Bioshock 2 in der Vorschau | Seite 3
Als Big Daddy zurück nach Rapture
Aus Fehlern gelernt
Bioshock löste vor knapp zwei Jahren einen internationalen Wertungsrausch aus. Print- und Online-Magazine vergaben Plattform übergreifend Traumnoten. GameStar war eine der wenigen Publikationen, die unter 90 Punkten blieb. 87 betrug unsere Wertung. Bioshock war somit auch für uns ein sehr gutes Spiel -- allerdings mit einigen markanten Schwächen. Das sah im Nachhinein offensichtlich auch der Entwickler 2K Marin so. Drei unserer größten Kritikpunkte sollen im Nachfolger ausgeräumt werden:
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Kritikpunkt
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Kein Unterwassergefühl
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Wie es war:
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Obwohl Bioshock in einer gigantischen und heruntergekommenen Unterwasserstadt spielte, konnte der Ego-Shooter dafür nur ein unzureichendes Gefühl vermitteln. Das Nass war keine echte Bedrohung sonder pure Dekoration, die meiste Zeit nahm man es nicht mal wahr.
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Wie es sein soll:
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Überraschend brechen Wände ein und der Entwickler schickt den Spieler auch hinaus in die kalte See. So will Bioshock 2 das alles umgebende Wasser zu einem stärkeren Spielelement und zur atmosphärischen, ständigen Bedrohung werden lassen.
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Damit die Ausflüge ins kühle Nass nicht langweilig werden, belebt der Entwickler 2K Marin den Grund des Ozeans mit Fischen und gesunkenen Schiffen.
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Kritikpunkt
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Zu leicht
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Wie es war:
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Bioshock war für geübte Spieler auf allen drei Schwierigkeitsgraden zu einfach. Die Gegner stellten keine rechten Herausforderungen dar, und starb der Spieler trotzdem mal, wurde er nach dem Tod konsequenzlos in so genannten Vita Chambers wieder belebt.
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Wie es sein soll:
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Die Vita Chambers funktionieren für den neuen Helden nicht mehr. Zwar soll auch der von Ihnen verkörperte Big Daddy wieder belebt werden, jedoch zu einem Preis: Die Gegner erstarken bei dem Vorgang.
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Auch in der Rolle eines Big Daddys haben Sie die Wahl: Adoptieren oder aussaugen?
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Kritikpunkt
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Überflüssige Plasmide
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Wie es war:
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Die insgesamt zehn Plasmide des Spiels waren zwar unterhaltsam, boten Raum für Spielereien, blieben allerdings größtenteils überflüssig.
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Wie es sein soll:
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Bioshock 2 will den Spielern die Möglichkeit geben, Plasmide miteinander zu kombinieren, um eine größere Wirkung zu erzielen und sie so letztlich interessanter zu machen.
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2k Marin will die Plasmide aufwerten und mehr Kombinationen ermöglichen.