Colin McRae: Dirt im Test
Rally-Rennspiel mit Top-Grafik, -Physik und -Abwechslung
Fazit der Redaktion
Ja, die Grafik haut im Rekordtempo aus den Socken. Und ja, die Blechschlachten mit Trucks, Buggys und Oldtimern machen einen Heidenspaß. Trotzdem war der Begeisterungssturm der Kollegen bei mir anfangs nur ein laues Lüftchen: Keine Regenrennen, keine taktische Reifenwahl, kein Schlittern auf Eis und Schnee, nur sechs statt bisher acht Austragungsorte – das müssen Fans der ersten Stunde erstmal verarbeiten. Doch bald wurde mir klar, dass der Vergleich mit den Vorgängern unfair ist: Schließlich soll Dirt ein Neuanfang sein – nicht nur für die Rallyeliebhaber, sondern für jeden Rennspielfan. Und das gelingt mit Bravour! Noch nie waren die Strecken schöner, die Unfälle spektakulärer, die Zweikämpfe dramatischer. Dirt fasziniert deshalb sowohl den Need-for-Speed-Junkie als auch den GTR-Experten... und inzwischen auch mich.
»Weniger Rallye, mehr Fahrspaß«