Zum Thema » Adrift: Die erste Preview Im Weltall gibt's keinen Shitstorm Mit dem Weltraum-Survival-Spiel Adrift schwimmt sich der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Adam Orth endgültig von der unglücklichen Trennung seines ehemaligen Arbeitgebers frei. Bei unserem letzten Blick auf das Spiel gab es außer beeindruckender Atmosphäre noch nicht viel zu sehen.

Adrift erscheint im September 2015 für PC/PS4/Xbox One. Auf der E3 2015 haben wir eine weit fortgeschrittene Version gespielt und sind sehr angetan.

  • Heldin von Adrift ist eine Astronautin, deren Raumstation durch eine Katastrophe größtenteils vernichtet wird. Jetzt schwebt sie durch die Trümmer und versucht anhand von Fundstücken wie Bildern oder Logbüchern herauszufinden, was die Station zerstört hat und was aus ihren Kollegen geworden ist.

  • Es gibt keine Waffen, lediglich Werkzeuge. Geschossen wird in Adrift nämlich nicht, sämtliche Herausforderungen und Puzzles muss man friedlich lösen.

  • Der heimliche Star von Adrift ist die Physik in der Schwerelosigkeit. Mangels Gravitation und Luftwiderstand bleiben Gegenstände in Bewegung, sobald sie einmal angeschubst wurden. Das gilt natürlich auch für die Astronautin selbst und vor allem für sämtliche Items, etwa die extrem wichtigen Sauerstoffzellen.

  • Sauerstoff ist die wichtigste Ressource. Den braucht die Heldin zum Atmen - logisch. Er dient aber auch als Treibstoff für das Jetpack. Wer also immer mit Vollgas durch die Gegend düst, bekommt schnell Atemprobleme. Um Luft zu sparen lohnt es sich, mit extrem sparsam dosierten Stößen zu navigieren. Das erfordert aber viel Übung, denn die Orientierung und Steuerung ist mit der dank Schwerelosigkeit völlig freien Bewegung in der Raumstation knifflig.

  • Überhaupt, die Steuerung: Hier liegen momentan noch die größten Probleme von Adrift. So ist es zum Beispiel echt knifflig, eine herum schwebende Sauerstoffdose per Tastendruck einzufangen. Zwar streckt die Heldin als optische Hilfe in der Nähe eines Gegenstands den Arms aus, greift aber auf Tastendruck nur unzuverlässig zu, sodass man unter Umständen vorbei segelt. Und dann sind wieder »teure« Wendemanöver nötig, sofern man die Dose nicht ohnehin unglücklich angestupst und damit in die Weite des Alls geschickt hat.

  • Vorsichtiges Manövrieren ist also aus vielerlei Gründen Pflicht. Unter Anderem auch, weil der gläserne Helm der Heldin mit jeder ungewollten Kollision mehr Sprünge bekommt und schließlich bricht. Mit den bekannten Folgen einer plötzlichen Dekompression!

  • Adrift ist durch die Art der Navigation durch das Spiel ideal für VR-Brillen. Das wissen auch die Entwickler und wollen auf allen Plattformen die entsprechenden Geräte unterstützen, egal ob Oculus Rift, Valves Technologie oder Sonys Morpheus. Die auf der E3 gezeigte VR-Version des Spiels ist schon mal sehr beeindruckend.

Alle News, Videos und Artikel zur E3 2015

Bild 1 von 38
« zurück | weiter »
Adrift
Schaurig-schöner Anblick, auch ohne VR-Brille: Unsere fast völlig zerlegte Station schwebt 450 Kilometer über der Erde. Vor allem im »Außeneinsatz« schrumpft unserer Sauerstoffvorrat (rechts unten) bedrohlich schnell.