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Bounty Hounds Online - Tranformer-Pet, Fass!

Kuschelige, flauschige Pets, die uns mit Kulleraugen anschauen und jeden Wunsch von den Lippen ablesen, während wir sie füttern – all das gibt’s in Bounty Hounds Online nicht. Stattdessen begleiten uns knallharte Kampfmaschinen mit Transformers-Fähigkeiten.

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26. Jahrhundert, Aliens greifen Menschheit an, Menschheit zieht sich auf den Planeten Clear Sky zurück, Blabla, und so weiter. Ganz ehrlich: Wen interessiert bei einem Science-Fiction-MMORPG schon die 08/15-Hintergrundgeschichte, denn schließlich geht’s vor allem ums Spiel selber. Bounty Hounds Onlinegeht am 2. August 2011 in die Open Beta, wir haben schon mal die Closed Beta gespielt – und sind recht angetan.
Zum einen hat das Science-Fiction-Werk einen ganz eigenen Grafikstil, der sich bis in Details wie Menüs und Schriften durchzieht. Alles sieht sehr technisch aus, lässt sich aber intuitiv bedienen. Die Animationen gehen zwar in Ordnung, wirken aber vor allem bei stehenden Gegnern wie Fernkämpfern noch etwas spärlich. Mehr Mühe haben sich die Entwickler bei den Helden gegeben, die durchwegs nett aussehen. Vor allem die Heldinnen – vermutlich der Grund dafür, warum die Charaktere relativ spät an Rüstungsteile kommen und entsprechend lange in Unterwäsche rumrennen…

CTU ohne Jack Bauer

Schon früh im Spiel ergattern Sie Ihr erstes Pet – wobei der Begriff nirgendwo so unpassend ist wie hier. Denn der Skorpion zum Beispiel, den Sie sich als Nahkämpfer holen können, ist wie alle anderen Begleiter ein Cyborg-Viech. CTU heißen die Helferlein, Combat Tactical Unit. Bis zu drei Begleiter können Sie sich zusammenstellen, aber immer nur einen einsetzen: Nahkämpfer, Fernkämpfer und Unterstützer. Der Clou dabei: Die Blechkumpane gewinnen zum einen an Erfahrung und klettern die Level-Leiter genauso rauf wie Ihr Charakter. Zum anderen lassen sie sich mit erbeuteten Teilen tunen und erlernen besondere Fähigkeiten. Sogar selbst lackieren können Sie die Dinger.

Die Animationen sind zwar noch (?) etwas dünn, dafür punktet Bounty Hounds mit einem durchgängigen, passenden Grafikstil. Die Animationen sind zwar noch (?) etwas dünn, dafür punktet Bounty Hounds mit einem durchgängigen, passenden Grafikstil.

Im Kampf laden die CTUs Energie auf, und sobald der Balken voll ist, mutieren sie auf Mausklick kurzzeitig zu besonders mächtigen Kampfmaschinen. Sehr nett! Ihr eigentlicher Charakter hinkt da schon fast ein wenig hinterher, zumal es nur fünf Klassen gibt: Heavy Gunner, Shock Trooper, Engineer, Agent und Chemiesoldat (der ein wenig an seine Kollegen aus dem uralten Command & Conquer: Renegadeerinnert).

Doch zusammen mit den CTUs sieht’s schon ganz anders aus, denn die Kombos erlauben unterschiedliche Taktiken. Unsere Heavy-Gunner-Dame zum Beispiel spielt sich wie ein WoW-Jäger, wenn die ihren Raketenwerfer einsetzt, während die Nahkampf-CTU die Gegner »tankt«. Zusammen mit einem Fernkampf-Begleiter hingegen lassen sich Gegner prima in die Zwickmühle nehmen – allerdings müssen wir dann weit genug auseinanderstehen, um beim Feuern nicht beide in Nahkämpfe verwickelt zu werden.

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