Call of Duty : Ein Weltraumsetting würde Call of Duty vor physikalische Herausforderungen stellen. Ein Weltraumsetting würde Call of Duty vor physikalische Herausforderungen stellen.

In einem Interview mit der Seite Gamesradar äußerte sich der Multiplayer-Director von Call of Duty: Black Ops 3, Dan Bunting, zu einem Weltraum-Setting in zukünftigen Serienteilen. Dieses sei ihm zufolge zwar nicht ausgeschlossen, aber nicht einfach umzusetzen. Bereits in Call of Duty: Ghosts von 2013 spielte die Anfangssequenz im Weltraum, die Kämpfe fanden aber hauptsächlich in einer Raumstation statt, wesentlich spektakulärer war da das letzte Level, das auch Schusswechsel im offenen Weltall ermöglichte. Auch in Modern Warfare 2 gab es eine Mini-Weltraumsequenz, in der wurde aber nicht gekämpft.

Genau hier liege laut Dan Bunting auch das Problem, so stelle das Setting Call of Duty vor große physikalische Herausforderungen. Die Reihe solle nie komplett ihre Authentizität und ihren Realismus verlieren, was bedeutet, dass die Spieler im Weltraum viele Einbußen zu machen hätten.

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Der Infinity-Ward-Producer Mark Rubin hatte sich bereits 2013 zum Thema Call of Duty im Weltraum geäußert und sprach ebenfalls die Probleme an, die sich dadurch für das Gameplay ergäben. So könnten Granaten in der Schwerelosigkeit nicht funktionieren und Spieler müssten auf Hilfsmittel wie Helikopter oder Hunde als Begleiter verzichten. Auch Kill-Serien wären nicht ohne weiteres möglich.

Trotz dieser Schwierigkeiten scheint Activision jedoch zumindest über ein Weltraum-Call-of-Duty nachgedacht zu haben. 2010 sicherte sich der Publisher die Namensrechte an Call of Duty: Space Warfare. Diese liefen jedoch im August 2014 wieder aus.

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