Command & Conquer 4: Tiberian Twilight - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 18. März 2010  |   Publisher: Electronic Arts
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Command & Conquer 4: Tiberian Twilight in der Vorschau | Seite 2

Preview: Wir haben C&C 4 gespielt

Der Online-Zwang

Als Höchststufe peilt EA derzeit 40 an, unseren Fortschritt merkt sich C&C 4 für jede Klasse einzeln. Und zwar über alle Spielmodi hinweg, vom Solo-Feldzug über Skirmish-Gefechte bis hin zu Multiplayer-Schlachten. Unsere Profildaten werden dabei im Internet gespeichert, auf einem offiziellen Server.

Wer Command & Conquer 4 spielen möchte, muss also stets online sein, was nicht jedem Fan gefallen dürfte. Laut dem Producer Raj Joshi soll die Internet-Speicherung verhindern, dass Betrüger ihren Spielstand manipulieren. Einen Offline-Modus für reine Solisten wird es nicht geben.

Den Online-Zwang möchte EA mit Komfortfunktionen ausgleichen, unter anderem dürfen Spieler nun direkt in Command & Conquer 4 Clans bilden und eigene Chat-Kanäle aufsetzen. Im Hauptmenü finden wir überdies einen Menüpunkt namens »Store«, zu Deutsch »Laden«. Kann man dort nach dem Verkaufsstart zusätzliche Karten oder Einheiten für C&C 4 herunterladen? »Kein Kommentar«, blockt Raj Joshi ab.

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight : Die Landschaften wirken nicht mehr so steril und »schmutziger« als auf den ersten Bildern. Die Landschaften wirken nicht mehr so steril und »schmutziger« als auf den ersten Bildern.

Präsentation und Inszenierung

Weil Joshi die Store-Frage niederschweigt, springen wir eben ins Spiel, in dem uns sofort zwei Dinge ins Auge fallen. Erstens hat EA seit unserem letzten Besuch die Grafik verbessert. Die Landschaften wirken nicht mehr so steril, die Farbtöne schmutziger.

Auch die Effekte sehen besser aus, über den Wüstenboden wehen Staubfahnen, Raketen ziehen grelle Schweife hinter sich her, Einheiten zerplatzen in wuchtigen Explosionen. Trotz der an sich betagten Engine erbt C&C 4 eine Stärke der Serie: die knallige Inszenierung.

Allerdings übernimmt Command & Conquer 4 auch eine Schwäche, und damit zur zweiten Augenfälligkeit: Sofort zu Spielbeginn drehen wir wild am Mausrad, doch vergebens, wir können nicht weiter heraus zoomen. Wie schon in Tiberium Wars und in Alarmstufe Rot 3 hängt auch in C&C 4 die Kamera sehr nah am Geschehen.

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight : Blitzende Laser, zischende Raketen: Die Effekte von C&C 4 können sich sehen lassen. Blitzende Laser, zischende Raketen: Die Effekte von C&C 4 können sich sehen lassen.

Knappes Einheitenlimit

Dank der mobilen Stützpunkte spielt sich Command & Conquer 4 tatsächlich angenehm flott, ruckzuck stellen wir eine kleine Armee auf und gehen auf Feindesjagd. Den Crawler nehmen wir mit, denn der mobile Stützpunkt-Koloss kann auch Nachschub produzieren, während er sich bewegt.

Wenn er sich dann an der Front zur Fabrik entpackt, steigt die Verstärkung einfach aus. Das knappe Truppenlimit erlaubt allerdings nur rund 15 Vehikel, die Zeiten riesiger Panzerheere sind vorbei.

Das Einheitenlimit ist auch schon die einzige Einschränkung, um die wir uns in Command & Conquer 4 sorgen müssen. Rohstoffe gibt’s nämlich nicht mehr! Die Produktion von Einheiten und Upgrades (höhere Feuerkraft, dickere Panzerung, etc.) kostet lediglich Zeit.

Auf der Karte stehen zwar noch die ursprünglich als Geldquelle gedachten Tiberium-Knoten herum, die wir nun aber nur noch erobern müssen, weil’s ein Missionsziel so will. Hierzu brauchen wir auch keinen Lastwagen (»Rig«) mehr, stattdessen stellen wir beliebige Einheiten daneben. Nach dem Basisbau verwirft Electronic Arts mit den Ressourcen also schon das zweite Kernelement der C&C-Serie.

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight : In den Schlachten treffen insgesamt kleinere Armeen aufeinander, dafür kosten die Truppen kein Geld mehr. In den Schlachten treffen insgesamt kleinere Armeen aufeinander, dafür kosten die Truppen kein Geld mehr.

Der taktische Anspruch

Durch die Streichungen steigt das Tempo von Command & Conquer 4, nicht aber der taktische Anspruch. Schließlich können wir Verluste jederzeit ausgleichen und unser Heer entsprechend verheizen. Falls gar unser Crawler zerstört wird, bekommen wir einfach einen neuen geschenkt. Erst wenn der Gegner das Missionsziel (den abgestürzten Flieger) zerstört, gilt der Einsatz als gescheitert.

Dass wir unsere C&C4-Armee auf Himmelfahrtskommandos schicken können, liegt aber auch daran, dass die unfertige Version noch zu einfach ausfällt. Unter anderem, weil einige KI-Routinen abgeschaltet sind: Als wir drei Tiberium-Knoten einnehmen, greift der Gegner sie zwar an, kann sie jedoch nicht zurückerobern.

Im fertigen C&C 4 soll das hingegen klappen, was Dynamik brächte. Denn wir müssten einen Teil unserer eh schon knappen Truppen zur Verteidigung der besetzten Knoten abstellen und gleichzeitig mit der Restarmee weiter vorrücken.

Sobald der Schwierigkeitsgrad steigt, dürften wir auch zweimal überlegen, bevor wir Truppen verheizen. Denn erfahrene Einheiten reifen zu kampfstarken Veteranen heran, die im Gefecht das Zünglein an der Waage darstellen könnten. Und die werfen wir natürlich nicht einfach weg.

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Avatar JohnnieDEamonic
JohnnieDEamonic
#1 | 12. Okt 2009, 13:03
wird dasselbe desaster wie bei DoW2,
erst wird das SPiel in den Himmel gelobt weil das neue Spielkonzept ja mal so erfrischend innnovativ und fesselnd ist
und spätestens 3 Monate nach dem Release erinnert sich niemand mehr dran das es das Spiel überhaupt mal gab nd es wird weiterhin begeistert über die Vorgänger geredet
Scheint grade ein Trend zuwerden ehemals erfolgreiche Spielereihen zu beerdigen
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Avatar Harlekin007
Harlekin007
#2 | 12. Okt 2009, 13:06
Das Spiel könnte doch ganz interessanter werden als ich Anfangs dachte.
Die Rollenspielelemente hören sich super an muß es nur noch vom Balancing hinhauen.
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Avatar KC85
KC85
#3 | 12. Okt 2009, 13:12
Onlinezwang.

Keine Basen, keine Ernter, dazu zum hundertsten Mal die Asbach Uralt Engine, mit dem "hohen" Zoomfaktor.

Wollen die uns verarschen? Hoffentlich wird das nen richtiger Megaflop.
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#4 | 12. Okt 2009, 13:13
Klingt als ob es nur darum geht schnell neue Einheiten zu produzieren.Und kleine Einheiten unnütz wären,sofern man genug Zeit hat.Ich hab noch Zweifel an dem Spiel.
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Avatar david23
david23
#5 | 12. Okt 2009, 13:23
onlinezwang? nein danke.

mit geringstmöglichem aufwand mal wieder den maximalen gewinn rauspressen wollen.
wenigstens ne neue engine hätten die ja wohl verwenden können.

was für ein beschissener trend
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Avatar HawkS73
HawkS73
#6 | 12. Okt 2009, 13:26
Kein Basisbau = ist kein C&C.
So einfach ist das.

Basisbau ist und war, neben der Taktik, immer das Kernelement von C&C. Das jetzt mit dem (angeblich) letzten Teil zu streichen ist wie Jonny Depp in „Fluch der Karibik 4“ durch einen anderen zu ersetzen: idiotisch. Zu dem gehöre ich auch noch zu denen, die die Missionen mit vorgegebener Basis, oder die mit Rambo-Einzelkämpfer mal gar nicht mochten. Ich will mir das Schlachtfeld ansehen. Meine Basis hoch ziehen und dann eine Taktik überlegen wie ich die Mission angehe.

PS: ich hab das Preview nicht gelesen, nur das Fazit. Da ich zu 100% sicher bin, das der Artikel in der nächsten GS Ausgabe zu finden sein wird. Früher waren solchen “ wir haben es als erste angespielt“ mal ein Kaufmagnet. Heute neutralisier man diesen Magneten, in dem man solche Sachen lange vor Erscheinen des Heftes online stellt.
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Avatar Binitec
Binitec
#7 | 12. Okt 2009, 13:29
Naja, DoW2 fand ich nicht schlecht, hat mir ganz gut gefallen. Deswegen warte ich erstmal ab was bei C&C 4 rauskommt. Das man immernoch auf die alte Grafikengine setzt finde ich sehr schade, ich bin mir zwar nicht sicher aber C&C war doch immer schon PC Exklusiv, oder ? Dann sollte man die technischen Möglichkeiten des PCs auch voll ausnutzen.
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Avatar vaitah
vaitah
#8 | 12. Okt 2009, 13:34
Für mich klingt das so als ob es nur eine GDI Fraktion gibt von der man immer nur ein drittel der einheiten benutzen darf, und nicht nach 3 verschiedenen "kompletten" alternativen.
Wenn ich nur als defensiver Infanterie habe und nur als unterstützer Luftwaffe bzw im Gegenzug als offensiver Spieler mir 2/3 der Einheiten fehlen die ich zB noch in tiberium Wars hatte dann ist das ja eine gewaltige Einschränkung meiner möglichkeiten.
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Avatar FKFlo
FKFlo
#9 | 12. Okt 2009, 13:35
Bei Dawn of War 2 dachte ich auch erst heilige scheiße kein Basisbau?!
Aber leztendlich gefiel es mir genauso gut wie Teil 1,.einziger Kritikpunkt die fehlenden Völker.
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Avatar NxGRaziel
NxGRaziel
#10 | 12. Okt 2009, 13:42
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Details zu Command & Conquer 4: Tiberian Twilight

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 18. März 2010
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Los Angeles
Webseite: http://www.commandandconquer.c...
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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