Endlich ist der Patch für die Unterstützung von Mehrkernprozessoren für Empire: Total War erschienen und wir zeigen Ihnen im Technikcheck, wie der Echtzeitstrategie-Hit auf Ihrer Hardware jetzt läuft.

Technikcheck Empire: Total War :

Sehnsüchtig haben die Fans die Fortsetzung der Total War Serie von Creative Assembly erwartet. Doch schon nach kurzer Zeit gab es neben viel Begeisterung auch zunehmend kritische Stimmen in der Spielerschaft. Die meisten betreffen technische Aspekte des Titels. Die einen schimpfen über die zwangsweise Kopplung an die Online-Plattform Steam, andere klagen über mangelnde Performance. Mehr über die Steam-Problematik und was die Entwickler dazu bewegt hat, Ihr Produkt an diese Vertriebsplattform zu binden, lesen Sie in unserem Empire-Steam-Special. Den ausführlichen Test finden Sie hier.

An dieser Stelle widmen wir uns ganz den technischen Aspekten des Spiels. Unverständlich: Die Finale Version von Empire: Total War unterstützte nur einen Prozessorkern. Mittlerweile wurde dieser Missstand mit dem Update auf Version 1.3 behoben und das Spiel ist nun auch mit schwächeren Mehrkernprozessoren in hohen Detailstufen flüssig spielbar. Genaueres entnehmen Sie der aktualisierten Performancetabelle oben.

Die folgenden Bildergalerien zeigen, wie die Grafik bei Ihnen aussehen kann. Suchen Sie sich das System aus, welches am ehesten zu Ihrem PC passt:

Standard-PC:
Athlon 64 4000+
1,0 GByte RAM
Geforce 7900 GT

Mittelklasse-PC:
Athlon X2/5000+
2,0 GByte RAM

High-End-PC:
Core 2 QUad Q9300
4,0 GByte RAM
Radeon HD 4870

Techniktipps:

  • Installieren Sie unbedingt das Update auf Version 1.3. Es führt die anfangs vermisste Mehrkernunterstützung ein. Dual-Core-CPUs erreichen eine um bis zu 100% höhere Framerate als vor dem Patch, Ab 3 Rechenkernen reichen selbst niedrig getaktete Modelle für den Genuss maximaler Details.

  • Das Herabsetzten beziehungsweise Ausschalten der Schatten erhöht die Frame-Rate um ungefähr fünf Prozent.

  • Seeschlachten fordern selbst High-End Rechner. Verringern Sie zur Steigerung der Leistung die Wasserdetails. Zwischen der maximalen Einstellung Ultra und Niedrig liegen 15 Prozent Leistung.

  • Das Abschalten von volumetrischen Effekten und der Option »SSAO« (Beleuchtungseffekte) bringt einen starken Leistungsschub.

  • Eine Mittelklasse-Grafikkarte, wie eine Geforce 9600 GT, reicht schon für mittlere Details mit zugeschalteten HDR- und Schärfentiefe-Effekten, sofern diese über 512 oder 1024 MByte Videopeicher verfügt. Je nach System können dann sogar die Texturen auf hoch gestellt werden.

  • Ab einer Geforce 8800 GT/Radeon HD 3870 können Sie Anti Aliasing und anisotrope Filterung anstellen.

  • Das Verringern der Gras-Qualität führt ebenfalls zu einer Leistungssteigerung von zirka fünf Prozent.

  • Auf unseren Testsystemen stellten verschiedene ATI-Karten manchmal (nach manchen Ladevorgängen) keine Wettereffekte wie Regen oder Schnee da.