Bounty Bay Online im Test
Piraten-MMO in der Karibik
Fazit der Redaktion
Schwierige Sache: Bounty Bay Online hat viele Macken, die in Zeiten von WoW und Guild Wars nicht mehr sein müssen. Die Präsentation, die Bedienung, die Landgänge und das Questdesign entsprechen nicht aktuellen Standards – das berücksichtigt die Wertung zu Recht. Aber wenn Sie mich fragen: Ich habe mit Bounty Bay Online meinen Spaß. Wenn ich mit meiner neuen 88-Kanonen-Galeone ganze Piratenflotten versenke, dann glüht in mir das Freibeuterherz. Findige Händler und geduldige Handwerker dürften ebenfalls ihre Freude am Spiel haben. Alle anderen sollten erst mal probespielen.
»Nur bedingt seetüchtig«
Fazit zum Kontrollbesuch
Philipp Dubberke: Bei Bounty Bay Online hat sich viel getan. Ich selbst habe damals derbe Piratenflüche von mir gegeben, als ich die elende Entdeckermission nicht auf Anhieb abschließen konnte – weil ich partout nicht wusste, wie das Entdecken eigentlich funktioniert. Inzwischen klappt das besser.
Trotz der Fortschritte bei der Spielerführung finden sich Genre-Neulinge bei Pirates of the Burning Sea eher zurecht. Es ist zwar lobenswert, dass Yusho kostenlos neue Elemente ins Spiel eingebracht hat – aber die Grafik bleibt beim Alten. Und die kann definitiv nicht mit der Konkurrenz mithalten.
Lernfähige Piratenbande