Zum Thema » Gewinnspiel zum Film Nintendo Wii U und drei Infinity-Starterkits gewinnen » Alle Kino-Trailer Videos zu kommenden Filmen » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen Die kalifornischen Masterminds bei Pixar konnten in den letzten 16 Jahren reihenweise Erfolge bei Kritikern und Publikum verbuchen. Seitdem das Abenteuer 1996 mit Toy Story begann, läuteten sie ein ganz neues Zeitalter des Animationsfilms ein und lösten so schnell den beliebten Disney Zeichentrick ab.

Filme wie Findet Nemo, Up und Wall-e bleiben unvergessen. Obwohl man sich bei Pixar bis auf wenige Ausnahmen wie Toy Sory 2 und 3 und Cars 2 immer lieber an Originale hielt, wundert es nicht, dass man auch hier nun auf den Zug der Sequels (oder wie hier Prequels) aufspringt.

Diesen Sommer gibt es mit Die Monster Uni das erste Pixar-Prequel und die Fortsetzung zu Findet Nemo ist auch schon in der Mache. Das ist dann vielleicht nicht mehr ganz so originell, aber Spaß macht es trotzdem und ein 3D-Vergnügen ist es sowieso.

Die Story

Wer hätte das gedacht? Mike Glotzkowsky und Sulley waren nicht immer Freunde. Ganz im Gegenteil: Als die beiden sich auf dem Campus der Monster Uni über den Weg laufen, könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Mike ist ehrgeizig und arbeitet hart, Sulley hingegen will in erster Linie Spaß haben und nimmt das alles nicht ganz so ernst. Nur eines haben sie gemeinsam: Beide wollen unbedingt richtig gute Erschrecker werden. Und das ist nicht einfach, denn die Anforderungen des Studienganges sind hoch.

Die Monster Uni
Schon als Teenager mit Zahnspange verfolgt Mike Glotzkowsky nur ein Ziel: Er will unbedingt an die Monster Uni!

Schließlich ist Schreckologie das Herzstück der Uni und die Erschrecker üben den wichtigsten Job des Monster Universums aus. Sie schleichen sich nachts in die Kinderzimmer der Menschenwelt und erschrecken Jungen und Mädchen. Doch das nicht zum Spaß: Aus den Schreien der Kinder wird Energie für Monstropolis gewonnen.

Die strenge Dekanin Hardscrabble glaubt allerdings weder an Mikes, noch an Sullyes Talent und wirft die beiden aus dem Kurs. Nun haben sie nur noch eine Wahl: Sie müssen die alljährlichen Schreckspiele gewinnen, um doch noch weiter studieren zu dürfen. Nur so kann ihr großer Traum vom Erschreckerdasein noch in Erfüllung gehen.

Spaß statt Emotionen

Die Monster AG ist und bleibt für viele ein kleines Highlight des Pixar Universums. Das liegt vor allem an der fast einzigartigen Mischung von Unterhaltung und Emotionen. Gerade das Ende geht einem so richtig ans Herz. Das kleine Meisterwerk unter den Animationsfilmen berührt zutiefst. Das hätte das Team rund um Regisseur Dan Scanlon (Cars) und Autor Robert L. Baird (Die Monster AG, Cars, Chicken Little) sicher auch gerne ein zweites Mal geschafft. So ganz gelingt es aber nicht.

Als Gesamtbild hat man sich beim Prequel eindeutig auf den Spaß- und Unterhaltungsfaktor konzentriert, wahre Gefühlsmomente bleiben aus. Auch ist der Film mit 110 Minuten fast 20 Minuten länger als sein Vorgänger, was dem Film nicht wirklich gut tut - und die Aufmerksamkeit der jüngsten Zuschauer strapaziert.

Dafür ist Mikes und Sulley's Monsterwelt wunderbar einfallsreich umgesetzt und zwölf Jahre Fortschritt bleiben natürlich nicht ungesehen. Wie bei fast jedem neuen Pixar Abenteuer, ist man auch hier wieder hocherfreut über die Bildgewalt und wundert sich erneut, was technisch so alles möglich ist. Dabei hat man als Zuschauer die Wahl zwischen 3D und 2D und wer dem dreidimensionalen Kinobesuch nichts abgewinnen kann, ist auch mit der »normalen« Fassung noch bestens bedient.