Rund die Hälfte aller deutschen Ehen enden in der Scheidung. Der Held des Rollenspiels Beyond Divinity, dem Nachfolger zu Divine Divinity, wäre froh, wenn er sich scheiden lassen könnte – denn ein Fluch bindet den Ärmsten an einen fiesen Todesritter. Der Finsterling liefert neben zynischen Sprüchen wertvolle Unterstützung im Kampf gegen Monstermassen à la Diablo 2.

Anders als in Divine Divinity steuern Sie bei Beyond Divinity zwei Heroen durch das weitläufige Fantasy-Reich Rivellon. Und wandern durch Imp-Dörfer sowie Geister-Höhlen zur Hexe Isolde, die den Fluch lösen kann.

Haudrauf oder Hexer

Beyond Divinity : Im Dungeon attackiern Skelett-Krieger. Im Dungeon attackiern Skelett-Krieger. Zu Spielbeginn legen Sie die Klasse (Krieger, Magier, Überlebenskünstler) für Held und Todesritter fest. Fehler haben keine dramatischen Folgen, denn auch Zauberer dürfen Kampf-TTalente pauken. Rund 290 Einzel-Fertigkeiten wie Meteor-Hagel oder Bogenschießen erlauben individuelle Charaktere. Investierte Lernpunkte können Sie jederzeit rückgängig machen – gegen Bezahlung.

Die pausierbaren Kämpfe erfordern im Gegensatz zu Diablo 2 kaum Taktik, sondern simples Totklicken sämtlicher Feinde. Per Schleich-Modus greifen Ihre Recken aus dem Hinterhalt an. Auf Wunsch teleportieren die Helden zum so genannten Schlachtfeld, wo simple Nebenquests gute Gegenstände bringen.

Rucksack-Chaos

Beyond Divinity : Im Inventar liegen Objekte wild übereinander. Im Inventar liegen Objekte wild übereinander. Aufgesammelte Ausrüstung stapelt sich im Inventar wild übereinander; Kleinkram wie Ringe geht im Wirrwarr unter. Zudem schalten Sie ständig zwischen den getrennten Rucksäcken der Helden um.

Im Gegensatz zu Sacred geizt Beyond Divinity mit Effekten: Ein Feuerball etwa erscheint als öde rote Kugel. Wenigstens sehen Sie angelegte Ausrüstung wie magische Handschuhe direkt an den 3D-Helden.