Dean Hall : Nach Jahren des Crowdfunding-Booms ist mittlerweile ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Dean Hall mahnt Spieler und Medien deshalb zu mehr Verantwortung. Nach Jahren des Crowdfunding-Booms ist mittlerweile ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Dean Hall mahnt Spieler und Medien deshalb zu mehr Verantwortung.

Zum Thema DayZ ab 8,05 € bei Amazon.de Nach dem massiven Crowdfunding-Boom der vergangenen Jahre ist in letzter Zeit ein wenig Ernüchterung in der Branche eingekehrt. Viele Spieler hinterfragen die unzähligen Projekte mittlerweile deutlich kritischer. Grund dafür sind unzählige nicht eingehaltene Versprechen, erste Betrugsversuche und einige bereits auf halbem Weg eingestellte Spiele.

Dean Hall, der Erfinder des durch eine Early-Access-Version finanzierten Online-Zombie-Survival-Spiels DayZ, mahnt die Branche selbst und die Community daher nun, mehr Verantwortung zu zeigen.

»Wenn wir wollen, dass Early-Access und Kickstarter als Methode zur Finanzierung von Spielen erfolgreich bleiben, dann brauchen wir unbedingt mehr Verantwortlichkeit im Umgang damit. Die Medien und die Spieler sind ein großer Teil davon.«

Weiter ausgeführt hat Hall diese Aussage zwar nicht, allerdings fordert er damit wohl von den Spielern, keine offenkundig fragwürdigen Projekte mehr zu unterstützen und mahnt die Medien gleichzeitig dazu an, das öffentliche Bewusstsein für derartige Fehlschläge zu stärken.

Die letzten prominenten Beispiele für halbwegs oder vollständig gescheiterte Crowdfunding- und Early-Access-Projekte sind Godus und The Stomping Land. Mit der Göttersimulation hat sich der Branchen-Veteran Peter Molyneux offenkundig übernommen. Und dem Dinosaurier-Survival-Spiel laufen mittlerweile die Entwickler weg, nachdem der Projektleiter monatelang abgetaucht ist und sein erfolgreich finanziertes Spiel im halbfertigen Zustand zurückgelassen hat.

» Fan-Finanzierung gegen Publisher-Geschäft - Der Crowdfunding-Boom