Die Siedler 2: Die nächste Generation : 27.6.2006, 16:40 Uhr: Gerade habe ich von Ubisoft eine spielbare Version von Die Siedler 2 -- Die nächste Generation bekommen. Statt mich wie schon so oft über den umständlichen Namen zu ärgern, installiere ich das Ding lieber sofort auf meinem Rechner. Das geht schnell, die Previewversion hat noch keine Zwischensequenzen und belegt nur 500 MByte. Umso besser, dann kann ich eher loslegen.

16.50: Ah, das Hauptmenü erinnert an alte Zeiten und fällt eher schmucklos aus. Egal, so lange das Spiel passt. Also klicke ich gleich mal auf Einzelspieler, ich will die Kampagne sehen. Pfff, das Tutorial überspringe ich, ist doch eh alles wie früher, oder?

17.00: Deja vu: Allein steht mein hübsches Haupthaus auf weiter Flur, endlich geht's los. Erster Nostalgietest: Blendet die Leertaste immer noch die möglichen Bauplätze ein? Jawoll, funktioniert, also los mit Holzfäller, Forsthaus und Steinbruch.

17.10: Genial, es fühlt sich an wie früher! Schon stehen die ersten Gebäude, jetzt muss ein Geologe das Gebirge erkunden. Aber warum läuft der Kerl nicht los? Ach, das hatte ich in zehn Jahren vergessen: Auch der Geologe braucht eine Fahne mit Straßenanbindung, die ihn ins Erkundungsgebiet führt. Jetzt sucht er aber und findet hoffentlich bald Kohle, Eisen und Gold

Die Siedler 2: Die nächste Generation : 17:30: Der Aufbau geht fix voran, mit einem der Buttons am unteren Bildschirmrand lässt sich die Zeit beschleunigen. Generell ist die Bedienung klasse, kleine Mouse-over-Texte erklären die wichtigsten Dinge. Heutzutage selbstverständlich, aber vor zehn Jahren unbekannt: Oben links tickern ständig Meldungen über entdeckte Rohstoffvorkommen oder fertig gestellte Gebäude herein. Apropos: Warum bauen die Kerle eigentlich den Bauernhof nicht weiter, den ich vorhin in Auftrag gegeben habe? Ach, ich Hirni habe das Sägewerk vergessen na ja, vielleicht hätte ich doch lieber das Tutorial spielen sollen. Egal, noch sind genug Bretter da, weiter geht's.