Call of Duty: Ghosts : Call of Duty: Ghosts bewegt sich laut Infinity Ward mit seinem Setting immer noch im Bereich der Plausibilität. Call of Duty: Ghosts bewegt sich laut Infinity Ward mit seinem Setting immer noch im Bereich der Plausibilität. Mit einem neuen Trailer haben Spielentwickler Infinity Ward und Publisher Activision gerade Einzelheiten zur Singleplayer-Kampagne ihres kommenden Shooters Call of Duty: Ghosts vorgestellt. Zu sehen waren darin unter anderem Feuergefechte in der Erdumlaufbahn und aus dem Weltall abgefeuerte Geschosse, die Teile der USA in Schutt und Asche legten. Für viele Spieler ein nicht allzu glaubwürdiges Szenario - für das Entwicklerteam selbst jedoch schon, wie Community-Manager Dan Amrich nun auf seinem Blog oneofswords.com verlauten ließ.

Darin beschreibt er das Konzept kinetischer Bombardements, in der Literatur auch Rods from God (deutsch: Stäbe von Gott) genannt, als durchaus plausible Überlegung, die nicht nur von Science-Fiction-Autoren wie Robert Heinlein, Larry Niven und Neal Stephenson aufgegriffen, sondern auch von der US Air Force als ernsthafte Massen-Zerstörungs-Waffe ohne nuklearen Niederschlag in Betracht gezogen worden sei.

Zudem zieht Amrich Vergleiche zu einem realen Konzept für einen US-Verteidigungssatelliten mit dem Codenamen Thor. Lange nachdem Infinity Ward nämlich das Konzept für Call of Duty: Ghosts erdacht habe, seien Details zu Thor an die Öffentlichkeit durchgesickert und hätten das Entwicklerteam in seiner Meinung bestätigt, sich mit dem Grundgedanken der Hintergrundgeschichte des Shooters nah an der Realität zu bewegen.

»Man kann über das übertriebene Gameplay und die Actionfilm-Attitüde sagen was man will, aber Call of Duty bewegt sich immer noch im Bereich der Plausibilität.«

Call of Duty: Ghosts kommt am 5. November 2013 für den PC, die Xbox 360, die PlayStation 3 und die Wii U in den Handel - zum jeweiligen Konsolenlaunch folgen dann Versionen für die PlayStation 4 und die Xbox One.

Die beiden Microsoft-Konsolen werden dann übrigens möglicherweise mit ganz speziellen Features aufwarten: Infinity Ward ließ nämlich kürzlich gegenüber oxm.co.uk durchblicken, auf einige Funktionen von Kinect zurückgreifen zu wollen. Explizit die Rede ist zwar nur von der Menüsteuerung, die möglicherweise durch Gesten und Sprachbefehle erfolgen wird, allerdings könnten auch »Experimente« den Weg in das finale Spiel finden, heißt es. Überstürzen möchte man diesbezüglich jedoch nichts.