Zum Thema » Alan Wake im Test Alans PC-Erwachen » Maximale Bildqualität Kantenglättung und Texturfilter » Grafikkarten für Spieler Großer Benchmark-Vergleich Alan Wake ab 3,72 € bei Amazon.de Alan Wake für 27,99 € bei GamesPlanet.com Wie die Hauptfigur Alan Wakehat auch das gleichnamige Spiel eine bewegte Geschichte hinter sich. Nach fünf Jahren Entwicklungszeit erschien Alan Wake im Mai 2010 exklusiv auf der Xbox 360. Ursprünglich wollten die Entwickler bei Remedy, die mit den beiden Max-Payne-Teilen bekannt wurden, das Spiel als DirectX-10-Zugpferd für Windows Vista veröffentlichen.

Gleichzeitig galt Alan Wake auch als erstes Spiel, dass von den vier Kernen der Core-2-Quad-Serie profitieren sollte. Jetzt, gut neun Monate nach der Konsolenversion, erscheint Alan Wake doch noch für den PC. Entgegen der Ankündigungen sind die Hardware-Anforderungen von Alan Wake aber recht moderat.

Das Spiel benötigt lediglich einen Zweikern-Prozessor um die 3,0 GHz, 2,0 GByte Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte vom Typ Geforce GTX 460 oder Radeon HD 6850, um durchweg maximale Details anzeigen zu können. Vor allem 2,0 GByte Arbeitsspeicher reduzieren die Ladezeiten zu Beginn des Spiels deutlich.

Die Entwickler bei Remedy haben Alan Wake erstaunlich gut umgesetzt und nicht einfach nur portiert. Durchweg werden Kanten per Multisampling-Kantenglättung bearbeitet. Die meist gut aufgelösten Texturen und die Charakterdarstellung wirken natürlich, auch wenn es den Personen und der Welt etwas an Polygonen fehlt.

Wer den Grafikstil von Remedy schon bei Max Payne mochte, bekommt hier mehr vom Gleichen. Sehr schön hat Remedy vor allem die dynamische Beleuchtung umgesetzt. Davon können Sie sich in den zahlreichen Passagen ein Bild machen, in denen Sie sich selbst lediglich mit einer schwächlichen Taschenlampe dem Weg ausleuchten, um die Dunkelheit zu vertreiben.

Im Gegensatz zu The Darkness 2ist die Dunkelheit tatsächlich Alan Wakes größter Feind. Auch die Implementierung einer hochqualitiven Umgebungsverdeckung SSAO ist für eine Konsolenumsetzung eher ungewöhnlich. Besonders Objekte wirken dadurch deutlich natürlicher in der Welt platziert.

PC vs. Xbox 360

Der Entwickler Remedy hat offizielle Vergleichsbilder zwischen der PC- und der Xbox-360-Version von Alan Wake veröffentlicht. Von den qualitativen Unterschieden können Sie sich hier ein Bild machen.

Alan Wake im Technik-Check : Im Vergleich zur Xbox-360-Version von Alan Wake...

Xbox 360
Im Vergleich zur Xbox-360-Version von Alan Wake...

Grafikvergleich

Alan Wake im Technik-Check : In der Voreinstellung »Hoch« sieht Alan Wake sehr gut aus. Für maximale Bildschärfe schalten Sie unter »Benutzerdefiniert« den FXAA-Filter ab.

Hoch
In der Voreinstellung »Hoch« sieht Alan Wake sehr gut aus. Für maximale Bildschärfe schalten Sie unter »Benutzerdefiniert« den FXAA-Filter ab.

Systemanforderungen

Mindestanforderungen: 1920 x 1080, Voreinstellung Hoch
Grafikkarte: Geforce GTX 460oder Radeon HD 6850
Prozessor: Intel Core 2 Duo E8200 oder Athlon II X4 640
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte

Mindestanforderungen:1920 x 1080, Voreinstellung Mittel
Grafikkarte: Geforce 9800 GTX oder Radeon HD 4850
Prozessor: Intel Core 2 Duo E4300 oder Athlon X2/4400+
Arbeitsspeicher: 1,0 GByte

Mindestanforderungen: 1680 x 1050, Voreinstellung Mittel
Grafikkarte: Geforce 8800 GT oder Radeon HD 4770
Prozessor: Intel Core 2 Duo E4300 oder Athlon x2/4400+
Arbeitsspeicher: 1,0 GByte

Grafikmenü

Alan Wake im Technik-Check : Sehr vorbildlich: Alle Einstellungen lassen sich direkt im Spiel und ohne Neustart verändern.

Grafikmenü
Sehr vorbildlich: Alle Einstellungen lassen sich direkt im Spiel und ohne Neustart verändern.

Das Grafikmenü enthält drei gut abgestimmte Voreinstellungen. Mit »Hoch« aktiviert das Spiel aber beim Antialiasing und dem anisotropen Filter nicht die höchste Stufe. Dafür müssen Sie erst den Modus »Benutzerdefiniert« auswählen. Hier schalten Sie dann auch den FXAA-Filter aus, damit Alan Wake die Texturen nicht weichzeichnet, sondern in maximaler Schärfe anzeigt.