Auflösungsskalierung »Über-Sampling«

Battlefield 4 im Technik-Check : Bei 100 Prozent berechnet die Frostbite-3-Engine genauso viele Pixel, wie auf dem Monitor dargestellt werden.

100 Prozent
Bei 100 Prozent berechnet die Frostbite-3-Engine genauso viele Pixel, wie auf dem Monitor dargestellt werden.

Eine der technischen Neuerungen bei Battlefield 4 ist die Funktion »Auflösungsskalierung«. Diese lässt sich mit einem Schieberegler zwischen 25 Prozent und 200 Prozent einstellen. Wählen wir einen Wert unter 100 Prozent wird das Bild mit einer geringeren Auflösung berechnet und auf die eingestellte Auflösung gestreckt. Das führt zu einer besseren Leistung, kostet aber viel Bildqualität. Wählen wir einen Wert über 100 Prozent, wird das Spiel in einer höheren Auflösung berechnet und vor der Ausgabe an den Bildschirm wieder herunterskaliert. Dadurch gewinnt die Darstellung an Schärfe, was besonders bei feinen Details wie Gras oder Blättern auffällt. Allerdings müssen sie bei 200 Prozent Auflösungsskalierung mit einem Leistungsverlust von mindestens 60 Prozent rechnen. Selbst die schnellsten aktuellen Grafikkarten wie die Radeon R9 290X, die Geforce GTX 780 oder GTX Titan mit mindestens 3,0 GByte VRAM kommen dann aber ins Schwitzen und mit maximalen Details auch ins Ruckeln. Bei viel Leistungsreserven lohnt sich das »Oversampling« genannte Verfahren allerdings sehr.

Texturqualität

Battlefield 4 im Technik-Check : Selbst auf Niedrig sind die Texturen schon sehr gut.

Niedrig
Selbst auf Niedrig sind die Texturen schon sehr gut.

Wie schon bei Battlefield 3 sind die Texturen von Battlefield 4 ein Paradebeispiel für scharf aufgelöste, teilweise fast fotorealistische Oberflächen. Vor allem im Singleplayer sehen die Texturen hervorragend aus, im Multiplayer finden sich stellenweise aber doch einige matschige Gras- oder Steinflächen. Erwähnenswert ist zudem, dass sich die Qualität der Texturen nur von Stufe» Niedrig« auf Stufe »Mittel« spürbar verbessert, nicht aber in höheren Einstellungen.

Umgebungsverdeckung »Ambient Occlusion«

Battlefield 4 im Technik-Check : Ohne aktivierte »Umgebungssicht« werfen kleine Objekte keine sekundären Schatten.

Aus
Ohne aktivierte »Umgebungssicht« werfen kleine Objekte keine sekundären Schatten.

Hinter dem Menüpunkt »Umgebungssicht« versteckt sich in Battlefield 4 der sekundäre Schattenwurf von kleinen Geometriedetails. Deaktivieren wir »Ambient Occlusion«, wirken viele Objekte wie aufgeklebt und platt, da sie in der Spielwelt keinen Schatten werfen. Sobald wir »SSAO« aktivieren, werfen auch kleine Objekte Schatten auf den Boden odere andere Objekte. Wenn Ihr Computer stark genug ist sollten Sie mindestens »SSAO«, wenn nicht sogar »HBAO« aktivieren. Diese sekundären Schatten helfen der Atmosphäre deutlich, kosten aber je nach Hardware auch bis zu 10 Prozent Leistung. Wir empfehlen aufgrund der subtilen, aber spürbaren Verbesserung der Grafik aber sogar auf schwachen Systemen mindestens »SSAO«.

Wasser

Battlefield 4 im Technik-Check : Auf Niedrig schaut das Wasser schon gut aus, es fehlen aber Gischt und Brandung.

Niedrig
Auf Niedrig schaut das Wasser schon gut aus, es fehlen aber Gischt und Brandung.

Auch wenn es keine gesonderte Option zur Wasserqualität gibt, haben wir uns doch dessen Darstellung genauer angesehen, zumal das Wasser auf Karten wie »Sturm auf Paracel« eine große Rolle spielt. Ändern Sie den Hauptdetailregler im Grafikmenü, beeinflusst das auch die Wasserdarstellung. Auf Stufe »Hoch« und »Ultra« sieht das nasse Element dank realistischer Lichtdurchlässigkeit und Gischt bei sich brechenden Wellen sehr gut aus. Zudem reagiert das Wasser realistisch auf äußere Einflüsse, wie zum Bespiel Luftverwirbelungen eines nah über der Wasseroberfläche fliegenden Helikopters.

Bewegungsunschärfe

Battlefield 4 im Technik-Check : Auf Stufe Aus bleibt das Bild auch bei schnellen Drehungen scharf.

0 Prozent
Auf Stufe Aus bleibt das Bild auch bei schnellen Drehungen scharf.

Auch in Battlefield 4 können Sie stufenlos den Grad der Bewegungsunschärfe regeln. Ab wann die Bewegungsunschärfe störend wird, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Die Standardeinstellung von 50 Prozent fällt den meisten Spielern aber noch nicht unangenehm auf.