Dragon Age 2 - PC

Rollenspiel  |  Release: 10. März 2011  |   Publisher: Electronic Arts
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Dragon Age 2 im Test

Ist das noch Dragon Age?

Dragon Age 2 ist ein Rollenspiel allererster Güte. Aber nicht so gut wie sein überragender Vorgänger. Das hat mehrere Gründe.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 08.03.2011


Zum Thema » Test-Video zu Dragon Age 2 Kommentierte Spielszenen & Fazit » Technik-Check: Dragon Age 2 Anforderungen und Grafikvergleich » FAQ zu Dragon Age 2 Das Wichtigste zum Release » Boxenstopp-Video Signature-Edition und Kopierschutz » Demo zu Dragon Age 2 Kostenlos anspielen » Die Grafik von Dragon Age 2 Vergleich zwischen PC & Konsole » High-Res-Texturen Hübschere Grafik zum Download Fünf Jahre. So viel Zeit hatte das kanadische Studio Bioware, um Dragon Age: Origins (GameStar-Wertung: 92 Punkte) zu entwickeln. Die Fortsetzung Dragon Age 2 paukte Bioware in nur 18 Monaten durch. Kann man in so kurzer Zeit ein Rollenspiel ähnlich epischen Ausmaßes zaubern?

Eines, das dem grandiosen Vorgänger nicht nur gerecht wird, sondern diesen sogar überbietet? Skepsis macht sich breit. Skepsis darüber, ob Bioware genug Hirnschmalz in die Geschichte und die Charaktere steckt. Ob die Balance der nun actionreicheren Kämpfe funktioniert. Und ob Dragon Age 2 den Spieler emotional genauso zu fesseln weiß, wie sein spannend erzählter und mit jeder Menge Dramatik vollgepackter Vorgänger.

Nachdem wir jeden Winkel des Rollenspiels erkundet und uns bis zum Abspann gekämpft haben, können wir sagen: Die Zweifel der Fans sind berechtigt. Aber nur teilweise.

Der Anfang: für alle gleich

Der heruntergefahrene Aufwand der Entwickler wird bereits beim Spielstart deutlich. Dragon Age 2 verzichtet auf die beliebten Origins-Intros des Vorgängers. Stattdessen wählen wir eine aus drei unterschiedlichen, nur in kurzen Filmschnipseln präsentierten Vorgeschichten, die erzählen, was im Finale von Teil 1 passiert ist. Alternativ können wir wie in Mass Effect unseren Spielstand von Origins importieren.

Dragon Age 2 : Das neue an Mass Effect erinnernde Dialogmenü ist nicht nur hübscher, sondern auch praktischer. Das neue an Mass Effect erinnernde Dialogmenü ist nicht nur hübscher, sondern auch praktischer.

Auf den Einstieg von Dragon Age 2 haben die Vorgänger-Enden keinen Einfluss; das Spiel beginnt in jedem Fall mit dem neuen (männlichen oder weiblichen) Helden Hawke, der mit seiner Familie vor der Dunklen Brut in die Stadt Kirkwall flüchtet. Immerhin: Je nachdem, für welchen der drei Ausgangspunkte (oder den Charakter-Import) wir uns entscheiden, treffen wir im Verlauf von Dragon Age 2 auf andere aus dem ersten Teil bekannte Personen.

Solche besonders für Fans erinnerungswürdigen Ereignisse halten sich allerdings in Grenzen. Das Treffen mit König Alistair etwa, einer der wichtigsten Figuren aus Dragon Age: Origins, handelt das Spiel in einem zweiminütigen Gespräch ab, das zudem nichts Wesentliches zur Geschichte beiträgt.

Die Geschichte: zieht hinein

Dragon Age 2 mag seinem Vorgänger in Sachen Erzählvielfalt hinterherhinken, das Spiel zieht uns dennoch sofort in seinen Bann. Schon in den ersten Minuten hetzen wir durchs Niemandsland, schlagen Horden der Dunklen Brut zurück, legen uns mit einem Oger an, müssen den dramatischen Tod eines Menschen ertragen und staunen über einen Drachen, der uns im Moment absoluter Hoffnungslosigkeit zu Hilfe eilt und die anstürmenden Monster mit gewaltigen Feuersbrünsten in die Flucht schlägt.

Dragon Age 2 : Natürlich dürfen Drachen nicht fehlen. Die sind aber nicht mehr so gefährlich wie im ersten Teil. Natürlich dürfen Drachen nicht fehlen. Die sind aber nicht mehr so gefährlich wie im ersten Teil. Die Dialoge und Zwischensequenzen sind eindrucksvoller als im ersten Dragon Age, was vor allem an den aufwändiger gestalteten Figuren und Animationen liegt. Bei der deutschen Sprachausgabe macht das Spiel indes einen Rückschritt. Zwar hat Electronic Arts bekannte Synchronsprecher (etwa von Liam Neeson und Catherine Zeta-Jones) engagiert, doch die sind gelegentlich nicht passend auf die virtuellen Charaktere verteilt und lassen vor allem in dramatischen Szenen das benötigte Maß an Emotion vermissen.

Glücklicherweise liegt Dragon Age 2 die bessere englische Version nebst Untertitel bei. Für die müssen wir uns aber bereits vor der Installation entscheiden; im Spiel selbst lässt sich die Sprache nicht mehr umstellen.

Die Quests: vielseitig lösbar

In Kirkwall angekommen endet die lineare Einführung, und Dragon Age 2 öffnet sich. Von nun an dürfen wir selbst entscheiden, ob wir der Haupthandlung folgen oder die zahlreichen Nebenquests angehen, die an jeder Ecke auf uns warten. Die Aufgaben sind von gewohnt hoher Dragon Age-Qualität.

Dragon Age 2 : Kampfregel Nr. 1: Immer zuerst auf den Anführer, bevor der seine Untergebenen heilt. Kampfregel Nr. 1: Immer zuerst auf den Anführer, bevor der seine Untergebenen heilt. Wir retten entführte Damen vor ihren prügelwütigen Ehemännern, jagen einen Zauberer, der von einem Dämon besessen ist oder brechen nachts in ein Anwesen ein, um das Testament von Hawkes verstorbenem Vater zu suchen. Dabei überrascht uns das Spiel nicht nur laufend mit spannenden Wendungen, es stellt uns auch oft vor schwierige Entscheidungen. In der Kneipe »Zum gehängten Mann« etwa treffen wir einen jungen Burschen, der von der Stadtwache verdächtigt wird, verbotene Blutmagie auszuüben.

Er erzählt uns jedoch, dass er diese Geschichte nur erfunden habe, um einer Dame zu imponieren. Nun liegt es an uns: Glauben wir ihm und lassen ihn gehen, oder liefern wir ihn den Templern aus? Je nachdem, wie wir uns entscheiden, reagieren bestimmte Personen künftig anders auf uns oder tauchen gar nicht erst auf. Dragon Age 2 erzeugt dadurch das Gefühl einer in sich stimmigen Welt, in der Hawkes Handlungen tatsächlich etwas bewirken.

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Avatar Asibux
Asibux
#1 | 08. Mrz 2011, 00:21
oh mann 30 std spielzeit und quasi nur eine stadt das ist arg wenig fürn rpg. lasst euch doch für DA 3 ma 2-3 jahre zeit bidde.
ps: jetzt weiß ich auch warum in der demo das inventar ausgeschaltet war.
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Avatar Serpens
Serpens
#2 | 08. Mrz 2011, 00:22
perfekt,DA 1 war mir an einigen Stellen einfach zu arg in die länge gezogen.
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Avatar zelgi
zelgi
#3 | 08. Mrz 2011, 00:29
Mein Eindruck der Demo hat sich also bestätigt, positiv wie negativ.

Mit dem Look kann ich mich einfach nicht so recht anfreunden, aber die Annäherung an ME2 erfreut indes doch sehr.
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Avatar Coriolanus
Coriolanus
#4 | 08. Mrz 2011, 00:31
Kann mich nur Petras statement anschließen. Rollenspiel hin oder her, ein Spiel muss gut sein, aus basta. Und die Kriterien für ein gutes Spiel sind, da sind sich glaube ich alle Spieler einig: Handlung, Atmosphäre, Spieldauer, Grafik.

Wenn das alles passt, bin ich zufrieden. Natürlich kann man immer drüber reden, wie es hätte besser werden können bzw. sollen (ich persönlich kann mich z.B. auch nicht wirklich für den Grafikstil begeistern). Muss man aber nicht. Man kann doch einfach nur Spaß mit haben. Und ich glaube das kann man mit DA2 sehr gut :)
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Avatar Phesomt
Phesomt
#5 | 08. Mrz 2011, 00:33
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Stylefiler
#6 | 08. Mrz 2011, 00:35
es ist wirklich schwierig geld auszugeben für ein rpg das ca 30 stunden spielzeit beansprucht


anderseits hat mich teil eins wirklich überzeugt

aber mit fortsetzungen im spielebereich gibs eigentlich leider fast nur negatives zu berichten


habs zwar teil 2 noch nicht angespielt aber die entwicklungzeit ist meiner meinung nach doch schon ein bisschen kurz, was für mich eigetnlich nach einem abklatsch wirkt nur mit anderer story

naja ich saug mir mal die demo deswegen will ich mich nicht dazu festlegen ;)
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Avatar leafspring
leafspring
#7 | 08. Mrz 2011, 00:44
Kurze Frage zum Kritikpunkt 'Texturenmatsch'*: Stand beim Test bereits das High Resolution Texture Pack zur Verfügung? Wenn nicht, wäre vlt ein Vergleich ganz sinnvoll (Video?).


*Falls das im Text bereits erläutert wird, sry. Hab's nicht alles gelesen (zu viele Spoiler).
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Avatar Elveon
Elveon
#8 | 08. Mrz 2011, 00:44
Die Annäherung an Mass Effect ist offensichtlich. Mass Effect 1 und 2 sind wunderbare Spiele. Ein Film zum mitspielen. Dragon Age: Origins war eher ein "Baldurs Gate light". Für mich persönlich war dies wunderbar. 2 Spielereihen aus dem Hause Bioware welche mir unterschiedliche! Erlebnisse gebracht haben. Das EINE wie ein Film ( modern, dramatisch, schnelle Action ) und das Andere wunderbar "Oldschool" im Geiste. Nach der Demo hatte ich das Gefühl: Oha, Mass Effect im Dragon Age Universum. Immer noch "nett" aber für Spieler wie MICH ist nun eine Serie von Spielen verschwunden. Sehr schade.
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Avatar Garrus101
Garrus101
#9 | 08. Mrz 2011, 00:47
Hab jetzt in 3 Tests gelesen das sich die Handlung fast nur in Kirkwall abspielt, und das vor allem das Gebiets-Recycling wircklich extrem sein muss, ich habe kein problem mit Veränderungen, ich würde mich wahrscheinlich sogar an den Tekken Kampfstil gewöhnen, aber für mich klingt das einfach nach nem abgespeckten RPG wo man mal schnell die Kassen wieder füllen will, hinzu kommt ein "offenes Ende" und was das bedeutet wissen wir ja alle.Das Spiel wird defintiv gekauft...bei Steam für 10 Euro bei ner Rabbatt Aktion...dem Rest wünsch ich viel Spass :)
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Avatar grasstunger
grasstunger
#10 | 08. Mrz 2011, 00:53
Wer arbeitet den da noch um 12 uhr?
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Details zu Dragon Age 2

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 10. März 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://dragonage.bioware.com/d...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 164 von 5693 in: PC-Spiele
Platz 52 von 1309 in: PC-Spiele | Rollenspiel
 
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