Zum Thema » Back to the Future: Ep. 4-Test » Back to the Future: Ep. 3-Test » Back to the Future: Ep. 2-Test » Back to the Future: Ep. 1-Test In ihrer Abschlussepisode Outtatime stellt uns die Adventure-Serie Back to the Future vor die Aufgabe, die Vergangenheit in die richtige Bahn zu lenken. Allerdings versucht Citizen Brown, unseren Plan zu sabotieren und die Frage nach dem »Wo« wird genau so wichtig wie die Frage nach dem »Wann«.

Puh, kurz duchatmen: Was für eine Tortur wir mit Marty schon erlebt haben. Eigentlich fing das ganze ja noch recht beschaulich an: In die 30er Jahre zurückreisen, Doc aus dem Gefängnis befreien und wieder zurück in die Zukunft bringen.

Dass dann aber eine Kettenreaktion ausgelöst wird, die alternative Zeitlinien erschafft und am Ende sogar ganz Hill Valley in einen Überwachungsstaat verwandelt, konnte doch nun wirklich keiner ahnen!

Back to the Future: OUTATIME
Citizen Brown ((a.k.a. Carl Sagan (a.k.a. Emmett Brown aus einer alternativen Zukunft)) will unseren Versuch, die Vergangenheit in Ordnung zu bringen, vereiteln.

Die Story: Hol den De Lorean zurück!

Immerhin haben wir es in der Vorgänger-Episode Back to the Future: Double Visions bereits geschafft, den jungen Emmett und Edna wieder zu trennen, um in Emmett wieder die Leidenschaft für die Wissenschaft zu wecken und die düstere Zukunft des Citizen Brown zu verhindern. Allerdings versucht der Schurke nun, unsere Bemühungen zu torpedieren, weil er glaubt, die Wissenschaft und nicht seine Liebe zu Edna sei der Grund für diese Zukunft.

Natürlich gelingt es uns letztlich den jungen Emmet auf der richtigen Spur zu behalten, und ab da legt die finale Episode erst richtig los. So viel sein gesagt: Der De Lorean wird entführt, wir müssen herausfinden wo und wann er landet und das berüchtigte Hoverboard feiert sein Comeback.

Die Geschichte der Adventure-Reihe schließt mit diesem Kapitel würdig ab. Zwar wirkt das Szenario der 30er Jahre, trotz der Ausstellung die wir schon in der letzten Episode besucht haben, bereits etwas ausgelutscht, aber Outatime bietet glücklicherweise mehr.

Die Rätsel: Wie immer der Pferdefuß

Die Atmosphäre, die Charaktere und deren Synchronisation bleiben auf gewohnt hohem Niveau. Besonders der Gastauftritt von Michael J. Fox als englischer Synchronsprecher sollte alle Fanherzen höher schlagen lassen. Spieler der deutschen Sprachausgabe müssen zwar auf dieses Gimmick verzichten, können sich aber dennoch erneut über eine gelungene Synchronisation freuen.

Die größte Schwäche bleiben auch in Outatime die Rätsel. Die Knobelketten sind erneut zu kurz, der Schwierigkeitsgrad fällt wieder viel zu niedrig aus. Zumal sich die Rätsel dieses mal noch häufiger auf simple Botengänge und das Austauschen von Gegenständen beschränken.

Beispielsweise ersetzen wir einen stinknormalen Blumentopf mit einem verwanzten Blumentopf, um ein vertrauliches Gespräch aufzuzeichnen. Das ist logisch und durchaus nachvollziehbar, aber es ist auch ziemlich simpel.

Hätte Telltale an dieser Stelle noch nachgebessert, hätten die Rätsel den tollen Rahmen noch um ein ausgewogenes Spielerlebnis ergänzt und so ein besseres Gesamtbild ergeben. Angesichts des furiosen Finales ist diese Kritik aber schnell vergessen, Outatime krönt Back to the Future mit einem würdigen Schlusspunkt.