Crazy Machines: Elements - PC

Denk- & Ratespiel  |  Release: März 2011  |   Publisher: dtp entertainment
Seite 1 2   Fazit Wertung

Crazy Machines: Elements im Test

Da rattert der Denkapparat

Crazy Machines ist zurück. In Elements bauen wir erneut verrückte Maschinen, die unkonventionelle Kettenreaktionen in Gang setzen. Das Knobelspiel im Test.

Von Nico Stockheim |

Datum: 17.04.2011


»Ach, das ist doch ein ganz alter Hut!«, werden einige unter Ihnen jetzt vielleicht denken. Und das stimmt. Die Spielidee von Crazy Machines: Elements, mit Hilfe von Physikgesetzen und diversen Gerätschaften Versuche aufzubauen, entstammt ursprünglich dem 1992 erschienenen The Incredible Machine. In den Jahren darauf folgten einige Nachfolger, deren Neuerungen sich aber hauptsächlich auf einige frische Levels, Interface-Änderungen und – Obacht! -- die Kompatibilität mit Windows 3.1 beschränkten. Erst im Jahr 2005, zwölf Jahre nach The Incredible Machine, veröffentlichte das Entwicklerstudio Fakt Software mit Crazy Machines einen würdigen geistigen Nachfolger und ersten Teil der beliebten Puzzle-Serie.

Experimente ohne Hilfestellung

In Crazy Machines: Elements ist es erneut unser Ziel, mit möglichst aufwändigen und abgedrehten Konstruktionen Kettenreaktionen auszulösen, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Dabei sind einige Elemente der Maschinerie bereits fest vorgegeben; wir müssen den Mechanismus nur noch mit weiteren Bauteilen vervollständigen. Mit Betunung auf »nur«.

Crazy Machines: Elements : Sobald wir das Experiment starten, wird das Gewicht auf der linken Seite gegen den Stein schwingen, um eine lange Kettenreaktion auslösen, die mit der Pulverisierung der Keramikkrüge auf der rechten Seite endet. Sobald wir das Experiment starten, wird das Gewicht auf der linken Seite gegen den Stein schwingen, um eine lange Kettenreaktion auslösen, die mit der Pulverisierung der Keramikkrüge auf der rechten Seite endet. Um beispielsweise einen Stapel Keramikkrüge mit einem Fläschen Nitroglycerin in tausend Teile zu zersprengen, konstruieren wir einen Mechanismus, der mit einem schwingenden Goldgewicht beginnt. Das Gewicht ist mit einem Seil an einem Haken befestigt und schwingt, den Gesetzen der Schwerkraft zum Dank, gegen einen flachen Stein -- der Dominoeffekt beginnt. Der Stein fällt gegen einen weiteren Block, und dieser prallt schließlich auf ein Holzrad. Das Holzrad beginnt sich zu drehen. Unser Plan geht auf, denn das Rad haben wir zuvor mit Hilfe eines Gummibandes an einen Zahnradmechanismus gekoppelt, der sich nun in Bewegung setzt. Die Zahnräder wiederum sind mit einer Hebebühnenvorrichtung verbunden, die nun in Gang gesetzt wird und das Nitro langsam von dem Podest herunterschiebt. Booom! Die Krüge sind zerstört, die Aufgabe gelöst, und der Tüftler in uns hat ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Und das ist noch eine der leichteren Aufgaben. Das Spiel bietet uns später noch weit umfangreichere und kreativere Herausforderungen. Besonders ehrgeizige Spieler versuchen die in den Levels verteilten goldenen Zahnräder zu sammeln. Das erfordert bei manchen Aufgaben eine Extraportion Gehirnschmalz, da die Lösung mitunter deutlich knackiger wird.

Ein Wehrmutstropfen für Einsteiger: Es gibt keine Hilfestellungen. Bei den Versuchsanordnungen sind wir auf uns allein gestellt. Optionale Hinweise, wenn wir mal an einem Rätsel festhängen, vermissen wir schmerzlich. Da stört es doppelt, dass das Niveau der Experimente stark variiert. Während einige Aufgaben schnell und auch für Genre-Neulinge nahezu problemlos lösbar sind, hilft bei anderen oft nur das alte »Versuchen- und Scheitern«-Prinzip. Wenn die Lösung dann daran scheitert, dass wir einen Mechanismus mit Zahnrädern um wenige Millimeter verschieben müssen, ist ein enormes Maß an Frustresistenz gefragt.

100 Rätsel & der freie Modus

Das Spiel bietet satte 100 Levels und ist damit in Sachen Umfang mit den Vorgängern vergleichbar. Die Levels sind dabei thematisch in Kategorien unterteilt. Neben dem Grundlagenpaket, das als Tutorial dient, gibt es zum Beispiel einige Kategorien, in denen es um die Elemente geht oder in jedem Level etwas explodiert. Einzig die Präsentation der einzelnen Kampagnen ist etwas lieblos geraten.

Crazy Machines: Elements : Im Editor stehen uns nach und nach alle Gegenstände zur freien Verfügung, die wir im Verlauf der Kampagne kennengelernt haben. Vom Windrad bis zum feuerspeienden Drachenkopf. Im Editor stehen uns nach und nach alle Gegenstände zur freien Verfügung, die wir im Verlauf der Kampagne kennengelernt haben. Vom Windrad bis zum feuerspeienden Drachenkopf.

Wenn Ihnen die Kampagne nicht genug ist und Sie ihre Experimente sowieso am liebsten komplett selbst konstruieren, bietet das Spiel einen umfangreichen Editor. Mit diesem können wir uns völlig frei austoben und Konstruktionen nach unseren Vorstellungen aus dem Boden stampfen. Sobald wir im Kampagnenmodus neue Bauteile kennengelernt und das entsprechende Rätsel gelöst haben, stehen uns die Teile im freien Modus zur Verfügung. Den Kettenreaktionen im Eigenbau mit Hilfe von Generatoren, Sprengstoff oder Fließbändern steht also nichts mehr im Weg – außer vielleicht die Gesetze der Physik.

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Avatar real_qwertzoi
real_qwertzoi
#1 | 17. Apr 2011, 16:50
Crazy Machines war schon immer ne coole Sache
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Avatar DerThomas
DerThomas
#2 | 17. Apr 2011, 17:37
Früher ist ein Kumpel von mir immer vorbeigekommen und dann haben wir die ganze Nacht lang Crazy Machines gespielt^^ Kaputte Jugend heutzutage...
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Avatar Husky666
Husky666
#3 | 17. Apr 2011, 17:46
der letzte Teil, The Incredible Machine: Even More Contraptions, erschien 2001, ergo lagen "nur" 4 Jahre dazwischen. Das war zwar nur eine Art Stand Alone Add on, aber zum 2000er Vorgänger, der komplett neu war..

Das hätte man einfach mal nachgucken können anstatt so quatsch zu schreiben das sich die Nachfolger nur auf Interface, Frische Level oder Windows 3.1 kompatiblität beschränken.
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Avatar UnknownX
UnknownX
#4 | 17. Apr 2011, 18:10
Wertung:
Rätseldesign: einige Elemente wiederholen sich häufig

Na da bin ich ja mal gespannt ob ihr DAS auch bei Portal 2 anführen werdet...
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Avatar David010487
David010487
#5 | 17. Apr 2011, 18:32
Habs im Computerspiele Museum in Berlin gespielt, ist ganz nett. Doch für Einsteiger wirklich ne harte Nuss.
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Avatar KaioShinDE
KaioShinDE
#6 | 17. Apr 2011, 19:11
Mich würde interessieren wie sich ein Sachverhalt gegenüber dem ersten Crazy Machines geändert hat.

Da war es so das man oft schon wusste wie ein Rätsel zu lösen ist, aber bis alle Teile dann so zusammenwirken das es wirklich klappte musste man die Einzelteile auf den Pixel genau ausrichten und spätere levels verkamen in endlosem Pixel hin und herschieben und tonnenweise Trial & Error, obwohl das Rätsel an sich schon lange gelöst war.

Ist das jetzt besser oder immer noch der Fall?
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Avatar HiddenHeadshot
HiddenHeadshot
#7 | 17. Apr 2011, 19:20
yeah, ein neues Crazy Machines. :D

Ach, die Vorgänger habe ich so gern gespielt... ist ein gutes Spiel für zwischendurch. :)
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Avatar PlayFusion
PlayFusion
#8 | 17. Apr 2011, 19:39
Ach, da werden alte Erinnerungen wach ...
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Avatar Husky666
Husky666
#9 | 17. Apr 2011, 19:58
Zitat von UnknownX:
Wertung:
Rätseldesign: einige Elemente wiederholen sich häufig

Na da bin ich ja mal gespannt ob ihr DAS auch bei Portal 2 anführen werdet...


Ja klar, Gamestar nen AAA Titel abwerten :ugly:
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Avatar YahaTsei
YahaTsei
#10 | 17. Apr 2011, 22:31
Zitat von DerThomas:
Früher ist ein Kumpel von mir immer vorbeigekommen und dann haben wir die ganze Nacht lang Crazy Machines gespielt^^ Kaputte Jugend heutzutage...


Klar, früher war alles besser - hoffentlich passiert mir sowas nicht...
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Details zu Crazy Machines: Elements

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Denk- & Ratespiel
Release D: März 2011
Publisher: dtp entertainment
Entwickler: Fakt Software
Webseite: http://www.crazymachines2.com/
USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 2174 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 8 von 159 in: PC-Spiele | Strategie | Denk- & Ratespiel
 
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