darf der Zuschauer sich an Actionikonen, klischee-beladenen Männer-Stereotypen, amerikanischem Patriotismus und viel, viel Geballer ergötzen. Denn Waffen haben die Joes genug. Egal, ob im Küchenschrank, im Besteckfach oder sonstwo im Haus. Ohne Knarre geht hier keiner raus. Besonders Dwayne Johnson und Bruce Willis wissen ihre Auftritte dann auch noch mit netten One-Linern zu schmücken - wie soll es auch anders sein, wenn man schon »Roadblock« heißt?

Weibliche Verstärkung liefert Adrianne Palicki, die schon in Red Dawn ihre Kämpfernatur beweisen konnte. Channing Tatums Figur hingegen gerät etwas in den Hintergrund - obwohl der Film verschoben wurde, um mehr Szenen mit ihm nachzudrehen (und um ihn in 3D umzusetzen).