Electronic Entertainment Expo : Star-Regisseur Steven Spielberg schaute sich neue Spiele an. Star-Regisseur Steven Spielberg schaute sich neue Spiele an. Am Eidos-Stand unauffällig das neue Lara-Model inspizieren. Bei der Hallendurchwanderung an Steven Spielberg oder Jay Leno vorbeischlendern. Bei Microsoft die Bauchmuskulatur der Xbox-Promomädels studieren. Und natürlich am GameStar-Stand fleißig Messe-News für www.gamestar.de eintippen und dabei mit einem Kollegen um das letzte Tunfischsalat-Brötchen kämpfen. Diesen Los-Angeles-Erlebnisurlaub können Sie in keinem Reisebüro buchen, sondern nur auf der wichtigsten Computerspiele-Messe erleben. Die mit spielbaren Versionen, namhaften Entwicklern und hinreißenden Standmodels gespickte Groöeranstaltung Electronic Entertainment Expo (E3) lockte 62.000 Fachbesucher an.

Fronteinsatz

Bei den PC-Spielen, dem ehemaligen Zugpferd der Computerspiele, war viel Eindampf-Stimmung spürbar: Die Ankündigungslisten für PC sind kürzer geworden. Denn zu viele schwer verkäufliche MittelmaíProgramme verstopften in den letzten Jahren die Händlerregale, im wichtigen Markt USA lässt sich mehr Geld mit Videospielen verdienen. Dazu kam das anhaltende Publisher-Sterben: Infogrames verkündete zu Messebeginn offiziell das Ende der unlängst einverleibten Marke GT Interactive. Noch doller treibt es Electronic Arts. Deren Spieleaktivitäten werden künftig auf die drei Labels EA Sports (Sportsimulationen), EA.com (Online) und EA Games (alles andere) aufgeteilt. Hauseigene Traditionsmarken wie Origin, Maxis, Bullfrog oder Westwood werden zu anonymen Entwicklungsfarmen degradiert.