Zum Thema Battlefield 1 ab 16,99 € bei Amazon.de Battlefield 1 für 49,99 € bei GamesPlanet.com Battlefield 1 bringt auch abseits des neuen Szenarios eine handvoll wichtiger Gameplay-Änderungen im Multiplayer-Modus mit. Wir erklären, welche Features im neuen Serienableger anders funktionieren.

Neues Nachladen

Viele der Waffen in Battlefield 1 werden mit 5er-Munitionsclips nachgeladen. Fasst ein Gewehr also zehn Schuss, kann man eine komplett leergeschossene Waffe mit zwei 5er Clips schnell wieder nachladen. Verschießt man aber nur drei Schuss, muss man diese drei Patronen einzeln ins Gewehr laden. Wer wiederum neun Schuss verschießt, muss erst einen 5er-Clip und vier Einzelpatronen nachladen - was ewig dauert.

Die Idee dahinter ist klar: DICE möchte verhindern, dass Spieler aus Reflex ständig auf die Nachladetaste drücken sondern sich vorher überlegen, wann man neue Munition nachlegt.

Optimale Reichweite für Waffen

Vor allem für Scharschützen wichtig in Battlefield 1: Die Repetiergewehre haben eine optimale Reichweite, in der selbst ein einziger Körpertreffer tödlich sind. Wenn man von dieser Idealentfernung abweicht, muss es schon ein Kopftreffer oder mehrere Körpertreffer für einen Kill sein. Jede der bisher drei spielbaren Repetiergewehre hat dabei eine andere Idealreichweite.

Neues Spawnsystem

In Battlefield 1 gibt's nicht mehr wie in den Vorgängern eine schematische 2D-Karte, sondern eine Vogelperspektiven-Ansicht der tatsächlichen 3D-Map. Sobald der Spieler einen Spawnpunkt gewählt hat, fährt die Kamera direkt an die entsprechenden Stelle. Das hilft beim Spielen ungemein, weil man sich sofort besser orientieren kann.

Battlefield 1: Unser Fazit zum E3-Gameplay

Änderungen bei den Fahrzeugen

Um dem verhassten Fahrzeugklau einen Riegel vorzuschieben, stehen nur noch Standard-Fahrzeuge wie Lastwagen auf der Karte herum.

Schwereres Gerät, also Panzer und Flugzeuge kann man nur noch direkt aus dem Spawn-Menü heraus an einen bestimmten Spawnpunkt bestellen. Wer einen Panzer ordert, spawnt als Panzerfahrer-Klasse darin, Flugzeug-Besteller werden automatisch als Piloten reingesetzt. Gegner können Fahrzeuge zwar immer noch stehlen. Aber erst, wenn man das Fahrzeug spawnt und dann auf der Karte stehen gelassen hat.

Fahrzeuge können jetzt an bestimmten Stellen gezielt beschädigt werden. So kann man einem Flugzeug die Tragflächen durchlöchern, worauf es sich schwieriger steuern lässt oder einem Panzer die Ketten demolieren um ihn auszubremsen. Reparieren kann die Schäden der Panzerfahrer oder Pilot während er drin sitzt mit einem Tastendruck. Dabei ist man manövrierunfähig und wenn man dabei getroffen wird, geht die Repariererei von vorne los, man sollte sich also erstmal in Sicherheit bringen.

Neu ist außerdem, dass die Fahrzeuge wie im Solo-Modus früherer Battlefields jetzt Einsteige-Animationen haben.

Battlefield 1
Vorallem durch tolle Lichtstimmung und spektakuläre Panoramen setzt Battlefield 1 grafisch Maßstäbe.

Neues Bewegungssystem

Die Soldaten in Battlefield 1 behalten das flotte Bewegungstempo von Battlefield 4 bei und bekommen sogar noch mehr Aktionen spendiert. So kann man in Battlefield 1 nicht nur über Hüfthohe Deckungen Hüpfen, sondern sich sogar an Abhängen hochziehen.

Solange ein Gebäude noch Türen hat, kann man die in Battlefield 1 übrigens mit der Benutzen-Taste auf und zu machen. Allerdings kann man diese mit einem Sprint auch einrennen und so Gegner überraschen.

Apropos Sprint: Mit dem Bajonet-Ansturm spießt man Gegner nach kurzen Lauf mit der Klinge am Gewehrlauf auf.

Videoquellen im Artikel:

LevelCapGaming
Jackfrags
Matimi0
Starsnipe
TheRussianBadger