Afterfall: Insanity - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 25. November 2011  |   Publisher: Just a Game
Seite 1 2   Fazit Wertung

Afterfall: Insanity im Test

Dead Space auf polnisch

Das polnische Studio Intoxicate wagt sich mit Afterfall: Insanity an eine eigene Version von Dead Space und Fallout. Was dabei herausgekommen ist, erfahren Sie im Test des Actionspiels.

Von Sebastian Klix |

Datum: 07.12.2011


Zum Thema » Afterfall: Test-Video Kommentierte Spielszenen & Fazit » Afterfall: Demo Kostenlos herunterladen Die Geschichte des Actionspiels Afterfall: Insanity beginnt vor knapp fünf Jahren, als polnische Fans von Fallout 3 und Stalker anfangen, ihre eigene Vision eines post-apokalyptischen Rollenspiels zu entwerfen. Die engagierte Truppe nennt sich Intoxicate und wird schließlich vom unbekannten Publisher Nicolas Games unter die Fittiche genommen. Das Ergebnis ist etwas anderes als ursprünglich geplant: Eine bunte Mischung aus Schwergewichten wie Dead Space , F.E.A.R. , Fallout 3 und Stalker, gewürzt mit Elementen eines 2005 erschienenen Horror-Krimis von Monolith, der 2008 bundesweit beschlagnahmt wurde. Doch was passiert, wenn ein Indie-Studio versucht, millionenschwere Genre-Vertreter zu kopieren? Das klärt unser Test.

Afterfall: Insanity
Wir haben uns den typischen Psychiater immer etwas anders vorgestellt.

Englische Version und Distribution
Afterfall: Insanity ist bislang nur in einer englischen Sprachfassung erschienen und über Online-Anbieter wie gamersgate.com erhältlich. In Deutschland soll das (nach Aussage des hiesigen Publisher Just a Game ungeschnittene) Spiel im Januar 2012 erscheinen. Daher hat die fehlende deutsche Sprachausgabe keinen Einfluss auf die Wertung.

Vorbesteller-Aktion
Intoxicate war von seinem Projekt scheinbar überzeugt. So überzeugt, dass man eine ungewöhnliche Vorbesteller-Aktion ausrief: Interessierte konnten das Spiel in einem Zeitraum von fünf Wochen für nur einen Dollar vorbestellen. Sollten das schlappe zehn Millionen Kunden bis zur Deadline tun, würden zehn Prozent der Einnahmen (also eine stolze Million) für wohltätige Zwecke gespendet werden. Ein unrealistisches Ziel? Natürlich: Im angegebenen Zeitrahmen kamen lediglich gut 18.000 Bestellungen zusammen. Diese Einnahmen werden nun komplett für einen guten Zweck verwendet, alle Vorbesteller müssen das Spiel aber nun zum Vollpreis kaufen.

Die Handlung: Arbeitsalltag eines Psychiaters

Im Jahr 2032 leben die Menschen in unterirdischen Bunkeranlagen. Wieso? Weil Roland Emmerich und die Mayas Recht hatten: 2012 geht die Welt unter – aber nicht etwa durch Naturkatastrophen.

Afterfall: Insanity : Noch läuft in Psychiater Alberts Leben, trotz Schlafstörungen, alles seinen gewohnten Gang. Noch läuft in Psychiater Alberts Leben, trotz Schlafstörungen, alles seinen gewohnten Gang. Wir haben’s selbst versemmelt und unseren Planeten im dritten Weltkrieg mit zahlreichem nuklearen Gedöns zugemüllt. Da wir vorgesorgt haben, wandern wir unter die Erde, wo uns die böse Strahlung nicht erreichen kann, und haben dabei sogar mehr Platz als in einem Fallout-»Vault«.So haben wir nun zwanzig Jahre nach der Katastrophe, alles was wir brauchen: Unterhaltungsangebote, Sicherheitspersonal, Einkaufszentren – und Psychiater. Ein echter Meister seines Fachs ist der Seelenklempner Albert Tokaj.

Albert geht’s eigentlich gar nicht so schlecht. Ein geräumiges Apartment, die Bar direkt vor der Haustür, die schmucke Karolina als potenzielle Gespielin. Allerdings leidet Albert seit einiger Zeit unter Schlafproblemen, kombiniert mit merkwürdigen Albträumen. So ist er gar nicht begeistert, als er eines Tages vom Kommandanten des herrschenden Militärregimes zusammen mit ein paar Soldaten in die unteren Sektionen der Bunkeranlage geschickt wird. Irgendwo in den Maschinen- und Wissenschaftsräumen tief unter den Wohnbereichen scheinen wohl einige Bewohner nicht mehr ganz frisch in der Birne zu sein. Albert soll’s richten.

Es dauert nicht lange, schon wollen durchgeknallte Mechaniker und Wissenschaftler Albert und somit uns an den Kragen! Wir bitten die Verwirrten jedoch nicht etwa auf die Couch, sondern greifen kurzerhand zur Feueraxt. Eine ungewöhnliche, aber sehr effektive Art der Therapie …

Afterfall: Insanity : In der ersten Spielhälfte treffen wir auf durchgedrehte Bewohner - und diese Mutanten. So bedrohlich sie im ersten Moment wirken, so schnell segnen sie aber das Zeitliche.

Bunker-Mutant
In der ersten Spielhälfte treffen wir auf durchgedrehte Bewohner - und diese Mutanten. So bedrohlich sie im ersten Moment wirken, so schnell segnen sie aber das Zeitliche.

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Avatar RelaxisCrazy
RelaxisCrazy
#1 | 07. Dez 2011, 14:35
Schade... hatte sehr gehofft das es ein richtiger Knüller wird! Mischung aus Dead Space und Fallout... wäre genial gewesen... Aber vielleicht haben Sie es dann doch mit zwei zu großen Top Games aufgenommen...
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Avatar zombie-slasher
zombie-slasher
#2 | 07. Dez 2011, 14:44
hmmm,ich hoffe es kommt noch auf steam eine 60 ist ja nicht soo schlecht und ich mag grusel/action games :D
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Avatar Slayer80
Slayer80
#3 | 07. Dez 2011, 14:54
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Frosty010
Frosty010
#4 | 07. Dez 2011, 15:01
Für ein Indie Spiel ist das doch trotzdem ganz solide. Ich mein, natürlich kommt es nicht an die großen Vorbilder heran, aber hinter denen waren auch Profis am Werk und hatten auch dementsprechend mehr Geld + Equipment.
Ich würd sagen sie können trotzdem mächtig stolz auf ihr Spiel sein.
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#5 | 07. Dez 2011, 15:57
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Avatar captain_drink
captain_drink
#6 | 07. Dez 2011, 18:40
Mir hat die Demo recht gut gefallen. Ich würde noch nicht mal Ideenlosigkeit bemängeln; schließlich sind die "großen Vorbilder" auch nicht unbedingt Feuerwerke der Originalität. Potenzial wurde m.E. eher durch den lächerlich niedrigen Schwierigkeitsgrad verschenkt.
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Avatar app0815
app0815
#7 | 07. Dez 2011, 23:26
typisch gamestar. den neueren, kleinen entwicklern werden kleinste mängel vorgehalten und großen megakonzernen mit 10.000 oder mehr mitarbeitern wird jeder fehler verziehen. hier wird vor allem originalität bemängelt. sorry, aber die vermisse ich schon beinahe ein jahrzent selbst bei den ganz großen titeln.
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Avatar Sebastian Klix
Sebastian Klix
#8 | 08. Dez 2011, 01:45
Zitat von app0815:
typisch gamestar. den neueren, kleinen entwicklern werden kleinste mängel vorgehalten und großen megakonzernen mit 10.000 oder mehr mitarbeitern wird jeder fehler verziehen. hier wird vor allem originalität bemängelt. sorry, aber die vermisse ich schon beinahe ein jahrzent selbst bei den ganz großen titeln.


Richtig. Da wir die ganzen kleinen Entwickler nicht mögen, strafen wir ihre Spiele wie Trine, Limbo, Bastion oder Terraria eiskalt mit miesen Noten ab und ziehen gnadenlos über sie her.

Wer als neuer, kleiner Entwickler versucht das selbe zu machen wie die "großen megakonzerne mit 10.000 Mitarbeitern" muss damit rechnen auf die Nase zu fallen. Es wird auch nicht die Originalität bemängelt. Es wird bemängelt, dass dieser kleine Indie-Entwickler bei den "großen megakonzernen" schlecht abgeguckt hat. Die "großen megakonzerne" gucken auch fleißig bei der Konkurrenz ab, mit dem Unterschied dass sie 10.000 Mitarbeiter haben, durch die sie trotzdem runde Spiele abliefern können - Originalität hin oder her.
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Avatar Knarfe1000
Knarfe1000
#9 | 08. Dez 2011, 09:49
Hatte mit mehr gerechnet. Die Vorberichte waren recht interessant. Schade, ich hätte diesem kleinen Studio einen Erfolg gegönnt, der so wohl ausbleiben wird.
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Avatar Heckenzhocker:D
Heckenzhocker:D
#10 | 08. Dez 2011, 19:38
Für ein so kleines Entwicklerteam ist das durchaus eine gute Leistung.

Und vielleicht gibts ja auch noch nen Patch oder Mod der das ganze ein bisschen anspruchsvoller macht ;)!
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Details zu Afterfall: Insanity

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 25. November 2011
Publisher: Just a Game
Entwickler: Nicolas Intoxicated
Webseite: http://www.afterfall-universe....
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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Platz 44 von 197 in: PC-Spiele | Action | 3rd-Person-Shooter
 
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