Battlefield 1 :

Bislang durften wir in Battlefield 1 nur im Conquest-Modus Flaggen erobern, jetzt konnten wir endlich wieder was in die Luft jagen: Wir haben Rush gespielt. Im Rahmen der Gamescom haben wir einige Runden gezockt und durften sogar Videos aufzeichnen. Das Bildmaterial liegt noch unter Embargo, die wichtigsten Infos und Eindrücke gibt's aber schon jetzt:

So funktioniert Rush in Battlefield 1

Den eigentlichen Spielmodus lässt Dice unangetastet. Ein Angreiferteam muss mit Sprengsätzen zwei Funkgeräte in die Luft jagen, bevor es zum nächsten Zielpärchen vorrücken kann. Die Verteidiger versuchen die Angreifer zu stoppen und deren Respawn-Tickets auf Null fallen zu lassen.

Neu ist der Einsatz der Artillerie. Über die Funkstationen, an denen die Angreifer ihre Bomben platzieren sollen, können die Verteidiger Artillerieschläge anfordern. Leider standen wir während der Anspielsession stets auf Seiten der Offensive, weshalb wir die Funktion nicht selbst ausprobieren konnten.

Battlefield 1
Vorallem durch tolle Lichtstimmung und spektakuläre Panoramen setzt Battlefield 1 grafisch Maßstäbe.

Es wurde aber sehr schnell klar, dass der richtige Einsatz der Artillerie unverzichtbar für eine erfolgreiche Abwehr ist. Anders sind vor allem die mächtigen Tanks kaum zu stoppen. Wenn sich sechs Angreifer hinter die Kanonen eines deutschen A7V-Panzers klemmen, kann das Biest in alle Richtungen gleichzeitig feuern. So einem Angriff hält nur eine gut koordinierte Verteidigungslinie stand.

Battlefield, wie hältst du es mit der Balance?

Das bringt uns zum großen Knackpunkt: In Battlefield 3 war der Rush-Modus ein Highlight, in Battlefield 4 dagegen hat Dice die Balance komplett verhunzt. Auf nahezu jeder Map war ein Team klar im Vorteil. Wie ist es in Battlefield 1?

Leider können wir noch kein abschließendes Urteil fällen, denn bei unserer Anspielsession war nach einer spannenden Runde die Teambalance dahin: Einige Journalisten verließen das Event früher, weshalb das Angreiferteam plötzlich viel mehr Spieler als die Verteidiger hatte. Im fertigen Spiel regelt so etwas hoffentlich die Auto-Teambalance-Funktion, aber die gab es in unserer Version nicht.

Die gespielte Map Sinai Desert machte einen spannenden Eindruck. Die Angreifer verfügen über mehr Panzer und Fahrzeuge, müssen aber über relativ offenes Gelände anrücken. Die Verteidiger verschanzen sich unterdessen zwischen Ruinen und später in einem kleinen Dorf. Mit fest installierten Panzerabwehrkanonen, Maschinengewehren und den angesprochenen Artillerieschlägen versuchen sie, den Ansturm aufzuhalten. Wie im Rush-Modus üblich, ist die Map als länglicher Korridor designt. Das sorgt für eine klare Frontlinie. Trotzdem ist die Karte weitläufig genug, um Flankenangriffe zu ermöglichen.