Cities in Motion - PC

Wirtschaftssimulation  |  Release: 25. Februar 2011  |   Publisher: Paradox Interactive
Seite 1 2   Fazit Wertung

Cities in Motion im Test

Richtig verkehrt

Vorbild Verkehrsgigant: Ein Newcomer-Team versucht mit der Verkehrssimulation Cities in Motion, den über zehn Jahre alten Klassiker zu überfahren. Und schafft es locker.

Von Martin Deppe |

Datum: 21.02.2011


Zum Thema » Cities in Motion im Test-Video Spielszenen und Kommentar » Demo zu Cities in Motion Herunterladen und ausprobieren Fritz hat ein Problem. Es besteht aus gefühlten 100 Oldtimern, die nur schubweise Richtung Brandenburger Tor tröpfeln. Berlins Innenstadt ist verstopft. Damit ist Fritzens Problem auch das unsere, denn der junge Mann lenkt eine der 20er-Jahre-Karossen - und steht damit im Stau, der unsere neuen Bus- und Straßenbahnlinie behindert! Gut, die Busse können wir über Nebenstraßen umleiten, aber wie schaufeln wir größere Touristenmassen zum Brandenburger Tor? Straßenbahngleise lassen sich aber auch in der Wirtschaftssimulation Cities in Motion nicht einfach ausgraben und umlegen, noch dazu waren sie teuer.

Berlin, Berlin, wir fahren in Berlin

Der Berlin Stadtverkehr anno 1927 ist nur eine der vielen Herausforderungen, vor die uns Cities in Motion stellt. Als öffentlicher Nahverkehrs-Planer kämpfen wir in Wien, Amsterdam, Helsinki und eben Berlin gegen Verkehrsinfarkte und Ölkrisen, verwinkelte Innenstädte und schlecht gelaunte Fahrgäste, gegen Wirtschaftsflauten und marode Fahrzeuge. Das Grundprinzip funktioniert simpel: Wir entwerfen Strecken für Bus, Straßenbahn, Wassertaxi, Hubschrauber und Schnellbahn (über, auf, unter der Erde), wir bauen Stationen, wir weisen Fahrzeuge zu.

Cities in Motion : Gegen flott-coole Hubschrauber kann unsere Straßenbahn hinten rechts nicht anstinken. Dafür ist sie billiger und fasst mehr Passagiere.

Hubschrauber
Gegen flott-coole Hubschrauber kann unsere Straßenbahn hinten rechts nicht anstinken. Dafür ist sie billiger und fasst mehr Passagiere.

Und wir kassieren die Ticketerlöse - vielleicht. Denn fieserweise ist der Grat zwischen zahlungsfreudigen Fahrgastmassen und verwaisten Haltestellen verflixt schmal. Fritz zum Beispiel »genießt« den Stau lieber in seinem Automobil, weil er unsere Busse zu teuer findet. Ganz davon abgesehen, dass sie ebenfalls im Stoßverkehr festhängen.

Mit dem Bus zum Beten

Berlin in den Goldenen Zwanzigern ist das erste Szenario der langen Kampagne, und obwohl es erst drei der fünf Transportmittel enthält (Wassertaxi und Hubschrauber kommen erst später), bringt es unsere grauen Zellen ganz schön in Wallung. Wir müssen bestehende Linien verknüpfen, weit abgelegene Pfadfinderlager, Scheunen und Kirchen anschließen, genug Geld anhäufen, marode Linien umstrukturieren und, und, und. Fast alles regeln wir dabei indirekt.

Wenn ein Bus mit Motorschaden liegenbleibt und die Straße verstopft, müssen wir eben warten, bis er wieder heile ist. Selber reparieren geht nicht, wir können höchstens vorbeugend die Wartungsausgaben erhöhen. Wir dürfen auch keine Häuser abreißen oder Fabriken bauen, sondern müssen mit dem Baubestand klarkommen. Wien ist furchtbar verwinkelt? Dann müssen wir mit Bussen arbeiten anstatt mit Straßenbahnen. In Amsterdam gibt’s zu viel Gracht und zu wenig Brücke? Logisch, hier helfen nur clevere Wassertaxi-Linien. In Helsinki liegen Bahnhof und Parlament zu weit auseinander? Eine U-Bahn schafft Abhilfe!

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Avatar Eickes
Eickes
#1 | 21. Feb 2011, 17:34
Zitat: [...]Wir dürfen auch keine Häuser abreißen [...]

also in der Beta ging dieses...
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Avatar ZuffuluZ
ZuffuluZ
#2 | 21. Feb 2011, 18:39
Ich finde es irgendwie merkwürdig, zu bemängeln, dass es nur vier Städte gibt, aber gleichzeitig die hohe Spielzeit zu loben.
Wenn die vier Städte schon reichen, um sich mit dem Spiel 60 Stunden zu beschäftigen, ist das ein ziemlich gutes Preis/Leistungsverhältnis. Oder in anderer Währung: 10 CODs oder mehr. :P
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Avatar Fisto
Fisto
#3 | 21. Feb 2011, 18:54
Guter Test und eine gute Wertung.
bin froh das es nicht vermasselt wurde und der Verkehrsgigant einen "Nachfolger" bekommen hat
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Avatar KUGA
KUGA
#4 | 21. Feb 2011, 18:57
hoffentlich kommt das spiel bald mal raus!!
ich glaub ich starte nochmal die beta
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Avatar KUGA
KUGA
#5 | 21. Feb 2011, 18:58
mist...expired
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Avatar Eickes
Eickes
#6 | 21. Feb 2011, 18:59
Zitat von KUGA:
hoffentlich kommt das spiel bald mal raus!!
ich glaub ich starte nochmal die beta


noch 24h :) über steam
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Avatar KUGA
KUGA
#7 | 21. Feb 2011, 19:04
ja hab ich jetzt auch gesehen...
ich weiß nicht ob ichs vorbestellen soll. 20€ hätte ich sofort ausgegeben, aber halt wieder steambindung...
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Avatar JayJay
JayJay
#8 | 21. Feb 2011, 19:31
Ich will ja nicht meckern, aber der Klassiker unter den Verkehrssimulationen ist ja wohl immer noch Transport Tycoon.
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Avatar MegaTurrican
MegaTurrican
#9 | 21. Feb 2011, 19:34
Geilomat. Endlich ist mein Lieblingsspiel draußen und ist von der GS mit 80% abgesegnet wurden. Und es kostet jetzt nur noch 29.99€.
Obwohl ich Industriegigant 2 am aller besten fand, freue ich mich trotzdem riesig. Und es kostet ja nur 29.99€.Man kann aber auch bis Juli diesen Jahres warten. Dann wird das Spiel vorne auf der GS als Vollversion zum Kauf anregen. So wird es sicher enden. Alle guten Spiele enden so. Bis es nur noch NeedforSpeeds und DeadSpace Gedöns gibt. Kluge Leute spielen CoM und Industriegigant, andere essen Döner.
Einige haben 29.99 und andere eben nicht.
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Avatar KUGA
KUGA
#10 | 21. Feb 2011, 19:54
Transport Tycoon fetzt, aber des hab ich sowas von totgezockt...
Industriegigant 2 fand ich übrigens nicht so toll, mit diesn Zwischenlagern musste man keine Züge mehr bauen :(
Die Ladenversion wird auch an Steam gebunden oder?
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Details zu Cities in Motion

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Wirtschaftssimulation
Release D: 25. Februar 2011
Publisher: Paradox Interactive
Entwickler: Collossal Order
Webseite: http://www.citiesinmotion.com/
USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 567 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 12 von 155 in: PC-Spiele | Strategie | Wirtschaftssimulation
 
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