Brink - PC

Multiplayer-Shooter  |  Release: 13. Mai 2011  |   Publisher: Bethesda
Seite 1 2 3   Fazit Wertung

Brink im Test

Warum so lange Gesichter?

Der Multiplayer-Shooter Brink von Bethesda und Splash Damage ist komplex, bietet eine Story, ein einzigartiges Bewegungsgefühl und eine KI, die mit all dem zurechtkommt - zu schön, um wahr zu sein? Ist ja auch gelogen!

Von Fabian Siegismund |

Datum: 13.05.2011


Zum Thema » Test-Video zu Brink Kommentierte Spielszenen & Fazit » Zur Debatte über Wertungen Kolumne: Warum wir Brink hassen » Technik-Check: Brink Grafik-Vergleich und Tuning » Boxenstopp zu Brink Lohnt sich die Laden-Version » Brink - FAQ Kopierschutz, Sprache & Co. » Video: Die erste Mission Ark-Security im Einsatz Wenn die Ozeane steigen, ist als erstes Holland weg. So schlimm ist das mit der globalen Erwärmung also gar nicht. Schlimm wird’s erst, wenn der Wasserspiegel dann noch weiter klettert; so geschehen im Multiplayer-Shooter Brink von Splash Damage und Bethesda. Hier sind große Teile der Erde überflutet, als einer der letzten Zufluchtsorte der Menschheit dient die schwimmende Stadt The Ark.

Ursprünglich als Luxushotel geplant, ist das Ding unter stetigem Zulauf neuer Flüchtlinge immer mehr verkommen. Im Zuge dessen haben sich zwei Lager gebildet: Die Sicherheitskräfte, die den Status Quo aufrechterhalten wollen, und die Widerstandskämpfer, die jahrelang in Slums herumvegetieren mussten, jetzt die Schnauze voll haben und sich ein anderes trockenes Plätzchen suchen wollen. Warum lässt man die nicht einfach gehen, wo’s doch eh zu voll auf der Ark ist? Gegenfrage: Wen interessiert bei einem Multiplayer-Shooter schon die Story?

Solo für acht

Brink zäumt das Pferd einmal andersherum auf. Ein normaler Multiplayer-Shooter bietet Bots für Solisten (wenn man Glück hat).

Brink : Jedes Kapitel bietet coole Introsequenzen, in denen die Charaktere der Spieler auftauchen. Jedes Kapitel bietet coole Introsequenzen, in denen die Charaktere der Spieler auftauchen. Brink hingegen liefert zwei Pseudo-Singleplayer-Kampagnen komplett mit Intro, Zwischensequenzen und Abspann, die man auf Wunsch gegen KI-Gegner oder gemeinsam mit oder gegen andere Menschen bestreitet.

Für jede der beiden Fraktionen gibt’s eine Geschichte. Die Widerständler wollen im Laufe von sechs Missionen (sprich: Karten) von der Ark entkommen, indem sie ein Flugzeug kapern. Dazu müssen sie zum Beispiel in einem Kapitel einen Piloten befreien. Die Kampagne der Sicherheitsleute beleuchtet die Gegenseite. Hier müssen wir dann den besagten Piloten bewachen. Das Ganze funktioniert also wie der genretypische Assault-Modus mit jeweils einem Angreifer- und einem Verteidiger-Team, nur ausgeweitet auf sechs Karten. Obendrein gibt’s zwei Maps mit alternativen Enden als Bonus. Andere Spielmodi kennt Brink nicht.

Die Klassen

Innerhalb der einzelnen Karten wechseln von Abschnitt zu Abschnitt die Aufgaben. Hier kommen die vier Kämpferklassen von Brink mit ihren Spezialfähigkeiten ins Spiel. Auf einer Karte etwa stürmen die Sicherheitsleute die Basis der Resistance. Erste Aufgabe der Angreifer: Das Haupttor des Lagers knacken.

Brink : Der Sanitäter hilft verwundeten Kollegen wieder auf die Beine.

Sanitäter
Der Sanitäter hilft verwundeten Kollegen wieder auf die Beine.

Das ist ein Job für die Soldaten im Team. Die verteilen Munition an ihre Mitspieler und können an taktischen Punkten Sprengladungen legen, so zum Beispiel an besagtem Tor. Sanitäter halten die Soldaten derweil mit Medipacks und Wiederbelebungs-Spritzen auf den Beinen. Sobald die Bombe erst mal tickt, hilft den Verteidigern nur noch ein Techniker. Der ist der Einzige, der das C4 des Soldaten entschärfen kann. Darüber hinaus legt er Minen und stellt automatische Geschütze auf.

Die vierte Klasse, der Agent, muss in manchen Kartenabschnitten Computer hacken, hat darüber hinaus aber nahezu keinen Einsatzwert. Er darf zwar wie in Enemy Territory: Quake Wars die Klamotten getöteter Gegner anziehen und sich so unerkannt unter Feinden bewegen, kann dort aber im Gegensatz zum Spion aus Team Fortress 2 oder eben Quake Wars überhaupt nichts ausrichten. Stealth-Kills, Bombenanschläge oder dergleichen hat der Agent nicht im Repertoire.

Erst wenn wir mit klassenübergreifenden Erfahrungspunkten Spezialfähigkeiten wie C4-Pakete oder Hackgeräte gegen feindliche MG-Türme freischalten, bekommt der Verkleidungskünstler eine Existenzberechtigung. Weil die drei anderen Klassen jedoch weitaus nützlicher sind und ebenfalls freischaltbare Upgrades parat halten, sieht man den Burschen bislang nur selten auf den Multiplayer-Servern.

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Avatar bordelos
bordelos
#1 | 13. Mai 2011, 20:42
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Locklear
Locklear
#2 | 13. Mai 2011, 20:52
der Boxenstopp war sehr lustig.
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Avatar Marco1839
Marco1839
#3 | 13. Mai 2011, 20:53
ich finde das Spiel eigentlich gar nicht so schlecht! Mist ist es schon gar nicht!!
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Avatar Serah007
Serah007
#4 | 13. Mai 2011, 20:55
"-keine zerstörbare Umgebung"

Ab jetzt ist also alles was nicht mir der Frostbite Engine läuft immer mit diesem Minuspunkt bedacht ?

Die 7 anderen COD`s haben auch keine und haben das nicht als Minuspunkt
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Avatar Serah007
Serah007
#5 | 13. Mai 2011, 21:01
Zitat von Macgki:
ich kanns nicht beurteilen, da es ständig leicht ruckelt, was aber an meiner radeon karte liegt. Viele spieler haben offensichtllich dieses Problem, selbst bei schnellen, wie der hd 6850.


Ja ich leider.

Aber in 30 Min soll ein patch kommen. Die dedicaded server werden gerade schon geupdatet.
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Avatar bharg
bharg
#6 | 13. Mai 2011, 21:02
Zitat von Makke007:
"-keine zerstörbare Umgebung"

Ab jetzt ist also alles was nicht mir der Frostbite Engine läuft immer mit diesem Minuspunkt bedacht ?

Die 7 anderen COD`s haben auch keine und haben das nicht als Minuspunkt


Ich vermisse auch den Pluspunkt für WASD Steuerung...
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Avatar MSSxX
MSSxX
#7 | 13. Mai 2011, 21:06
also ich find es sehr sehr geil , und wenn endlich mal nen Patch erscheint dann kann man auch richtig loslegen...:)
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Avatar BeRse
BeRse
#8 | 13. Mai 2011, 21:06
mal wieder eine derbe enttäuschung :(
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Avatar Bumaye
Bumaye
#9 | 13. Mai 2011, 21:11
Leider ist das Spiel bei mir momentan unspielbar. Neben 20 -30 FPS habe ich auch mit dem sogenannten "grid-bug" zu kämpfen. Leider ein Fehler den die meisten Benutzer mit einer Grafikkarte der 48xx Reihe haben.

Es würde mich interessiern ob Gamestar das Spiel auf einem vergleichbaren Rechner wie dem meinigen getestet hat, da ich laut Technick- Tabelle ohne Probleme spielen können müsste.

Meine Hardware:
Win7 64-bit
QuadCore Q9400 @ 2.8GHz
4GB DDR2 800MHz
Ati Radeon 4870 (11.5 Treiber + 11.5a Hotfix getestet, keine Verbesserung).

Hoffe da kommt bald ein Patch, da ich dem Spiel trotz der Anlaufschwierigkeiten sehr viel Potenzial zu spreche.
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Avatar steve2000
steve2000
#10 | 13. Mai 2011, 21:14
"Hohe Einstiegsschwelle"

da merkt man wieder wie die leute von den "k"cod"t" spielen verwöhnt sind, nur weill sie in einen anderen spiel das etwas schwerer ist und nich jedes kiddy gleich checkt, ist, wird hier gleich ein punkt oder mehr abgezogen.

ich finde dieses spiel ist weit aus besser als dieser kot mist und bietet auch um einiges mehr, wer braucht schon eine karte wo 64 leute rumlaufen? die karten werden eh meist gemieden da keiner lust hat auf a. rumgelage und b. ständiges gecampe.

und wegen den 8 karten kann ich nur lachen, auch hier ist es wieder so das auch bei spielen die mehr karten besitzen mögen, dort auch immer nur 1-2 karten gespielt werden, also bitte leute entscheidet auch mal und denk mal genauer nach bevor ihr irgend welche guten spiele schlecht macht.
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Details zu Brink

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 13. Mai 2011
Publisher: Bethesda
Entwickler: Splash Damage
Webseite: http://www.brinkthegame.com/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 903 von 5693 in: PC-Spiele
Platz 52 von 170 in: PC-Spiele | Action | Multiplayer-Shooter
 
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