Auch wenn die besten Tage der klassischen Echtzeit-Strategie wohl endgültig vorbei sind, es gibt immer wieder tolle Spiele in diesem Genre, manchmal auch eher kleinere Produktionen. 8-Bit Armies ist eines dieser überschaubaren Projekte. Das Team dahinter bringt allerdings viel Erfahrung mit: Petroglyph hat sich mit Star Wars: Empire at War und Universe at War einen Namen gemacht, ihr letztes RTS war Grey Goo.

Mit dem 15 Euro teuren Download-Spiel 8-Bit Armies veröffentlichen die Entwickler nun ihre Liebeserklärung an frühe Spiele der Command-&-Conquer-Serie. Statt Pixel gibt es hier allerdings einen Voxel-Look. In Sachen Basis- und Einheitenbau, Ressourcen-Sammeln und Super-Waffen orientiert sich 8-Bit Armies aber klar an C&C.

Eine richtige Story mit Zwischensequenzen gibt es allerdings nicht, dafür 25 Singleplayer-Missionen, die dem Spieler die Einheiten vorstellen und 10 Koop-Missionen. Im Multiplayer treten wir mit bis zu sieben anderen Spielern an, im Skirmish können wir gegen die KI üben.

Toller Stil, wenig Inhalt

Etwas schade: Es gibt nur eine Fraktion und auch die Zahl der Gebäude und Einheiten ist moderat. Und so charmant der Grafikstil mit seinen zerstörbaren Gebäuden ist, so enttäuschend fällt die Vertonung aus. Die Einheiten geben nämlich keinen Ton von sich, wenn sie Befehle annehmen. Der Soundtrack klingt dagegen schon eher wie früher bei den beliebten Westwood-Spielen, kein Wunder, schließlich stammt er von C&C-Komponist Frank Klepacki.

8-Bit Armies gibt es ab dem 22.4.2016 für 15 Euro bei Steam, Gog und Humble.

Ich habe mir die Vollversion bereits angesehen und ein paar Stunden gespielt. Meine Erfahrungen fasse ich im Angespielt-Video zu 8-Bit Armies zusammen.

8-Bit Armies