Call of Duty : Bobby Kotick erklärt den Schlüssel zum Erfolg der Shooter-Reihe Call of Duty: Man müsse lediglich den Fans zuhören. Bobby Kotick erklärt den Schlüssel zum Erfolg der Shooter-Reihe Call of Duty: Man müsse lediglich den Fans zuhören.

Zum Thema Call of Duty ab 11,99 € bei Amazon.de Treyarch, Infinity Ward, Sledgehammer Games - insgesamt drei Studios arbeiten mittlerweile daran, den Shooter-Markt in jährlichen Abständen mit immer neuen Ablegern der populären Marke Call of Duty zu befeuern. Im Hintergrund: Der Publisher und Rechte-Inhaber Activision.

Und wie es die im Jahrestakt veröffentlichten Ableger der Shooter-Reihe schaffen, immer wieder neue Verkaufsrekorde aufzustellen und das Interesse der Käufer zu wecken, hat Bobby Kotick nun im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes verraten.

Fanmeinung ist Schlüssel zum Erfolg

Der Schlüssel zum Erfolg ist demnach: Auf die Fans hören. Man betreibe einen immensen Aufwand, um jeden neuen Teil von Call of Duty für sich selbst frisch und aufregend zu gestalten, so der CEO von Activision Blizzard.

Die Priorität bei Activision und seinen Studios liege bei den Kunden und Fans. Deshalb verspüre man auch eine unglaubliche Verantwortung dafür, die Marke selbst spannend zu halten.

Man hat eine Vorstellung von ihren Erwartungen. Und dann nimmt man seine inspirierten, kreativen Teams und denkt über diese Franchises nach - und was man daraus erschaffen könnte, mit dem sich die Fans unterhalten, überraschen und zufriedenstellen lassen. Alles, was man tun muss, ist zuhören.

Das bedeute jedoch nicht, dass man sich von den Fans die Ideen vorgeben lasse. Vielmehr gehe es um Gedanken und Meinungen, mit denen man respektvoll umgehen müsse, so der Activision-Chef weiter. Wenn man das beherzige, habe man einen recht guten Plan für weitere Innovationen.

Star Wars und Star Trek als Vorbilder

Sämtliche großartigen Marken würden sich heute dadurch auszeichnen, eine Vergangenheit voller Innovation und Inspiration aufzuweisen. Als Beispiele dafür führt Kotick Star Trek und Star Wars an. Die beiden Franchises bestehen bereits seit 1966 (Star Trek) und 1977 (Star Wars).

Und zu einer solch dauerhaften Entertainment-Marke möchte Activision offensichtlich auch Call of Duty machen. Das hatte Kotick bereits im vergangenen September angedeutet, als er sagte, dass es Call of Duty quasi bis in alle Ewigkeit geben werde.

Auch professionelle Sport-Ligen wie die NFL, die NBA und die MLB für Kotick als Beispiele und Vorbilder an. Auch die würden ja nicht kommen und gehen, sondern sich jedes Jahr mit neuen Kniffen und Geschichten fortsetzen.

Als diesjährigen Ableger seiner erfolgreichen Shooter-Serie bringt Activision am 4. November Call of Duty: Infinite Warfare auf den Markt. Den neuen Teil gibt es auch im Bundle mit einem überarbeiteten alten: Call of Duty: Modern Warfare wird parallel als Remastered-Version angeboten.

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Call of Duty: Die Serie
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