1666 : Patrice Desilets kämpft momentan darum, sein Spiel 1666 weiter entwickeln zu dürfen - die Rechte dazu liegen nach der THQ-Pleite bei Ubisoft. Patrice Desilets kämpft momentan darum, sein Spiel 1666 weiter entwickeln zu dürfen - die Rechte dazu liegen nach der THQ-Pleite bei Ubisoft.

»Es hätte das neue Assassin's Creed werden sollen« sagte Patrice Desilets über sein abgebrochenes Spielprojekt 1666 in einem (spanischsprachigen) Interview der Internetseite gamereactor.es.

Desilets, der nach seiner Kündigung bei Ubisoft 2010 für den mittlerweile bankrotten Publisher THQ an seinem neuen Projekt 1666 gearbeitet hatte, war nach der THQ-Pleite und dem darauffolgenden Aufkauf von THQ Montreal wieder bei seinen alten Arbeitgebern Ubisoft gelandet - die ihn kurz danach entließen und das 1666-Projekt suspendierten.

Laut Desilets war sein Team schon mit der Entwicklung von Gameplay und Spielmechanik beschäftigt, während man das Setting noch bewusst vage ließ:

»Es war gar nicht so einfach, weil ich ein Spiel mit einem kleinen schwertschwingenden Männchen hatte, und keinen Shooter machen wollte. Ich wollte etwas Neues machen, die Grenzen erweitern, und erst der letzte Teil [der Entwicklung] wäre der Teil gewesen, in dem wir uns auf unseren Story-Part konzentriert hätten - den Part mit Amsterdam.«

Desilets gab leider nur einige weitere dürftige Hinweise auf das Amsterdam-Setting: 1666 hätte der Maler Rembrandt noch gelebt, und Desilets fügte ganz bewusst eines seiner Gemälde in die Design-Dokumente von 1666 ein, um sicherzugehen, dass Rembrandt und Amsterdam Teil des Spiels werden sollten.

1666 : »Der Philosoph« (1633) von Rembrandt wurde von Patrice Desilets ganz bewusst in die Design-Dokumente von 1666 eingefügt, um das Amsterdam-Setting zu verankern.

Philosophen...
»Der Philosoph« (1633) von Rembrandt wurde von Patrice Desilets ganz bewusst in die Design-Dokumente von 1666 eingefügt, um das Amsterdam-Setting zu verankern.