Twilight Springs

Zum Thema » Das Intro des Spiels So beginnt American Nightmare » American Nightmare - Gameplay 10 Minuten aus dem Spiel » Alan Wake - Test So gut ist das Hauptspiel Alan Wake: American Nightmare ab 2,45 € bei Amazon.de Um zu verstehen, worum es in American Nightmare geht, muss man den Vorgänger nicht kennen. Denn der amerikanische Albtraum spielt fernab des verschlafenen Städtchens Bright Falls aus Alan Wake , in einer Folge der Mystery-Serie Night Springs, die im ersten Abenteuer von Alan ständig über die zahlreichen Flimmerkisten flimmerte.

Alan, der Meister des Lichts, kämpft gegen seinen bösen Doppelgänger Scratch, den Boten der Dunkelheit. Der ist die serienmordende Manifestation der Finsternis in Gestalt des Schriftstellers. Und er hat es auf Alans Frau Alice abgesehen. Um Alice zu retten, müssen wir den Lauf der Geschichte ändern. Leider ist diese Rettungsaktion mit einer ordentlichen Prise Backtracking versehen, wir laufen ganze drei Mal durch die immer gleichen Levels. Mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten, denn ähnlich wie im Original-Spiel hängt die Spannung eng mit dem Entdecken der Story zusammen.

Alan Wake's American Nightmare
Ein Kilo Schrot bitte. Nach dieser Ladung steht es schlecht um den Bösewicht.

Momentan kann Alan Wake's American Nightmare nur auf www.gog.com heruntergeladen oder über Steam erworben werden. Letzteres setzt ein kostenloses Konto bei der Online-Plattform voraus. Der Weiterverkauf wird damit unmöglich. Nach der ersten Internet-Aktivierung läuft das Spiel auch im Offline-Modus. Eine Ladenversion zum gleichen Preis wurde bereits bestätigt und soll in Kürze erhältlich sein.

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Licht und Schatten

Am Spielprinzip hat sich wenig geändert: Wir erkunden malerische Landschaften, gehüllt in diffuses Halbdunkel - echte Tageslichtabschnitte wie im Original fehlen in American Nightmare. Die Dunkelheit bietet jede Menge Platz für die Ausgeburten der Finsternis. Unser fieser Doppelgänger versucht uns nämlich mit allen Mitteln den Garaus zu machen und quält uns nicht nur mit gruseligen Psycho-Spielchen auf Video, sondern auch mit Horden von Monstern.

Die Schattengestalten in Form von zähnefletschenden Axtmördern oder Kettensägen schwingenden Holzfällern schwächen wir wie gehabt mit der Taschenlampe und erledigen sie dann mit einer Auswahl an Schusswaffen. Neue Schrotflinten, Maschinenpistolen und Co schalten wir im Laufe des Spiels durch das Sammeln von Manuskriptseiten frei und wappnen uns so gegen die immer stärker werdenden Gegner.

Für den Fall, dass wir aber doch mal in die Ecke getrieben werden, finden wir auf unseren Erkundungstouren ab und an auch Leuchtfackeln, -Pistolen und Blendgranaten. Während uns Fackeln und Pistolen ein wenig Freiraum verschaffen, die Feinde aber nur schwächen, richten die Blendgranaten sogar größeren Schaden an.

Alan Wake's American Nightmare : Mit der Leuchtfackel hält Alan seine Gegner auf Distanz. Mit der Leuchtfackel hält Alan seine Gegner auf Distanz.

Stimmung statt schlauer Schalterspielchen

Angetrieben werden wir meist von einfachen Suchspielchen nach dem Prinzip »Finde Gegenstand A, bringe ihn an Ort B und aktiviere Maschine C«. Tipps für unsere Aufgaben bekommen wir von Manuskriptseiten oder charismatischen Nebencharakteren. Neben einem Minimum an Dialog, das wir führen müssen, um Hinweise zu bekommen, können wir die Gespräche auch noch vertiefen und interessante Details über die Figuren zu erfahren.

Das überwiegend lineare Spielprinzip ist hin und wieder mit einigen simplen Rätseln gespickt, bei denen wir meist nicht mehr tun müssen, als einen Hebel nach Anleitung umzulegen oder die richtige Uhrzeit einzustellen. Das tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch, denn die grandiose Atmosphäre wird dadurch nicht beeinträchtigt.