Brink - PC

Multiplayer-Shooter  |  Release: 13. Mai 2011  |   Publisher: Bethesda
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Brink in der Vorschau

»Brinkts« der Einzelspieler-Modus?

Vier Klassen für ein Halleluja – oder auch nicht? Wir haben den Solo-Modus von Brink ausprobiert und sind von der miesen KI schockiert.

Von Tobias Veltin |

Datum: 10.05.2011


Hinweis: Da Brink im Kern ein Multiplayer-Titel ist, wir aber erst jetzt auf die Mehrspieler-Server der PC-Version können, bezieht sich dieser Artikel lediglich auf die Singleplayer-Kampagne. Einen Test mit Wertung finden Sie in den kommenden Tagen auf GameStar.de.

Zum Thema » GamePro-Test-Video zu Brink Kommentierte Spielszenen & Fazit » Brink - Die erste Mission Gameplay-Video zur Solo-Kampagne Klimaerwärmung, Naturkatastrophen, steigende Ozeane. Aktuell in Japan traurige Realität, wird uns das Thema auch zukünftig in Atem halten. Der Shooter Brink für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 widmet sich (zumindest in der Ausgangslage) dieser Problematik. In der Zukunft lebt ein Teil der Menschheit auf der riesigen künstlichen Insel »Ark«. Doch das Ansteigen des Meeresspiegels und andere Komplikationen führen dazu, dass Länder überschwemmt werden und viele Menschen auf die Ark flüchten. Chaos und Überbevölkerung sind die Folge. Nun zoffen sich die Sicherheitskräfte der Insel und eine Gruppe von Widerstandskämpfern um die Vorherrschaft. Im Kampagnenmodus von Brink schlägt sich der Spieler auf eine Seite und versucht, von der Ark zu entkommen (Widerstand) bzw. sie zu retten (Sicherheit).

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Brink
PC-Screenshots aus der Test-Version

Das Klassensystem von Brink

Brink spielt sich klassisch aus der Ego-Perspektive, unterscheidet sich aber von den meisten Shootern. Typische Modi wie Team Deathmatch oder ähnliches gibt es nicht, vielmehr stehen Missionsziele im Vordergrund.

Brink : Die Charakterklassen wechselt man an diesen Kommandoposten. Die Charakterklassen wechselt man an diesen Kommandoposten. Während das eine Team versucht, seine Ziele zu erfüllen, muss die andere Gruppe das mit allen Mitteln verhindern. Es geht zum Beispiel darum, Objekte oder Safes zu hacken, Türen zu sprengen oder Personen zu eskortieren. Die Missionsziele wechseln innerhalb der Missionen, »schafft« ein Team ein Ziel, gibt es einen Zeitbonus und ein neues Ziel wird aktiviert.

Damit nicht jeder Spieler alle Ziele erfüllen kann (und um etwas Taktik ins Spiel zu bringen), gibt es in Brink vier unterschiedliche Charakterklassen mit spezifischen Fähigkeiten. Der Soldat legt Sprengsätze oder wirft Molotow Cocktails. Der Agent dagegen geht etwas subtiler vor, tarnt sich als Gegner oder hackt Objekte und Gegenstände. Der Sanitäter kümmert sich um kleine oder große Wehwehchen, während der Techniker schließlich Geschütze baut oder Sprengsätze und Minen entschärft.

Besonders wichtig ist aber das Zusammenspiel untereinander, denn Brink zwingt dem Spieler die Teamarbeit geradezu auf. Dazu gehört zum Beispiel auch das sogenannte »Buffen«. Techniker können zum Beispiel die Schadenswerte von Kollegen erhöhen, Sanitäter die Lebensenergie. Cool: die Klassen sind gut ausbalanciert, eine zu starke oder gar übermächtige Kategorie gibt es nicht. Hier sei ausdrücklich erwähnt: Brink ist nichts für Rambotypen oder Einzelgänger! Die Klassen tauscht der Spieler bei Bedarf während der Matches beliebig oft an Kommandoposten, die teilweise erst erobert werden müssen.

Problemfall KI

Die Vielfalt an Anzeigen, Missionszielen, Klassen und Möglichkeiten erschlägt den Spieler zu Beginn und erschwert den Einstieg, auch wenn es eine Reihe von hilfreichen Tutorial-Videos gibt. Hat man sich die erst einmal verinnerlicht, macht das Spiel aber durchaus Laune, was vor allem an der Dynamik, dem Spielfluss und den unterschiedlichen Charakterklassen liegt.

Es gibt gerade im Solo-Modus aber einen großen Haken: die künstliche Intelligenz. Die Teamkollegen gehen Missionsziele zwar selbstständig an, trotzdem lassen sie dabei jegliche Konsequenz vermissen. Oft ballern sie erstmal seelenruhig auf den Feind anstatt eine Bombe zu entschärfen, oder sie rücken schlicht und ergreifend nicht nach. Die fehlende Unterstützung bekommt man dann meist in Form von Kugelhagel und einem schnellen Ableben zu spüren.

Durch dieses extreme Manko ist der Einzelspielermodus gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden eine frustige bis unlösbare Angelegenheit. Lichtblicke gibt es aber trotzdem: Gerade die Sanitäter suchen meistens direkt den Weg zum Spieler und werfen bei Bedarf Wiederbelebungsspritzen zu. Doch auch dann ist die Einzelspieler-Kampagne (so man sie denn so nennen will) äußerst kurz. Acht Einsätze/ Karten auf jeder der beiden Seiten sind vergleichsweise mager, zumal jede Karte nur jeweils einmal gespieltt wird. Da bleibt nur zu hoffen, dass Bethesda und Splash Damage schnell einen entsprechenden DLC nachliefern.

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Avatar cpt.ahab
cpt.ahab
#1 | 10. Mai 2011, 15:30
Das Wortspiel ist sehr schlecht!
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Avatar 123Christian
123Christian
#2 | 10. Mai 2011, 15:31
"Aktuell in Japan traurige Realität, wird uns das Thema auch zukünftig in Atem halten."
Des passt irgendwie nicht wirklich hier her
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Avatar Examflash
Examflash
#3 | 10. Mai 2011, 15:31
Es ist ein Multiplayerspiel. Kein Solospiel. Testet doch bitte den Multiplayer. Leute, ehrlich.
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Avatar Farvahar
Farvahar
#4 | 10. Mai 2011, 15:33
"Da bleibt nur zu hoffen, dass Bethesda und Splash Damage schnell einen entsprechenden DLC nachliefern."

... der wahrscheinlich einen sehr "fairen" Preis haben wird.
/Ironie off
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Avatar TheDJCooLVipeR
TheDJCooLVipeR
#5 | 10. Mai 2011, 15:51
Klingt ja jetzt nicht so nach dem erhofften Spiel, nunja, schaue es mir dennoch an.
Ist bestimmt kein schlechtes Spiel.Denke wird bis BF3 reichen :)
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Avatar LordF2008
LordF2008
#6 | 10. Mai 2011, 15:52
Habs schon vorbestellt :D
Ich freu mich :)
Aber warum ham die alle so lange Gesichter/Köpfe^^
Und ach ja das wortspiel... naja...hmm^^
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Avatar CrackMacMuffin
CrackMacMuffin
#7 | 10. Mai 2011, 15:57
Zitat von cpt.ahab:
Das Wortspiel ist sehr schlecht!


wenn man generell bei fast jedem Test Wortspiele verwendet, sind die Wortspiele an sich auf dauer öde...
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Avatar Arius
Arius
#8 | 10. Mai 2011, 15:59
dann kann man nur hoffen, dass der mehrspieler überzeugt
auf jeden fall freuen mich die Invidualisierungsmöglichkeiten sehr! :D
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Avatar schmity
schmity
#9 | 10. Mai 2011, 16:07
Auf mich wirkt das Spiel unausgereift. Ich würde mich wundern, wenn Teamplay auf einem normalen Public-Server genutzt werden würde. Meiner Erfahrung nach hat das bisher in noch keinem Spiel funktioniert, weil jeder für sich/die eigenen Stats spielt.
Auch die Klassen und das Missionsdesign wirken wie eine Mischung aus Battlefield und Counter-Strike, was, wie ich finde, nicht recht zusammen passt. Das Setting und die Figuren erinnern mich stark an Unreal Tournament. Es wirkt auf mich irgendwie zusammengeklaut.
Aber, dass der Einzelspieler nicht die Stärke ist, glaube ich sofort.
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Avatar dernamedersolangist
dernamedersolangist
#10 | 10. Mai 2011, 16:09
Da Brink nunmal einen Solo Modus anbietet, ist GS mehr oder weniger gezwungen dem Ganzen auch auf den Zahn zu fühlen. Aber egal was hinter rauskommt, ich würde das Game auch bei 5 % kaufen, denn der MP -Modus ist der eigentliche Kern des Spiels und der wird mit Sicherheit klasse werden.

.. auch wenn man es kaum mit CoD vergleichen kann, schlechter wir es auf keinen Fall...geht ja auch nicht :D
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Details zu Brink

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 13. Mai 2011
Publisher: Bethesda
Entwickler: Splash Damage
Webseite: http://www.brinkthegame.com/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 321 von 4646 in: PC-Spiele
Platz 17 von 113 in: PC-Spiele | Action | Multiplayer-Shooter
 
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