Call of Duty: Modern Warfare 2 - PC

Ego-Shooter  |  Release: 10. November 2009  |   Publisher: Activision Blizzard

Gaming-Branche - Analyst: »Multiplayer sollte generell Geld kosten«

Um die zurückgegangenen Spieleverkäufe aufzufangen, sollen laut dem Analyse-Unternehmen Wedbush Morgan die Publisher für den Mehrspieler-Modus ihrer Spiele Extra-Geld verlangen.

Von Peter Smits |

Datum: 18.07.2010; 12:04 Uhr


Gaming-Branche : Analyst Michael Pachter sieht den Grund für schwindende Verkaufszahlen in zeitverschlingenden Online-Modi. Analyst Michael Pachter sieht den Grund für schwindende Verkaufszahlen in zeitverschlingenden Online-Modi. Die Wünsche der Publisher und die der Spieler haben selten etwas miteinander zutun. Manchmal scheint es so, als wolle die Unternehmens-Seite immer nur neue Möglichkeiten finden, den Kunden noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und dabei möglichst wenig Mehrwert zu liefern. Dieses Konzept wurde nun von dem Analyse-Unternehmen Wedbush Morgan Securities auf die Spitze getrieben. Da die Verkaufszahlen von Videospielen im Juni in den USA um 15% gefallen sind, beginnen die Aktionäre und Geldgeber Lösungen für die sinkenden Ausschüttungen zu fordern. Wedbush-Analyst Michael Pachter hat eine parat: Publisher sollten einfach generell für den Mehrspieler-Modus eines Spiels Gebühren verlangen.

Pachter sieht nämlich den Grund für die sinkenden Verkaufszahlen einzelner Videospiele neben Konsolen-Bundle-Angeboten darin, dass heutige Spiele den Konsumenten dank des Mehrspieler-Modus' viel länger beschäftigen als noch vor einiger Zeit. Auf diese Weise hätten die Kunden viel weniger Möglichkeiten neue Spiele zu kaufen, weil sie noch mit den alten beschäftigt sind. Das beste Beispiel für diese Theorie ist laut Pachter der erfolgreiche Ego-Shooter Call of Duty: Modern Warfare 2 : "Nach unseren Schätzungen spielen rund 12 Millionen Konsumenten Modern Warfare 2 durchschnittlich 10 Stunden wöchentlich. Die unverhältnismäßig lange Spielzeit (hinzu kommen noch rund 6 Millionen Halo-Spieler, 3 Millionen EA Sports-Spieler und 5 Millionen Spieler von anderen Spielen wie Battlefield: Bad Company 2 , Red Dead Redemption , Left 4 Dead 2 und Grand Theft Auto 4 ) hat die Freizeit des Kunden verbraucht, die er sonst mit anderen Spielen verbracht hätte."

Gaming-Branche : 15 Euro pro Map-Pack sind nicht genug: Der Multiplayer-Modus soll laut Analysten generell extra kosten. 15 Euro pro Map-Pack sind nicht genug: Der Multiplayer-Modus soll laut Analysten generell extra kosten. Wedbush Morgan sehe diese Entwicklung als ein "anhaltendes Problem" und prophezeit den Publishern, dass sie ohne ein Geschäftsmodell, das den "zusätzlichen Wert einer Multiplayer-Erfahrung" wiederspiegelt, bald mit heftigen Problemen zu kämpfen haben: "Die Entwicklung hin zum Mehrspieler-Modus ist zwar toll für Konsumenten, die eine kostenlose Online-Erfahrung spendiert bekommen, aber tödlich für Publisher und Aktionäre, die Verkäufe und Profite schwinden sehen."

Der Publisher Activision Blizzard solle laut Pachter den ersten Schritt machen, da er mit Modern Warfare 2 das beste Pferd im Stall habe: "Wir denken die Verantwortung liegt bei Activision voranzugehen und den Multiplayer von Call of Duty zu Geld zu machen. Es ist zu früh um zu sagen ob es sich dabei um einen monatlichen Betrag, Wettkampf-Eintrittsgelder oder Mikrotransaktionen handeln wird (oder um eine Kombination aller drei), aber wir erwarten erste Schritte in diese Richtung gegen Ende 2010, wenn Call of Duty: Black Ops veröffentlicht wird."

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Avatar McChegwidd
McChegwidd
#1 | 18. Jul 2010, 12:10
Klingt logisch, damit die Spieleverkäufe noch weiter zurück gehen...
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Avatar sirsims
sirsims
#2 | 18. Jul 2010, 12:12
Und wie sieht's mit Sound im Spiel aus?
Muss man den bald auch für extra Geld hinzu kaufen?

Wenn Spiele weiter so in ihre bezahlbaren Einzelteile zerlegt werden, muss man das befürchten.
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Avatar Black_Phantom
Black_Phantom
#3 | 18. Jul 2010, 12:15
Der Typ nervt echt -.-

Ich kenn den nur, weil er jede Woche mindestens zwei hirnlose Kommentare ablässt...
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Avatar Karash
Karash
#4 | 18. Jul 2010, 12:15
Wer ist dieser Michael Pachter eigentlich, dass der immer so wagemutige Thesen aufstellt? Als "Analyst" kann ich mich auch bezeichnen wenn ich mich wichtig tun will.
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Avatar Colonel_Colt
Colonel_Colt
#5 | 18. Jul 2010, 12:16
Jaaaa.... Genaaaaaaau...

Diese selbsternannten Experten, Analysten... Muss jetzt Mittagessen damit i dann ausgiebig reihern kann...
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Avatar RainerD
RainerD
#6 | 18. Jul 2010, 12:16
Ich meine mich daran zu erinnern, dass gerade der Multiplayermodus den Verkauf mancher Titel fördert.

Ich weiß nicht, aus welchen Löchern solche Schwachköpfe freigelassen werden.

Anal-ysten sind übrigens aus diversen Pornoproduktionen bekannt.
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Avatar Spartacus 3000
Spartacus 3000
#7 | 18. Jul 2010, 12:16
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Ping
Ping
#8 | 18. Jul 2010, 12:17
Das ist doch insofern lächerlich, dass der Publisher keinen Mehraufwand durch das Bereitstellen des Multiplayermodus (nach seiner Implementierung) hat. Auf Konsolen müssen die Spieler selbst hosten und auf dem PC private Anbieter Server kaufen. Irgendwelche Käufer solcher Modi fänden sich aber bestimmt.
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Avatar Vernor
Vernor
#9 | 18. Jul 2010, 12:17
Bei Activision stehen sie bestimmt vor offenen Türen. Die suchen immer neue Möglichkeiten sich unbeliebt zu machen.
Ich würde nie für einen Multiplayer Modus Geld ausgeben.
Ich besitze zwar Battlfield Bad Company aber sollten die mal auf die Idee kommen Geld zu verlangen, war es das letzte Spiel das sie an mich verkauft haben.
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Avatar Darth Leviathan
Darth Leviathan
#10 | 18. Jul 2010, 12:17
Ihr solltet für jeden Schuss der abgegeben wird 50 Cent verlangen und wenn der schuß trifft 1,00 Euro und 1,50 für einen Headshot
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Details zu Call of Duty: Modern Warfare 2

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 10. November 2009
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Infinity Ward
Webseite: http://www.modernwarfare2.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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