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Es war einmal #19 - Halo-Macher veräppeln PC-Spieler

Vor neun Jahren führten die Halo-Entwickler PC-Spieler hinter's Licht und die Ankündigung des erfolgreichsten Online-Rollenspiels beschäftigte die Gerüchteküche.

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Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

24. Mai 2001 - 30. Mai 2001

Die wichtigste News

Halo erhält keinen Multiplayer-Modus auf Konsolen

Vor neun Jahren war noch nicht bekannt, dass der Ego-Shooter Halo: Kampf um die Zukunft erst exklusiv für Microsofts Xbox veröffentlicht und deutlich später halbgar für den PC umgesetzt wird. 2001 befand das Spiel aus dem Hause Bungie noch mitten in der Entwicklung, natürlich primär für den Computer. Am 25. Mai berichtete GameStar über eine Neuigkeit, die die PC-Version von Halo sogar deutlich umfangreicher erscheinen ließ.

Damals bestätigte der Community-Sprecher vom noch relativ unbekannten Entwicklerstudio Bungie, Matt Soell, dass Halo "aufgrund des technischen Rückstands von Microsoft bei der Entwicklung der Xbox" keinen Multiplayer-Modus über das Internet unterstützen wird. Die PC-Version werde aufgrund der starken Fokussierung des Rechners auf Mehrspieler definitiv Internet-Support bieten.

» Den Test von Halo: Kampf um die Zukunft lesen

Halo hat auf der Konsole nicht nur die Ego-Shooter-Steuerung nach Nintendos Golden Eye noch populärer gemacht, sondern auch die Multiplayer-Erfahrung auf ein neues Level gehoben. Der Mehrspieler-Part von Halo galt auf Konsolen seinerzeit als revolutionär, auch wenn das heute bekannte Xbox LIVE-System noch nicht veröffentlicht worden war. Über LAN oder "system-link" konnten Konsolen verbunden werden, wodurch das Spielerlimit von 16 Spielern erreicht werden konnte.

Weitere News:

  • Vor neun Jahren blickte die Spielerschaft nicht nur euphorisch gen Duke Nukem Forever, sondern freute sich auch auf ein Spiel namens Outcast 2. Am 29. Mai 2001 wurden ersten Artworks des Titels im Internet veröffentlicht. Tragischerweise hat es der vielversprechende Action-Rollenspiel-Mix nie bis in die Läden geschafft.
  • Ebenfalls aus der Kategorie »Angekündigt und nie veröffentlicht«: Die Sims Online. Zwar hat der Publisher Electronic Arts den Titel in den USA auf den Markt gebracht, dort entwickelte es sich aber zu einem wirtschaftlichen Desaster. Um den Schaden in Grenzen zu halten wurde Die Sims Online nie außerhalb Amerikas veröffentlicht. Am 18. Mai 2001 berichtete GameStar von neuen Bildern des (Zitat aus der News): "fast garantierten Verkaufshit[s]".

» Lesen Sie auf der folgenden Seite, warum StarCraft 2 nicht gleich World of Warcraft ist.

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