Dungeons & Dragons: Neverwinter :

Zum Thema » Star Trek Online - Test Free2Play-SciFi von Cryptic » D&D Daggerdale - Test Lizenzgurke im Test Neverwinter ab 2,95 € bei Amazon.de Es ist doch immer wieder dasselbe! Die berüchtigte 5-Mann-Instanz für unseren Helden der Maximalstufe ist gar nicht so knifflig wie alle sagen, sondern ein lahmer Kindergarten-Spaziergang. Der finale Boss erfordert keinerlei Taktik, und überhaupt sorgt die Inszenierung der Quest eher für chronisches Dauergähnen. Wir hätten das ja alles viel spannender gemacht. Und fordernder.

Gut dass Dungeons & Dragons: Neverwinter genau das ermöglicht. Das kommende Free2Play-MMO vom Star Trek Online -Entwickler Cryptic bietet nämlich umfassende Ingame-Tools, um die Spielwelt durch eigens erstellte Gebiete, Instanzen, Missionen, NPCs und Monster zu erweitern.

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Neverwinter

Wenn man nicht alles selbst baut

Dungeons & Dragons: Neverwinter : Coole Inszenierung: Als uns dieser Troll entdeckt, bringt er die Kuppel über sich zum Einsturz. Coole Inszenierung: Als uns dieser Troll entdeckt, bringt er die Kuppel über sich zum Einsturz. »Das kennen wir doch schon«, werden Fans von Star Trek Online jetzt rufen. Das stimmt insofern, als dass wir auch in dem Sci-Fi-MMO eigene Quests erstellen können, in denen wir durch selbst platzierte Dialoge, Skripte und Gegner kleine Geschichtchen erzählen.

Neverwinter baut diese Idee jedoch gewaltig aus. Während wir in Star Trek Online lediglich in vorgefertigten Gebieten werkeln dürfen, erlaubt Neverwinter in dem »The Foundry« genannten Editor weit mehr Kreativität. So können wir nicht nur das Setting (Umgebungsgrafik, Tageszeit, Wetter etc.) festlegen, sondern auch Objekte wie Häuser, Mauern, Bäume oder Deko-Gegenstände frei in der Landschaft platzieren.

Eigene Polygon-Konstruktionen lässt das Programm dabei allerdings nicht zu. Sowohl bei den Texturen als auch bei der Objektauswahl sind wir auf die von Cryptic bereitgestellte Bibliothek beschränkt. Die will der Entwickler nach dem Erscheinen des Spiels (irgendwann 2013) jedoch sukzessive ausbauen.

Und wer kontrolliert das alles? »Die Spieler selbst«, erklärt uns Jack Emmert, der CEO von Cryptic. »Durch das integrierte Bewertungssystem tauchen gute User-Missionen ganz oben in der Liste auf, während unsinniger Mumpitz irgendwo unter ferner Liefen verschwindet.« Soll heißen: Zwar wird Cryptic nicht jede einzelne von Fans erstellte Mission auf Tauglichkeit oder beleidigende bzw. strafrechtlich relevante Wortwahl abklopfen. Wenn solche Ausreißer aber von einem Groß der Spieler entsprechend verurteilt wird, verschwinden die Missionen ganz automatisch im Daten-Nirvana.

Dungeons & Dragons: Neverwinter : Wo Cryptic den Fans bei der Erstellung und Bewertung eigener Missionen vertraut, behält sich der Entwickler aber zumindest bei den Belohnungen, die User-Quests ausspucken, das Recht, diese zu definieren. »Der Grund ist simpel«, erläutert Jack. »Wir wollen verhindern, dass Spieler durch eigens erstellte Missionen Erfahrungspunkte farmen und sich so quasi erschummeln.«

Deshalb entwickelt Cryptic ein System, das User-Quests auf Spieldauer und Anspruch überprüft und die Belohnung (Items sowie Erfahrungspunkte) entsprechend anpasst. So soll verhindert werden, dass man mit einer 5-Minuten-Mission gleich mehrere Level-Stufen gut macht.