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Report: Der Messekrieg

Köln vs. Leipzig

In Deutschland finden nächstes Jahr zwei konkurrierende Spielemessen statt. Die Doppelung ist unnötig und gefährlich: Leipzig ausgedünnt, Köln hingeschludert, das befürchten Kritiker – und 2010 wandert die Messe womöglich ins Ausland ab.

Von Christian Schmidt |

Datum: 25.09.2008


Auf den ersten Blick erscheinen vertrackte Situationen meist ganz einfach. Leipzig, seit sieben Jahren Ausrichtungsort der hochgradig erfolgreichen Games Convention, wird für die stetig wachsende Videospiele-Messe zu klein. Deshalb muss sie in eine andere Stadt umziehen. Das leuchtet ein. Aber dann offenbaren sich immer mehr Details, und auf einmal wird alles komplizierter. Da tauchen Zweifel an der Ausgangslage auf: Ist Leipzig wirklich ausgeschöpft? Da sind zwölf große Unternehmen, die über den Umzug entschieden haben, und viele kleine Firmen, die sich darüber ärgern. Da geht es um die Frage, wem die Messe gehört, es geht um Entscheidungsmacht und Einfluss. Und da erscheinen manchen die Risiken des Standortwechsels größer als die Vorteile.

Der Messekrieg :

Die Zukunft der wichtigsten westlichen Spielemesse (nur die japanische Tokyo Game Show ist größer) ist zum Politikum geworden, und gleichzeitig zum Prüfstein für die Einigkeit der deutschen Spielebranche. Das Resultat ernüchtert: Die zwei Hauptlager liefern sich seit Monaten ein würdeloses Tauziehen, die Branche ist über die Messefrage tief gespalten. Nun wird Deutschland 2009 zwei konkurrierende Messen ausrichten. Und 2010 möglicherweise gar keine mehr.

Leipzig: zu eng

Die treibende Kraft hinter den Umzugsplänen ist der BIU, der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware. In ihm haben sich zwölf der größten deutschen Publisher zusammengefunden, um ihre Interessen zu bündeln, darunter Electronic Arts, Ubisoft, Microsoft und Nintendo. Gemeinsam, so rechnet der BIU vor, decken sie 80 Prozent des Umsatzes ab, der hierzulande mit Spielen gemacht wird. Im Gremium der Großen hegt man seit geraumer Zeit den Wunsch, die Messe vom eher provinziellen Leipzig in eine deutsche Metropole zu verlegen. Nach der Games Convention 2007 schien der Zeitpunkt zum Handeln gekommen, denn das Messewachstum blieb hinter den Erwartungen zurück: Statt der prognostizierten 200.000 Besucher kommen mit 185.000 nur geringfügig mehr als im Jahr davor, die Grenzen des Wachstums scheinen erreicht.

Im Dezember 2007 treffen sich Vertreter der zwölf BIU-Unternehmen, um über die Zukunft der deutschen Spielemesse abzustimmen. Die Entscheidung, so heißt es kurz darauf, sei einstimmig getroffen worden: gegen Leipzig, für Köln. Tatsächlich gehen dem Votum heftige interne Debatten voran, zudem stehen mehrere Standorte zur Auswahl. Ein favorisierter Kandidat ist zumindest für einige Zeit Frankfurt; die Stadt scheidet aus dem Rennen, weil sie zum angepeilten Messezeitpunkt im September 2009 keine Kapazitäten frei hatte. Als der BIU Köln zum Ausrichtungsort kürt, stimmen zwei der zwölf Verbandsmitglieder dagegen.

Köln: mit Zukunft

Der Messekrieg : Protest: Fans verteilten auf der Games Convention Flugzettel, die Spieler dazu aufriefen, für Leipzig Partei zu ergreifen. Protest: Fans verteilten auf der Games Convention Flugzettel, die Spieler dazu aufriefen, für Leipzig Partei zu ergreifen. Offiziell sprechen gegen Leipzig vor allem Infrastruktur- Argumente. »Die Hotelkapazitäten wurden in Leipzig und Umgebung vollständig ausgeschöpft«, kommentierte der BIU in einer Pressemeldung, zudem sei Leipzig »unterdurchschnittlich « an das internationale Flugnetz angebunden. In der Tat buchen erfahrene Firmen ihre Hotelzimmer für die Games Convention bis zu zwei Jahre im Voraus, denn in den Monaten vor der Messe ist in Leipzig jedes Bett belegt; vor allem für internationale Besucher entpuppt sich die Raumknappheit als unerwartete Hürde. Dem BIU fehlt in Leipzig zudem die strategische Perspektive. »Wir sind gezwungen, die Messe immer weiterzuentwickeln «, sagt der BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters. Er will neue Zielgruppen erschließen, vor allem unter Gelegenheitsspielern, und die Zahl der europäischen Fachbesucher erhöhen. »Das ist in Leipzig nicht zu erreichen.«

Bei der Messeleitung sieht man das naturgemäß anders. »Wir haben unsere Kapazitätsgrenze längst noch nicht erreicht«, sagt Wolfgang Marzin, Geschäftsführer der Messe Leipzig. In den Hallen existierten noch rund 25.000 Quadratmeter Puffer, zudem sei das Gelände bei Bedarf relativ schnell erweiterbar, sprich: Man könnte anbauen. Vier geplante Hotels in Leipzig würden 1.500 neue Betten bereitstellen. Und 2011 soll der Großflughafen Berlin- Brandenburg fertig werden, der dann nur eine ICE-Stunde entfernt von der Messe läge. Die Besucher-Stagnation von 2007 hat die jüngste Games Convention im August 2008 bereits revidiert: 203.000 Menschen waren nach Angabe der Messe Leipzig vor Ort, ein Zuwachs von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Fachbesucher stieg um knapp 20 Prozent auf 14.600. »Viele Bedenken des BIU wurden inzwischen ausgeräumt«, grollt Marzin, trotzdem halte der Verband »auf Gedeih und Verderb« an Köln fest.

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ERRORrothe
#1 | 01. Okt 2008, 15:26
Tjaja ist halt alles nicht so einfach und viele Argumente entpuppten sich dann als heiße Luft. Ich bin nach wie vor für die GamesConvention in Leipzig - einerseits weil sie die pioniere der Spielemesse in deutschland waren und weil die MEsse jedes Jahr top organisiert war (bis vll auf 2006). Sie haben sich gekümmert das neue verbindungswege gebaut wurden, das Außengelände kam hinzu, die Anfahrt zur Messe war jedes Jahr ein Kinderspiel und Leipzig hat ja schließlich auch fürdie Zulkunft mit dem Bau neuer Hotels und Ausstellerfläche geplant. Es kann so viele Gründe für den minimalen Besucheranstieg 2007 geben und wie man dieses jahr gesehen hat ist die Messe noch lange nicht an ihr Grenzen gestoßen. ich denke ein Grund für den Wachstumsrückgang war die (in meinen Augen schlechteste der bisherigen GCs) mäßige GC 2006 weshalb einige gedacht haben das sie nächstes Jahr nicht wieder hingehen und so fehlten einige der Stammbesucher und die die neu hinzugekommen sind haben eben die gewünschte Quote nicht erfüllt.

Am schlimmsten finde ich aber das die Branchenriesen wieder alles bestimmen ohne auf die für mich interessanten kleinen Hersteller/Publisher einzugehen.... und was die Erpressungsgerüchte angeht - ich weiss nicht was da nun wahres dran ist aber wenn dem so wäre fände ich das unglaublich dreist. Mir hat es schon gereicht das Flugzeug über der Messe kreisen zu sehen. Ich finde das arm und vor allem unsportlich.

ich werde die GC2009 in Leipzig besuchen und hoffe das es nach 2009 noch eine Spielemesse in Deutschland geben wird - hofentlich dann immernoch in Leipzig!
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Caine4
#2 | 01. Okt 2008, 15:29
tja und wer ist daran schuld wie mit fast allen dingern? schlipsträger. die haben viel zu viele rechte und entscheidungsmächte !
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Dante Hicks
#3 | 01. Okt 2008, 15:45
Das erinnert mich doch sehr an das 12 Gebot "Gier überwindet jeden Zweifel"

Ich wohne selbst in Nordrhein-Westfalen, aber mich hätte es nicht gestört, wenn die Messe in Leipzig geblieben wäre. Es ist eine schöne Stadt, die Kosten sind geringer und, dass soll jetzt nicht abwertend klingen, es ist eine gute Finanzquelle für den Aufbau Ost.

Mich selbst hätten auch die Ausgebuchten Hotels nicht gestört (die nach vielen Angaben nichtmal ausgebucht waren), da ich eh lieber Zelte und da bin ich bestimmt nicht der Einzige. Wieviel 1000 Hotelzimmer brauchen die Publisher denn? Sitzen etwa mehr Leute daran die Spiele zu präsentieren als sie zu programmieren, selbst wenn, dann kann man ja wohl neue Hotels bauen. Leipzig hat schließlich auch mehr zu bieten als die GC, es sei denn das WGT wird jetzt auch verlegt.

Sicher haben alle Parteien viel gerechnet, Platzangebot, Verkehrsanbindung, Besucherzahlen, etc. aber leider wurde die Meinung des Spielers nicht großartig berücksichtigt, mit ausnahme einiger mMn wertlosen Blitzumfragen, die lediglich dazu dienen sollten den Anderen schlecht zu machen.

Ich denke, dass viele Leute der Leipziger Messe einen Emotionalen Wert beimessen, der hier von den Unternehmen komplett ausser acht gelassen wurde, weil ein Stapel Geld nicht genug ist wenn woanders zwei Stapel warten könnte.

Nach Köln komme ich zwar einfacher, aber was Verkehrsanbindung angeht würde ich es nicht hochloben. Das Köln was ich kennengelernt habe ist zwar auch schön, aber mMn keine großartige Messestadt, dafür hätte man eher Hannover in betracht ziehen müssen.

Wie dem auch sei, ich werds mir weiter angucken und seis nur um sicherzugehen, dass am Ende ein ziemlich durchschnittlicher Grabstein zustande kommt für die deutschen Messen.

Ich tendiere dann für den Standort Amsterdam, das ist von mir aus genauso weit weg wie Leipzig, genausogut zu erreichen und bietet ein genauso angenehmes Ambiente.
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KookyB
#4 | 01. Okt 2008, 15:58
Ich stimme vollkommen zu!!! das könnte der Untergang für die duetsche Spielemesse werden... Ich denke das weder Köln noch Leipzig wirklich so erfolgreich und auch so gut werden wie es einmal in Leipzig war....
Meine Sympatie gilt auf jedenfall Leipzig und ich hoffe das die kleinen und unabhängigen Entwickler an dem Standort festhalten! Wenigstens könnte sich diese dann als kleinere Messe mit echten schmankerln etablieren und weiterhin bestehen... außerdem ist die Lage einfach besser als Köln! Köln liegt dezentral und die meisten Besucher kommen nunmal aus Deutschland... nach Köln zu fahren ist mir zu weit und den meisten meiner Kollegen die in den letzten Jahren in Leipzig waren ebenfalls... Ich hoffe die BIU kommt rechtzeitig zur Besinnung und erkennt das Sie gerade das zerstören was einmal ein erfolgreiches und weltweit beliebtes Konzept war: "Die GamesConvention - so called Leipzig!!!!!!!"
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white rabbit
#5 | 01. Okt 2008, 16:56
Ich müsst ide Sache so sehen: Es geht bei einer Messe nicht nur um irgendwelche Videospiele Kidies die gerne Zelten. Wenn die Messe vorallem International mehr ansehen möchte, muss sie auch internationaler werden. Einem US Journalisten ist wohl schwer zu vermitteln, dass er sein Hotelzimmer besser ein Jahr im Voraus buchen soll und den Flug ein halbes Jahr. Oder er landet in Berlin und muss stundenlang zugfahren. Köln hat eine Anbindung zu drei internationalen Flughäfen innerhalb einer Stunde. Leipzig ist nun mal für einen spanischen oder italienischen Journalisten am "Arsch der Welt". Wenn die Messe wachsen will muss sie in eine größere Stadt. Dieses Ost-West gequatsche finde ich hier total fehlplatziert. Es geht um den wirtschaftlichen Erfolg und da sind Journalisten wichtiger als "Zockerkinder die Zelten". Der Sinn einer Messe ist es Produkte einer breiten Öffentlichkeit darzustellen und diese werden vorallem durch Medien vertreten und nicht durch "Rucksackzocker" in Zelten.
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white rabbit
#6 | 01. Okt 2008, 17:00
@ KookyB

Was soll das heißen Köln ist dezentral? Schau dir mal ne Landkarte an. Allein in NRW leben 20 Mio. Menschen und in Sachsen? Die Mehrheit der Bevölkerung wohnt in Nähe des Rheins als hier im Westen. Das Einzugsgebiet einer Messe in Köln reicht von Frakfurt bis Amsterdam und nicht von Stetin bis Weimar.
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Dante Hicks
#7 | 01. Okt 2008, 17:24
Zitat von white rabbit:
Ich müsst ide Sache so sehen: Es geht bei einer Messe nicht nur um irgendwelche Videospiele Kidies die gerne Zelten. Wenn die Messe vorallem International mehr ansehen möchte, muss sie auch internationaler werden. Einem US Journalisten ist wohl schwer zu vermitteln, dass er sein Hotelzimmer besser ein Jahr im Voraus buchen soll und den Flug ein halbes Jahr. Oder er landet in Berlin und muss stundenlang zugfahren. Köln hat eine Anbindung zu drei internationalen Flughäfen innerhalb einer Stunde. Leipzig ist nun mal für einen spanischen oder italienischen Journalisten am "Arsch der Welt". Wenn die Messe wachsen will muss sie in eine größere Stadt. Dieses Ost-West gequatsche finde ich hier total fehlplatziert. Es geht um den wirtschaftlichen Erfolg und da sind Journalisten wichtiger als "Zockerkinder die Zelten". Der Sinn einer Messe ist es Produkte einer breiten Öffentlichkeit darzustellen und diese werden vorallem durch Medien vertreten und nicht durch "Rucksackzocker" in Zelten.


Dein Unsinn ist auch nicht von schlechten Eltern, was glaubst du, was Reporter und Journalisten verdienen, denkst du dass es die kümmert in einem Zelt zu pennen? Die kümmert es meist weniger als Zocker, oder glaubst du jeder Reporter kriegt das Geld hinten reingeblasen und das gerade bei Spielemagazinen. Nicht in jeder Redaktion fährt der Stab Porsche, vielleicht bei Gamestar, aber das wars dann auch. Ausserdem habe ich gesagt, dass die neue Hotels bauen können.

Nebenbei ist der Grund, warum so viele Publisher der E3 den Rücken gekehrt haben Der, dass es nur noch eine Presseveranstaltung war und die Firmen die Spieler erreichen wollten, das war auf der E3 aber nicht mehr möglich. Die Presse kauft nämlich keine Spiele, sondern wir und das wird sich in hundert Jahren auch nicht ändern.
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MPerator
#8 | 01. Okt 2008, 18:19
Bei aller Liebe, Köln wartet schön ab, wie sich die Messe in Leipzig entwickelt und wenn es läuft, versucht man sich ins gemachte Nest setzen...

Nicht mit mir. Liebe Spielefirmen, ich bin der, der eure Gehälter bezahlt. Aber das werde ich zumindest bei den großen, zur BIU gehörenden Firmen, nicht mehr tun. Sprich, behaltet Eure Spiele! Fragt ihr erst einmal Eure Geldgeber, was die vielleicht wollen, ehe ihr nach noch mehr Kohle angelt.

ES HILFT NUR BOYKOTT DER BIU-FIRMEN... Mehr nicht!!!
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Avatar reru0909
reru0909
#9 | 01. Okt 2008, 18:34
Ich dachte, Spiele-Feaks kennen sich auch mit Webdesign aus? ;-) Kann nicht mal einer ne schöne "Boykottiert die Gamescom"-Website basteln?!? Ist zwar kindisch...aber verdammt lustig!

PS: Über die Klickraten brauch sich derjenige auch keine Sorgen machen...und so cool, wie der Marzin drauf ist, darf man sich bestimmt auch über *indirekte* Unterstützung seitens der GC freuen! *grins*

Es lebe die Games Convention!
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Avatar ELMax
ELMax
#10 | 01. Okt 2008, 18:34
Zitat von white rabbit:
Ich müsst ide Sache so sehen: Es geht bei einer Messe nicht nur um irgendwelche Videospiele Kidies die gerne Zelten. Wenn die Messe vorallem International mehr ansehen möchte, muss sie auch internationaler werden. Einem US Journalisten ist wohl schwer zu vermitteln, dass er sein Hotelzimmer besser ein Jahr im Voraus buchen soll und den Flug ein halbes Jahr. Oder er landet in Berlin und muss stundenlang zugfahren. Köln hat eine Anbindung zu drei internationalen Flughäfen innerhalb einer Stunde. Leipzig ist nun mal für einen spanischen oder italienischen Journalisten am "Arsch der Welt". Wenn die Messe wachsen will muss sie in eine größere Stadt. Dieses Ost-West gequatsche finde ich hier total fehlplatziert. Es geht um den wirtschaftlichen Erfolg und da sind Journalisten wichtiger als "Zockerkinder die Zelten". Der Sinn einer Messe ist es Produkte einer breiten Öffentlichkeit darzustellen und diese werden vorallem durch Medien vertreten und nicht durch "Rucksackzocker" in Zelten.


Ich vermute mal du kennst Leipzig überhaupt nicht sonst würdest du nicht so viel Käse schreiben.
Informier dich erstmal etwas genauer über die Messestadt Leipzig bevor du mit Internationalität anfängst.
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