Aus einer Twitter-Konferenz mit Amber Green, einer Support-Mitarbeiterin des Publishers Activision, geht hervor, dass in Deutschland nur die von der USK geprüfte Fassung von Call of Duty: Black Opsin Steam aktivierbar sein wird. Davon wären damit nicht nur die englischsprachigen Originalfassungen betroffen, sondern wahrscheinlich auch deutschsprachige Importe mit PEGI-Siegel. Allerdings steht hier eine konkrete offizielle Bestätigung noch aus. Damit würde bei Call of Duty: Black Ops schon im Vorhinein der gleiche Schritt unternommen, wie vor gut zwei Monaten bei Call of Duty: Modern Warfare 2.

Nach dem bisherigen Stand der Dinge, bleibt den Käufern in Deutschland also nur der Griff zur geschnittenen deutschen Fassung des Spiels, die – jedenfalls laut Steam-Store – nur in deutscher Sprache erhältlich sein wird.

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden, sobald sich etwas Neues in dieser Angelegenheit ergibt.

Update (17:41):
Laut Activision-Support ist die Version aus Österreich aktivierbar. Dies kann sich aber ändern, sobald diese indiziert wird. Gleiches gilt für den Support mit DLCs und Patches, der zunächst gesichert ist, aber im Falle einer Indizierung vielleicht nicht mehr möglich sein wird.

Update (29.10.2010):
Um noch ein wenig zur Klärung beizutragen: Die vollkommen unzensierten Fassungen von Call of Duty: Black Ops dürfen - losgelöst von der Steam-Aktivierung - überhaupt nicht in Deutschland vertrieben werden, da sie verfassungsfeindliche Symbole (z.B. Swastikas) enthalten. Die österreichische Importversion, die bis zu einer eventuellen Indizierung auf jeden Fall aktivierbar sein wird, enthält diese nicht, ist aber in den Gewaltdarstellungen identisch mit den sonstigen internationalen Fassungen.