Samstag, 20.03.2010
Specials - Spiele-Specials

Browserspiel-Special: Dragon Age - Journeys

Zusätzlich zum Vollpreis-Titel Dragon Age: Origins hat der Entwickler Bioware auch noch einen kostenlosen Browser-Ableger Dragon Age: Journeys - The Deep Roads veröffentlicht. Unser Browserspiel-Experte Gerald Meyer hat sich das Spiel für uns angeschaut.
Inhaltsverzeichnis
»  Einleitung
»  Dungeon-Gerangel
»  Klare Gliederung
»  Fazit
Wer Dragonfable oder Adventure-Quest kennt, dem wird sogleich auffallen, dass sich Dragon Age: Journeys - The Deep Roads einer ähnlichen Präsentation bedient. Die zwar nicht grundverkehrt ist, aber aus pseudo-isometrischer Sicht auch ihre Tücken hat. Die zweidimensional programmierte Party schlägt zum Teil Haken, wo sie keine schlagen müsste – das heißt, sie kennt meist keine direkten Wege.

Dafür funktioniert der Battle-Modus in alter Retromanier um so besser, da hier nicht streng mit Aktionspunkten gearbeitet wird. Wenn Sie es clever anstellen, können Sie auch zwei Züge hintereinander ausgeführen, um dem Gegner auf den Leib zu rücken. Als Magier beispielsweise können Sie die Position wechseln und noch dazu in einem zweiten Spielzug angreifen. Die Schwertträger haben es allerdings schwerer: diese haben nur einen Spielzug zur Verfügung, können aber Positionsbestimmungen noch nachkorrigieren.

Dungeon-Gerangel

Dragon Age: Journeys - The Deep Roads besteht aus fünf Kapiteln. Die gesamte Journey-Reihe wird wohl drei Teile umfassen. Ob diese kostenlos bleiben, bleibt abzuwarten.
Unsere Party muss sich gegen zwei Genlock-Monster behaupten.Unsere Party muss sich gegen zwei Genlock-Monster behaupten. Ihre Reise beginnt mit der Flucht nach Ozammar. Dabei kraxeln Sie zuerst durch ein übersichtlich gestaltetes Dungeon mit einigen wenigen Gegnern. In Ozammar angekommen, schließt sich Ihnen der Magier Ardum an. Der nächste Auftrag wird sein, Martine, eine Kämpferin, aus den Gewölben zu retten. Doch vorerst sollten Sie von Arteme die Nebenquest annehmen, Pilze zu sammeln. Sie verarbeitet diese zu exquisiten Tränken.

Apropos Tränke: decken Sie sich mit genug Lebensenergie-, Stamina- (für Spezialattacken) und Manaphiolen ein. Zwar finden Sie in den Dungeons hin und wieder Rastplätze, Wasserquellen oder heilende Wurzeln, doch diese sind mehr als rar gesät. Dafür sind die Tränke beim Händler für wenig Geld zu erwerben: ein Silberstück pro Trank ist durchaus verschmerzbar.
Die Geschichte von Dragon Age: Journeys wird durch gezeichnete Artworks und Texteinblendungen vorangetrieben.Die Geschichte von Dragon Age: Journeys wird durch gezeichnete Artworks und Texteinblendungen vorangetrieben. Gold ist wichtig, um sich später mit stärkeren Waffen auszurüsten. Wobei es hier mittelfristig einen kleinen Trick gibt: Lassen Sie Ardum die Magieklasse „Feuerschwert“ erlernen. Nun erhalten per Klick alle Schwertträger eben jenes. Der Haken: Sie verlieren dadurch einen Spielzug im Kampfmodus. Seien Sie vor allem darauf bedacht, nicht unvorbereitet in die Schlacht zu gehen. Haben Sie ein Gefecht gewonnen, regenerieren Sie sich vollständig. Sie können zwar probieren, dies während der nächsten Schlacht nachzuholen, allerdings wird Sie das einige Zeit und etliche Phiolen, und wenn nicht sogar Leben, mehr kosten. Auch gibt es später bei den Dieben und Schmugglern ein Zelt, in dem Sie gegen Silber vollständig geheilt werden.

Besonders wachsam sollten Sie bei den Kämpfen in der Diamantenmine sein, in der Sie nicht nur gegen eine Riesenspinne antreten, sondern auch gleich noch gegen den Vatermörder-Obermotz.
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Avatar Raet
Raet
#1 | 05. Nov 2009, 18:43
DA:J ist ein netter Zeitvertreib für Zwischendurch. Die Motivation durch die für DA:O Freischaltbaren 3 Items waren der Hauptanreiz für mich das ganze auszuprobieren.
Leider kommt bei mir die Athmosphäre in den englischen und aufgesetzt wirkenden Dialogen nicht richtig rüber. Das die möglichen Gruppenmitglieder eigene XP-Sammeln anstatt sich am LvL des eigenen Avatars zu orientieren verhindert riskiofreie Gruppenexperimente und hebt den taktischen Anspruch. Im Gegensatz zu inaktiven Gruppenmitgliedern orienteren sich leider alle Feinde am LvL des eigenen Avatars. Auch das es, bis auf spezielle Itembonis, keine laufende Regeneration von Mana & Co gibt störrt leicht, allerdings findet sich genügend Wertvolles um sich mit Tränken vollzupacken.
Für ein Freeware und Werbespiel ist es dennoch gut umgesetzt und lässt sich dank Rundensystem auch gut während Aktionspausen am Rechner spielen.
Persöhnlich reichen mir 2/3 Archivments jedoch völlig, mit dem Schurken als Avatar ging es recht gut und den Magier werde ich auch noch Spielen.
Für einen dritten Durchlauf mit den Krieger wird mich die jetzige Version dennoch nicht reitzen können.
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Avatar tomsan
tomsan
#2 | 06. Nov 2009, 10:15
Fand es auch recht nett. Dialoge haben mir allerdings nicht gefallen..... obwohl ich eigentlich nie maule über zufiel Text in RPGs, muss ich sagen, das ich dort vieles lieblos überflogen und weggeklickt habe. Spannung und Dramatik kam nicht auf.

Mir Krieger durch, vielleicht spiele ich es noch mal mit einer anderen Klasse.

Grösster Reiz/ Motivation für mich: Gegenstände freischalten.....
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Avatar Draimor
Draimor
#3 | 06. Nov 2009, 10:23
Vor zwei Wochen habe ich das Spiel mit einem Krieger durchgespielt. Seitdem scheinen sich ein paar Dinge verändert zu haben?

Ich habe keinen einzigen Trank gekauft. Ich hatte immer genügend im Inventar und außerdem den Magier als Heiler dabei. Springbrunnen, Kräuter usw. gab es genug, aber auch nicht zu viele. Es gab eine laufende, wenn auch schwache Regeneration. Ausdauer und Mana regenierten sogar im Kampf.

Der Erfolg für einen Gegenstand durch Oger töten lautete: Einen Oger bei voller Gesundheit der Gruppe töten. Das heißt nicht nichts abbekommen sondern vor dem Tod des Ogers voll hochheilen.

Die Karte der Dungeons wurde Stück für Stück beim Erkunden aufgedeckt und zeigte in einem großzügigen Bereich um die Gruppe nicht nur Gegner sondern auch sammelbare Gegenstände von Pilzen bis zu Truhen.

Auch bei den Kämpfen habe ich eine andere Erfahrung gemacht. Jeder Charakter kann sich in einem Zug bewegen und angreifen, nicht nur Magier. Um genau zu sein beendet erst ein Angriff/Spezialfähigkeit/Zauber oder entsprechend der Knopf "Runde beenden" die Runde. Solange kann man ausgehend von der aktuellen Position der Figur diese in einem gewissen Radius frei positionieren. Dieses Stellungsspiel fand ich besonders reizvoll, weil man immer abwägen musste, von wo aus ein Fernkämpfer einen Gegner am besten trifft, ohne Gefahr zu laufen umzingelt zu werden.

Auch für Nahkämpfer gilt das gleiche. Man kann zwar mit einem Knopfdruck zum Gegner laufen und ihn angreifen, aber man kann genauso gut erst hinlaufen und dann angreifen oder eben eine Spezialfähigkeit nutzen. Gegner einzukeilen oder von hinten anzugreifen erhöht dabei den Schaden der Attacken. Das gleiche versucht auch die KI mit den eigenen Helden.

Wie gesagt, ich habe das Spiel nur einmal durchgespielt vor 2 Wochen. Aber es war mit nichten so, dass immer zuerst die Fernkämpfer getöten werden mussten. Die Rüstungen halten im Verlauf des Spiels immer mehr Schaden ab, was auch von der Entfernung zum Ziel abhängt. Außerdem können Krieger die gegnerischen Fernkämpfen prima ablenken. Das führt dazu, dass die gegnerischen Fernkämpfer gegen Ende kein Licht sehen - nur die Nahkämpfer sind dann noch gefährlich.

Zusammengefasst: Entweder gab es eine Art Patch oder der Bericht ist lücken- bis fehlerhaft. An der abschließenden Empfehlung ändert sich dabei aber nichts.
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Avatar bolthan2003
bolthan2003
#4 | 06. Nov 2009, 10:26
Hat eine Menge Spass gemacht alle Gegenstände freizuschalten. Die Dialoge sind nicht von Welt, dafür ist das Kampfsystem endlich mal wieder echter Rundenkampf, ein Zug-um-Zug-Spiel.

Um das Achievement "Oger ohne Gesundheitsverlust besiegen" freizuschalten ist eigentlich nur ein wenig Taktik nötig. Während des Kampfes kann man ruhig ordentlich einstecken. Bevor man den Oger fällt heilt man alle Charaktere, Gruppenheilung, Tränke und der letzte in der Runde fällt dann den Oger.

Zwei Gegner zu fällen ist eigentlich auch nicht schwer. Mann muss nur dafür sorgen dass zwei Gegner ordentlich runtergeklopft sind und diese dann mit einem Zauberspruch in einer Runde sterben. Erfordert natürlich auch etwas Glück und Bewegung der eigenen Chars, dass sich die Feinde so positionieren damit man diese dann in einem Zug stilllegen kann.

Alle die auf Runden-Action stehen sei das Spiel in jedem Fall empfohlen ;)
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Steckbrief
Publisher:
Electronic Arts
Entwickler:
BioWare
Genre:
Rollenspiele
Release:
05.11.2009
PC
584 User
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90
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Wertung
92
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