Diablo 3 - PC

Action-Rollenspiel  |  Release: 15. Mai 2012  |   Publisher: Activision Blizzard
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Special: Diablo 3 - Gehackt: Was nun?

So schützen Sie sich vor Account-Klau

Prävention und Reaktion: Im Special zeigen wir, wie Sie Ihren Battle.net-Account für Diablo 3 und Co. vor Attacken schützen und wie Sie reagieren sollten, wenn das Konto gehackt wurde.

Von Daniel Feith |

Datum: 23.05.2012


Zum Thema » Malware-Attacken Report und Tipps zum Schutz Diablo 3 ab 10,08 € bei Amazon.de Jetzt also auch Diablo 3 . Wie bei nahezu jedem großen Online-Titel machen kurz nach Verkaufsstart von Blizzards Action-Rollenspiel erste Meldungen über gehackte Battle.net-Accounts die Runde.

Der mögliche Schaden durch einen Account-Hack geht dabei weit über den Verlust von Charakteren, Ingame-Währung und gesammelter Items hinaus. Wer so unvorsichtig ist, für das Battle.net dieselbe Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort zu verwenden, wie für andere Online-Dienste (eBay, Amazon, iTunes etc.) öffnet Datendieben Tür und Tor. Hinterlegte Kreditkarten-Informationen und Bankdaten sind für Hacker dann einfach einzusehen und zu missbrauchen.

In unserem Special zeigen wir:

  • Wie Sie Ihren Battle.net-Account vor Angriffen schützen können

  • Was Sie tun können, um bei einem gehackten Account den Schaden zu minimieren (Seite 2)

Diablo 3 - Gehackt: Was nun? : Das Auktionshaus von Diablo 3: Sobald dort mit echtem Geld gehandelt wird, dürften Account-Hacks zunehmen. Das Auktionshaus von Diablo 3: Sobald dort mit echtem Geld gehandelt wird, dürften Account-Hacks zunehmen.

Wie schütze ich meinen Account?

  • E-Mail-Adresse

    Verwenden sie zur Anmeldung bei Battle.net im Idealfall eine E-Mail-Adresse, die bei keinem anderen Online-Dienst in Verwendung ist. Hacker gleichen einmal erbeutete E-Mail-Adressen mit anderen Diensten ab. Sind Adresse und zugehöriges Passwort identisch, ist der Zugang zu weiteren Diensten bei denen ggf. sensible Daten hinterlegt sind ein Leichtes.

  • Sicheres Passwort

    Wählen Sie ein Passwort, das Sie bei keinem anderen Online-Dienst verwenden. Das Passwort sollte möglichst kryptisch sein, also viele verschiedene Arten von Zeichen und Sonderzeichen enthalten. Seien Sie phantasievoll bei der Wahl des Passworts. Ungünstig ist zum Beispiel die Kombination Battle.net-Name und Geburtsjahr.

    Damit Sie bei der Verwendung von mehreren Passwörtern für ihre Online-Dienste nicht den Überblick verlieren, empfiehlt sich die Nutzung von Passwort-Verwaltungs-Software wie LastPass oder KeePass. Diese Programme speichern alle ihre Passwörter verschlüsselt, fügen diese automatisch beim jeweiligen Service ein. Sie müssen sich nur noch das Master-Passwort merken. Natürlich sollte dieses aber auch möglichst sicher sein.

  • System sauberhalten

    Hacker erlangen Zugang zu Ihren Battle.net-Account-Daten unter anderem über Malware-Software. Prüfen Sie ihren PC mit Anti-Malware-Software auf installierte Schad-Programme. Die Kollegen der PC-Welt haben empfehlenswerte Schutz-Software hier für Sie zusammengestellt. Achten Sie außerdem darauf, dass ihr Browser immer auf dem neuesten Stand ist und verwenden Sie Antiviren-Software. Mit dem Tool Secunia Personal Software Inspector können Sie installierte Programme automatisch auf neuere und im Idealfall sicherere Versionen prüfen.

  • Vorsicht bei Phishing

    Besonders bei so genannten Phishing-Attacken ist Vorsicht geboten. »Phishing« bedeutet: Hacker versuchen Zugangsdaten über gefälschte E-Mails und Webseiten zu ergattern. Aktivieren Sie zu Sicherheitszwecken den Phishing-Filter ihres Browsers. Wie das geht, erklärt Blizzard auf seiner offiziellen Webseite.

    Falls Sie eine E-Mail vom vermeintlichen Absender Blizzard erhalten, achten Sie genau darauf, ob die Mail wirklich vom Diablo-3-Publisher stammt. Blizzard hat auf seiner offiziellen Webseite einige Beispiele aufgeführt, woran man echte von gefälschten Blizzard-Mails unterscheiden kann. Das wichtigste Merkmal: Werden Sie in der Mail gebeten, Ihre E-Mail-Adresse und ihr Passwort irgendwo einzutragen, dient die Mail praktisch sicher zu Phishing-Zwecken. Diese Mails sollten Sie umgehend löschen, auf keinen Fall beantworten und keinem Link in der Mail folgen.

  • Battle.net SMS Protect

    Blizzard hat einen Service namens Battle.net SMS Protect gestartet. Der Service informiert Sie sofort per SMS, sobald sich an Ihrem Account etwas verändert. Ähnlich wie bei SMS-TAN-Systemen muss jede Veränderung am Account erst per Code, den Sie per SMS erhalten, freigeschaltet werden.

Diablo 3 - Gehackt: Was nun? : Den Blizzard-Authenticator gibt es als Schlüsselanhänger...

Schlüsselanhänger
Den Blizzard-Authenticator gibt es als Schlüsselanhänger...

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Avatar Morrich
Morrich
#1 | 23. Mai 2012, 11:10
Nicht für jeden Mist Onlinezwang einzuführen wäre die einfachste Lösung des Problems.

Klar, für Multiplayer muss man eben online sein, aber zumindest als SP gibt es gar keinen Grund online sein zu müssen und dennoch muss man auch als solcher um seine Daten fürchten.

Es ist einfach so verdammt lächerlich was die Branche da abzieht...
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Avatar DrProof
DrProof
#2 | 23. Mai 2012, 11:11
Der Kundensupport von Blizz ist übrigens sehr nett. ;)
Musste ihn in den Jahren einmal nutzen und wurde mit ner amüsanten Deutschen in Island verbunden, die sehr interessiert war an dem Bild auf meinen Perso. =D
Nein es wurde keine Romanze daraus, aber mir wurde von ihr sehr gut geholfen damals. ;)
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Doktore
#3 | 23. Mai 2012, 11:12
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Vögelchen
Vögelchen
#4 | 23. Mai 2012, 11:15
Zitat von :
Das Passwort sollte möglichst kryptisch sein, also viele verschiedene Arten von Zeichen und Sonderzeichen enthalten.

Quatsch, Sonderzeichen und co erhöhen nicht den Schutz sondern primär den Aufwand beim Merken. Die Zeit um ein Passwort mit Sonderzeichen zu knacken weicht von einem Passwort aus Buchstaben nicht wirklich ab.
Kombiniert einfach mehrere Begriffe (z.B die Abkürzungen der Haltestellen die ihr morgens passiert) und nutzt dies als Passwort. So ein PW steht in keiner PW Liste für Bruteforce Attacken und ist leicht zu merken.
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Avatar fliger5
fliger5
#5 | 23. Mai 2012, 11:19
Zitat von Morrich:
Nicht für jeden Mist Onlinezwang einzuführen wäre die einfachste Lösung des Problems.

Klar, für Multiplayer muss man eben online sein, aber zumindest als SP gibt es gar keinen Grund online sein zu müssen und dennoch muss man auch als solcher um seine Daten fürchten.

Es ist einfach so verdammt lächerlich was die Branche da abzieht...


Der Onlinezwang wurde unter anderem wegen dem AH eingefuehrt. Waere es moeglich offline zu spielen und danach seine Items im AH zu verkaufen, wuerde es nur so von Cheatern regnen und das AH haette seinen Sinn verloren.
Klar waere nichts verkehrt daran gewesen einen Offlinemodus einzufuehren fuer diejenigen die wirklich nur offline spielen aber ich z.B spiel lieber online und durch den Onlinezwang wird eben Cheatern auch vorgebeugt.
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Avatar DrProof
DrProof
#6 | 23. Mai 2012, 11:20
Zitat von Vögelchen:

Quatsch, Sonderzeichen und co erhöhen nicht den Schutz sondern primär den Aufwand beim Merken. Die Zeit um ein Passwort mit Sonderzeichen zu knacken weicht von einem Passwort aus Buchstaben nicht wirklich ab.
Kombiniert einfach mehrere Begriffe (z.B die Abkürzungen der Haltestellen die ihr morgens passiert) und nutzt dies als Passwort. So ein PW steht in keiner PW Liste für Bruteforce Attacken und ist leicht zu merken.


http://www.gk-edv.de/ passwort-check.php5
Leerzeichen entfernen und lernen...

edit: Wer meint Sonderzeichen verstärken das Passwort nicht, dem erkläre ich es jetzt nochmal haarklein. :)
Da Leute den Link ja nicht lesen zitiere ich jetzt daraus.

"Sonderzeichen im Passwort.
Die einfachen Sonderzeichen ( !"§$%&/()=*/+- ) erhöhen in Kombination mit der Basis um 14.
"Gnampf1%" würde 15,4 Jahre benötigen (485.992.196.164.779 Kombinationen) und "GnampfGN1" 89.012 Jahre. (2.807.090.925.047.570.000 Kombinationen)"

Es ging ja um die Frage ob Sonderzeichen die Passwortsicherheit erhöhen und die kann man nur mit Ja beantworten, weil die genannte Basis sich erhöht. Mathematisch gesehen hab ich nur mit Kleinbuchstaben eine Basis von 26, also bei einem Passwort was nur "h" ist, gäbe es 26^1 Kombinationen. Mit Groß und Kleinbuchstaben, bei "hH" 52^2 und wenn ich noch nen Sonderzeichen hinzu packe nochmal eine Erhöhung auf Basis "hH%" 66^3. Das wäre es rein Mathematisch und dementsprechend ist es Milchmädchenrechnung. Denn ein Passwort welches nur aus einem "h" besteht, hat garkeine 26^1 Möglichkeiten, sondern 9^1. In dem Moment hätte der Algorithmus das Passwort schon geknackt.

Dementsprechend müssen wir mit unserem Passwort
1. einen hohen Basiswert erreichen mit Groß-,kleinbuchstaben,Sonderzeichen und Zahlen.
2. eine ausreichende Anzahl von Zeichen nutzen.

Ein Passwort wie "HhjJkKhHaAbboP" ist auch sehr sicher weil es lang ist und dementsprechend eine hohe Anzahl von Möglichkeiten erreicht.
In dem Fall 52^14 (1.077.655.571.137.620.973.977.600)

Also kann ich entweder ein sehr langes Passwort machen mit niedrigem Basiswert, oder ein kurzes mit hohem Basiswert, oder noch besser ein langes mit hohem Basiswert.

Das wäre so meine Gesamtaussage ;)
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Avatar tscherno-bill
tscherno-bill
#7 | 23. Mai 2012, 11:25
Zitat von fliger5:


Der Onlinezwang wurde unter anderem wegen dem AH eingefuehrt. Waere es moeglich offline zu spielen und danach seine Items im AH zu verkaufen, wuerde es nur so von Cheatern regnen und das AH haette seinen Sinn verloren.
Klar waere nichts verkehrt daran gewesen einen Offlinemodus einzufuehren fuer diejenigen die wirklich nur offline spielen aber ich z.B spiel lieber online und durch den Onlinezwang wird eben Cheatern auch vorgebeugt.


und was ist gegen open und closed battlenet wie in D2 einzuwenden? AH hat natülich nur Sinn im closed battlenet..
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Avatar Feverr
Feverr
#8 | 23. Mai 2012, 11:25
TAN, SMS, Authenticator, ... BLIZZARD-Online-Banking? Wird ja immer doller. Da frage ich mich wo das Spiel bleibt wenn Geld im Spiel ist. Ist doch klar das da zwielichtige Gestalten angelockt werden. Zu Schade das Blizzard keine Option dazu anbietet, ja ich meine einen Offline & LAN-Modus.
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Avatar Tarsius
Tarsius
#9 | 23. Mai 2012, 11:26
Zitat von Morrich:
Nicht für jeden Mist Onlinezwang einzuführen wäre die einfachste Lösung des Problems.

Klar, für Multiplayer muss man eben online sein, aber zumindest als SP gibt es gar keinen Grund online sein zu müssen und dennoch muss man auch als solcher um seine Daten fürchten.

Es ist einfach so verdammt lächerlich was die Branche da abzieht...


Diablo 3 ohne Auktionshaus? neee danke.

Zumal man dann Schwierigkeitsgrade wie Hell auch sogut wie knicken kann.
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Avatar iTz chris
iTz chris
#10 | 23. Mai 2012, 11:26
der Beitrag ist totaler Schwachsinn! es werden die Daten einer Session ID herangezogen - bedeutet dass der Hacker die Daten bereits sieht wenn ihr sie eingegeben habt, Schutz MUSS hier definitiv Blizzard bieten, indem die Daten besser Verschlüsselt werden.

BLIZZARD SOLLTE SICH NICHT AN SEINE KUNDEN ABPUTZEN!
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Details zu Diablo 3

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 15. Mai 2012
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://eu.blizzard.com/diablo3/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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