Call of Duty: Black Ops : Bisher mussten Spieler auf die überteuerten DLCs zurückgreifen, wenn sie neue Karten für Black Ops haben wollten. Bisher mussten Spieler auf die überteuerten DLCs zurückgreifen, wenn sie neue Karten für Black Ops haben wollten. Bisher ließ sich Call of Duty: Black Opsauf dem PC nur durch halblegale Modloader und auf der Xbox 360 nur durch JTAG-Hack modifizieren. Nach mehrmonatiger Verspätung hat Treyarch nun die offiziellen Mod-Tools für den siebten Teil der Call of Duty-Serie veröffentlicht. Der jüngste Patch v1.9 von Ende Mai hatte dies bereits angekündigt und enthielt auch die nötigen Änderungen für den Spiel-Client (zum Beispiel: Mods-Menüpunkt).

Die Mod-Tools befinden sich derzeit noch im Beta-Status, sind 2,8 Gigabyte groß und können über Steam (unter "Tools") heruntergeladen werden. Wie Treyarchs Cesar „pcdev“ Stastny auf Twitter mitteilte, können damit erstellte Modifikationen nur auf Nicht-Ranglisten-Server (Unranked) hochgeladen werden.

Das Mod-Paket ist aber offenbar noch nicht vollständig (viele Modelle und Radiant-Mapeditor fehlen) und pcdev zufolge soll es in Kürze einen weiteren Patch dafür geben. Bislang können daher auch noch keine eigenen Karten erstellt werden, sondern erstmal nur kleine Änderungen bei den Spielmodi und -optionen vorgenommen werden. Der Mapeditor soll erst nachgeliefert werden, wenn die Beta-Phase der Mod-Tools beendet ist.

Wahrscheinlicher ist, dass Treyarch erst die Veröffentlichung (28. Juni für Xbox 360 und Ende Juli für PC und PS3) des dritten Download-Pakets Annihilation abwarten will, das wieder vier neue Karten für den Mehrspieler-Modus und ein neues Zombie-Survival-Level zum Preis von ca. 14 Euro liefern wird.

Zudem ist es fraglich wie viele Modder und Karten-Designer jetzt noch Zeit in neue Inhalte für Black Ops investieren wollen, wenn im November mit Modern Warfare 3bereits der nächste Call of Duty-Teil erscheinen soll und sicherlich wieder viele Spieler vom jetzigen Black Ops abziehen wird.