Zum Thema » Dragon Age 2 im Test Wie gut ist die Fortsetzung wirklich? » Mehr zum Thema Free2Play Unser Kanal für kostenlose Spiele Sie sind auf Facebook, spielen da gern und haben die Nase voll vom FarmVille-Samenspenden und City-Irgendwas-Bauen? Dann sollten Sie sich unbedingt Dragon Age: Legends anschauen. Denn das Flashspiel ist ideal für ein paar Gefechte nebenher, ohne in simples Geklicke abzudriften. Im Gegenteil, hier steckt ordentlich was dahinter!

Wie im Vollpreis-Vorbild Dragon Age 2 picken Sie sich einen Krieger, Magier oder Schurken heraus, stylen ihn/sie optisch und ziehen los. Wobei »ziehen« wörtlich gemeint ist: Wie auf einem Mensch ärgerer Dich-Brett marschieren Sie eine festgelegte, sich gelegentlich verzweigende Strecke entlang, auf fixen Haltepunkten wartet ein Monstertrupp auf Sie.

Party mit den Facebook-Freunden

Gegen die lauernden Viecher müssen (und sollten!) Sie aber nicht alleine antreten. Hier kommen Ihre Facebook-Freunde ins Spiel: Sie können diejenigen in Ihre Kampfgruppe einladen, die auch Dragon Age Legends spielen – auch wenn sie gerade offline sind. Welche Freunde das sind, sehen Sie unten am Bildschirm eingeblendet, schön sortiert nach den drei Klassen. Sie sind Schurke mit dickem Bogen, aber dünner Rüstung? Dann holen Sie sich halt die Facebook-Kriegerkumpel Gunther und Erwin dazu, die automatisch in der ersten Kampfreihe platziert werden.

Dragon Age: Legends
Bomben (rechts oben) sind besonders effektiv – zumal wir nach dem Werfen noch mal angreifen dürfen.

Die Gefechte laufen dann rundenbasiert ab, ähnlich wie bei Final Fantasy und Co.: Je höher der Initiativwert eines Spielers oder Monsters, desto eher ist er/es an der Reihe. Und wer dran ist, kann im Nah- oder Fernkampf angreifen, einen Zauber wirken, eine Bombe werfen oder einen Trank süppeln. Anfangs ist das noch recht simpel, doch Sie lernen neue Fähigkeiten hinzu – zum Beispiel Attacken, die eine ganze Kampfreihe treffen oder Gegner kurzzeitig beduseln. Außerdem haben die Feinde unterschiedliche Stärken und Schwächen, reagieren zum Beispiel besonders allergisch auf Pfeilbeschuss oder Kampfzauber.

Viel Freund, viel Mehr

Gemeinerweise stehen die Facebook-Freunde aber nicht immer parat, sondern müssen sich nach einem Kampf erst mal ein paar Stunden erholen – und wer im Gefecht tot aus den Latschen kippt, sogar gleich zehn Stunden. Zwar gibt es auch ein paar niedrigstufige NPC-Recken, die Sie anheuern können, doch auch diese Luschen brauchen eine Verschnaufpause nach getaner Arbeit. Je mehr Facebook-Freunde Sie also zu Dragon Age Legends einladen, desto mehr Auswahl und kampfbereite Mitstreiter haben Sie in petto. Das wird vor allem nach ein paar Levelaufstiegen wichtig, wenn Sie bis zu sechst in die Gefechte gehen, denn anfangs kommen Sie mit drei Angreifern aus.

Gegen (kostenpflichtige) Kronen dürfen Sie verschnaufende Freunde sofort aktivieren, wer geduldig ist, kann sich die echten Euro aber sparen. Überhaupt kommt man mit Geduld wohl ganz gut ohne Zukäufe aus, sofern sich das in der momentan laufenden Open Beta beurteilen lässt.

Eine Prise Sims Mittelalter

Erkämpftes Gold können Sie jederzeit in den Ausbau Ihrer Privatburg packen. Die sehen Sie im Querschnitt, gekaufte Räume schieben Sie einfach in Ihr Domizil. Werkstatt, Apotheke, Labor etcetera sind aber nicht nur Schmuck, denn Arbeiter basteln in Ihrer Abwesenheit Tränke, Bomben und anderes Handwerkszeug. Die einzelnen Räume lassen sich wiederum verbessern, außerdem bringen Gute-Laune-Stuben wie die Taverne den angrenzenden Burgzimmern einen Produktivitätsvorteil. Wenn Sie sich mit Ihrem Freunden absprechen, können sich alle auf verschiedene Produktionsgüter spezialisieren und sie untereinander tauschen. Sehr nett!