Bus-Simulator 2009 im Test
Realistisch, aber mittelmäßig
Eine Busfahrt, die ist lustig. Aber nicht als Fahrer. Oder als Manager.
Von
Daniel Abel
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Datum:
24.08.2009
Die Reihe der mittelmäßigen Simulatoren wird fortgesetzt: Im Bus-Simulator 2009 verwalten Sie ein Busunternehmen und setzen sich auch selbst ans Steuer. Der Management-Part ist simpel: Hauptsächlich kaufen und warten Sie Busse oder nehmen Aufträge an. Die Menüs sind im Vergleich zum Vorgänger unübersichtlicher und langweiliger. Im Simulationsteil haben Sie dafür mehr zu tun. Es gibt jede Menge Steuerungsmöglichkeiten für den Bus, allerdings brauchen Sie die nicht wirklich. Wenn man nicht blinkt, bekommt man nicht einmal eine Rückmeldung. Auch an die anderen Verkehrsregeln müssen Sie sich nicht unbedingt halten, denn Geldstrafen von unter hundert Euro beim Überfahren von Fußgängern stören nicht sonderlich.
Diese Fahrgäste müssen Sie mit demBus zum Zielort kutschieren.
Wie schon in den Menüs gilt beim Busfahren, dass sich das Interface im Vergleich zum Bus Simulator 2008 verschlechtert hat. Die stilvollen Armaturen wurden von drögen Knöpfen ersetzt. Bei der störrischen Fahrphysik freut man sich, dass die KI damit auch zu kämpfen hat. Spätestens wenn man an Straßenpfosten (zur Verdeutlichung: Bus mit zehn Tonnen, Straßenpfosten aus Plastik) hängen bleibt, kann man sich auch nicht mehr für das eigentlich interessante Manövrieren der Busse begeistern. Die hässliche Grafik und die identischen Aufgaben tragen nicht gerade zum Spielspaß bei. Der Bus-Simulator 2009 ist recht realistisch, macht aber dementsprechend ähnlich viel Spaß wie die tägliche Autofahrt zum Arbeitsplatz.